Blue Stars/FIFA Youth Cup 2019

Blue Stars/FIFA Youth Cup 2019

30 - 31 Mai

Blue Stars/FIFA Youth Cup 2019

Alle Teams des FIFA Youth Cup 2019 im Überblick

Blue Stars / FIFA Youth Cup
© Foto-net

Pep Guardiola, David Beckham, Kaká oder Xherdan Shaqiri: Alle kamen sie einst als junge, unbekannte Fussballer nach Zürich, um am Blue Stars/FIFA Youth Cup teilzunehmen. Nun ist es wieder so weit: Das prestigeträchtigste Schweizer Juniorenturnier, an dem sich Fussballerinnen und Fussballer unter 20 Jahren messen, lädt zum 81. Mal nach Altstetten ein. 16 Teams aus zehn Ländern treten am 30. und 31. Mai 2019 auf dem Sportplatz Buchlern gegeneinander an.

Die Auswahl ist exquisit: Mit dem FC Sevilla etwa reist ein Klub an, der mit dem 18-jährigen Luismi Cruz ein umworbenes spanisches Talent in seinen Reihen hat. Ebenfalls dabei sind die jungen Wilden von den Seattle Sounders, die in Kanada und in den USA zu den am besten ausgebildeten Fussballern der letzten Jahre gehören. Und natürlich ist auch Dinamo Zagreb, der ungeschlagene Vorjahressieger aus der kroatischen Hauptstadt, in Zürich vertreten.

Bei den Frauen warten ebenfalls Spitzenteams auf. Zugesagt haben etwa die aufstrebenden Jungwölfinnen des VfL Wolfsburg, die dank zwei Aufstiegen in wenigen Jahren bis in die 2. Bundesliga vorgestoßen sind. Mit den Vancouver Whitecaps kommt zudem ein Team nach Zürich, das in der Akademie unter der ehemaligen kanadischen Nationalspielerin Rhian Wilkinson (181 Länderspiele) das Fussballspielen gelernt hat. Die Schweiz wird durch die Frauenteams des BSC Young Boys (Vorjahressiegerinnen), des FC Zürich und des Gastgebers Blue Stars vertreten.

Übersicht der 16 Teams:

Männer

Seattle Sounders (USA)
Die Resultate der jüngsten Jugendarbeit der Seattle Sounders ist bemerkenswert: In den letzten drei Jahren haben über zwei Dutzend Spieler den Sprung in ein Jugendnationalteam der USA geschafft. Der Klub aus der Hafenstadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten reist erstmals zum Blue Stars/FIFA Youth Cup. Unterschätzen wird man die jungen Wilden aus der Musikstadt nicht.

Benfica Lissabon (Portugal)
Auf dieses Comeback darf man gespannt sein: Die Benfica Juniorsgewannen das Turnier bereits 1996 und zeigten danach mehrmals furiose Auftritte in Zürich (zweimal Platz zwei, dreimal Platz drei). In der heimischen Liga ist das Jugendteam aus Lissabon ohnehin gefürchtet, hält es mit 24 Meisterschaftstiteln doch den portugiesischen Rekord auf Juniorenstufe.

Boca Juniors (Argentinien)
Zum fünften Mal sind die Boca Juniors aus dem fussballverrückten Argentinien zu Gast. Und immer schwingen in den elf Buchstaben des Kultvereins auch Namen wie Tévez, Batistuta oder Maradona mit. Aufs Podest schafften es die Gauchos in Zürich bereits dreimal (Turniersieger 2002 und 2012 sowie Dritter 2004). Bei frühsommerlichen Temperaturen Ende Mai wollen das die Südamerikaner wiederholen.

FC Sevilla (Spanien)
Die Andalusier verfügen mit Luismi Cruz über ein kleines Juwel im Sturm. Er trickst mit seiner filigranen Technik auf dem rechten Flügel, schiesst sehenswerte Tore und gehört mit seinen 18 Jahren zu den Jüngsten im Team. Mit Sicherheit werden auf der Buchlern die Scouts an der Seitenlinie stehen.

Dinamo Zagreb (Kroatien)
Die Junioren aus der kroatischen Hauptstadt reisen als Vorjahressieger an. 2018 blieb das Team in fünf Partien ungeschlagen. Der Erfolg des Klubs ist kein Zufall. Dinamos 1967 gegründete Fussballakademie ist berühmt für herausragende Jugendarbeit. Der Schule entstammten grosse Spieler wie Modrić, Prosinečki oder Boban.

PAOK Saloniki (Griechenland)
In der U-19-Super-League Griechenlands ist PAOK Saloniki seit Jahren eine Klasse für sich. Jetzt strebt die Mannschaft einen internationalen Titel an – zum Beispiel jenen renommierten in Zürich. PAOK war bereits im Jahr 2005 am Blue Stars/FIFA Youth Cup vertreten.

FC Zürich (Schweiz)
Die Bilanz der Zürcher in den letzten zwölf Jahren ist eindrücklich: sieben Finalteilnahmen, drei Turniersiege. Wer bei der 81. Ausgabe also den Triumph anstrebt, muss mit großer Wahrscheinlichkeit am heimischen FCZ vorbeikommen. Das Nachwuchsteam spielt, wie jenes des FC Basel, in der dritthöchsten Schweizer Liga, der Promotion League.

Grasshopper Club Zürich (Schweiz)
Das Siegerteam von 2016, das sich damals gegen ein starkes West Ham United durchsetzen konnte, mischt in der Meisterschaft seit Jahren vorne mit. Ein Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse, die Promotion League, scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Gecoacht werden die jungen Hoppers von Patrick Schnarwiler, der einst unter der niederländischen Fussballlegende Johan Neeskens spielte.

FC Basel (Schweiz)
Die Basler Jugendabteilung hat immer wieder große Spieler hervorgebracht, zuletzt Ivan Rakitić, Granit Xhaka oder Xherdan Shaqiri. Auch in der aktuellen U-21-Mannschaft drängen ein paar Emporkömmlinge in den Profifussball. Der FCB konnte das Zürcher Turnier bislang zweimal gewinnen (1997 und 2009).

FC Blue Stars Zürich (Schweiz)
Kleiner Klub, große Nachwuchsarbeit. Der 1898 gegründete FC Blue Stars steckte schon 1921 viel Geld in junge Fussballer und gilt in der Schweiz als Vorreiter der Jugendförderung. Ein zweiter und ein dritter Platz in der Turnierhistorie zeigen, dass der Gastgeber den renommierten Vereinen keine Geschenke macht.

Frauen

Vancouver Whitecaps (Kanada)
Vor vier Jahren lancierten die Whitecaps ein umfassendes Ausbildungsprogramm für junge Fussballerinnen – unter der Leitung der 181-fachen kanadischen Nationalspielerin Rhian Wilkinson. Jetzt folgt das Turnierdebüt beim Blue Stars/FIFA Youth Cup. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet erfrischender Fussball aus Kanada.

VfL Wolfsburg (Deutschland)
Die Entwicklung der Jungwölfinnen aus Niedersachsen ist eine Geschichte für sich: 2011 noch in der Oberliga (vierthöchste Liga), spielen die Wolfburgerinnen nach zwei Aufstiegen nun in der 2. Bundesliga, und selbst dort stehen sie bereits wieder an der Spitze. Definitiv ein Kandidat für den Turniersieg.

FC Internazionale Women (Italien)
Die Mailänderinnen nehmen zum zweiten Mal am Blue Stars/FIFA Youth Cup teil und gehören dieses Jahr zu den Mitfavoritinnen auf einen Podestplatz. Inters Klublegende Javier Zanetti sagt: „Unser junges Team hat sich in den letzten Monaten stark entwickelt. Ich bin gespannt, was beim tollen Juniorenturnier in der Schweiz herausschauen wird.“

BSC Young Boys (Schweiz)
Die jungen Bernerinnen vom aufstrebenden Schweizer Klub wollen ihren Titel von 2018 verteidigen. Was Leistungsausweis und Formkurve der letzten Jahre angeht, spricht nichts dagegen: Seit drei Spielzeiten ist das U-19-Team aus der Hauptstadt eine Klasse für sich.

FC Zürich (Schweiz)
Der FCZ gilt landesweit als federführender Klub in Sachen Frauenfussball. Die jüngste Bilanz des Nationalliga-A-Vereins ist beeindruckend: sechs Meistertitel in sieben Jahren. Und immer wieder rücken gute Fussballerinnen von unten nach, etwa jene aus dem U-19-Team, das der diesjährigen Konkurrenz die Trophäe beim Blue Stars/FIFA Youth Cup streitig machen will.

FC Blue Stars Zürich (Schweiz)
Die Juniorinnen A+ beendeten die Herbstrunde mit drei grandiosen Kantersiegen, was am Schluss es für einen guten zweiten Rang reichte, nur einen Punkt hinter Herbstmeister Stäfa. Für die zweite Teilnahme am Heimturnier auf der Buchlern ist das Team gerüstet.