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FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™

FIFA Fussball-WM Katar 2022™ im November/Dezember

(FIFA.com)
Meeting of the FIFA Executive Committee at the Home of FIFA in Zurich on 19 March 2015
© Foto-net

Pressemitteilung

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Unter dem Vorsitz von FIFA Präsident Blatter hat das FIFA Exekutivkomitee heute am FIFA-Sitz in Zürich seine erste Sitzung des Jahres abgehalten. Auf der Grundlage einer Empfehlung der Arbeitsgruppe für den internationalen Spielkalender 2018–24 unter dem Vorsitz von Salman bin Ebrahim al-Khalifa beschloss das Exekutivkomitee, die 22. Ausgabe des wichtigsten FIFA-Wettbewerbs im November/Dezember 2022 auszutragen – mit dem Finale am 18. Dezember 2022, dem Nationalfeiertag Katars, und der grundsätzlichen Absicht, das Turnier auf 28 Tage zu beschränken. Eine Arbeitsgruppe wird den internationalen Spielkalender für den Zyklus 2019–2022 festlegen.

FIFA-Präsident Blatter und Generalsekretär Jérôme Valcke informierten danach über ihre jüngsten Besuche in Katar mit Schwerpunkt Arbeiterschutz. Die Exekutive anerkannte die gewissenhafte Arbeit seitens des Obersten Rats für Organisation und Nachhaltigkeit beim für die Projekte 2022 geltenden Arbeiterschutzprogramm, betonte aber erneut, dass alle Arbeitnehmer im Land in den Genuss eines nachhaltigen Fürsorgestandards kommen müssten.

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™
Das Exekutivkomitee bestätigte die Austragungsorte für die folgenden Spiele:

-       Eröffnungsspiel (14. Juni), zweites Halbfinale (11. Juli) und Finale (15. Juli) im Luschniki-Stadion in Moskau

-       erstes Halbfinale (10. Juli) und Spiel um Platz drei (14. Juli) in Sankt Petersburg

Für den FIFA Konföderationen-Pokal Russland 2017 wurden zudem folgende Spielorte genehmigt:

-       Sankt Petersburg: Eröffnungsspiel (17. Juni) und Finale (2. Juli)

-       Kasan: erstes Halbfinale (28. Juni)

-       Sotschi: zweites Halbfinale (29. Juni)

-       Moskau, Spartak-Stadion: Spiel um Platz drei (2. Juli)

Neben Gastgeber Russland sind bereits Weltmeister Deutschland und Asienmeister Australien für das Turnier mit insgesamt acht Nationen qualifiziert.

Nach dem FIFA-Kongress wird das Exekutivkomitee in neuer Zusammensetzung bei einer außerordentlichen Sitzung am 30. Mai in Zürich über die Startplätze bei den FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022™ beraten.

Beteiligung von Klubs am Gewinn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™
Das Exekutivkomitee begrüßte die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung zwischen der FIFA und der europäischen Klubvereinigung (ECA). In der Vereinbarung ist u. a. die Beteiligung der Klubs am Gewinn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ geregelt. Diese beläuft sich für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018™ und die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ auf je USD 209 Millionen. Die Vereinbarung bekräftigt ferner fundamentale Grundsätze wie sportliche Integrität von Wettbewerben und regelt die Verbindlichkeit des internationalen Spielkalenders.

Die FIFA wird zudem das Schutzprogramm für Klubs fortführen, das Klubs für Verluste aufgrund von Verletzungen von Spielern bei Spielen mit der Nationalmannschaft entschädigt.

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™
Die Exekutive beschloss, das Bewerbungsverfahren für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ noch in diesem Jahr zu eröffnen. Mit dem Plan den Ausrichter am FIFA-Kongress  im Mai 2017 zu bestimmen. 

Frauenfussball
Der Frauenfussball war eines der Hauptthemen der Sitzung. Das Exekutivkomitee wurde über die Vorbereitung für die anstehende FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ in Kanada informiert und ernannte Frankreich zum Ausrichter der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019™ sowie Papua-Neuguinea zum Ausrichter der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2016. Die FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft 2016 findet in Jordanien statt.

Finanzen
Das Exekutivkomitee genehmigte den FIFA-Finanzbericht 2014, der einen Überblick über die Geschäftsperiode 2011–2014 bietet, die mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ endete. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ war nicht nur sportlich und organisatorisch ein Erfolg, sondern auch aus finanzieller Sicht, so dass die FIFA zusätzliche Beiträge an die gesamte Fussballgemeinschaft ausschütten konnte. Getreu dem FIFA-Solidaritätsmodell wurden die Einnahmen aus dem wichtigsten Fussballwettbewerb der Welt an die teilnehmenden Teams und alle FIFA-Mitgliedsverbände verteilt. Während der Vierjahresperiode wurde so über USD 1 Milliarde in Fussballentwicklungsprojekte bei allen 209 FIFA-Mitgliedsverbänden und den sechs Konföderationen investiert. Ferner wurde eine Rekordsumme von USD 476 Millionen an die teilnehmenden Teams und die Vereine gezahlt, die Spieler für das Turnier abgestellt hatten.

Die Genehmigung des Finanzberichts 2014, einschließlich der Geschäftsabschlüsse für 2014 und 2011–2014, erfolgte auf Empfehlung der unabhängigen Audit- und Compliance-Kommission unter dem Vorsitz von Domenico Scala.

International Football Association Board
Nach dem jüngsten Beschluss des International Football Association Board zur sogenannten Dreifachbestrafung (Regel 12) – Feldverweis, Strafstoß und Spielsperre wegen Verhinderns einer offensichtlichen Torchance im Strafraum – wird das FIFA-Exekutivkomitee bei seiner nächsten Sitzung im Mai mögliche Änderungen am FIFA-Disziplinarreglement prüfen.

Politische Einmischung
Als Reaktion auf verschiedene Fälle politischer Einmischung bei Mitgliedsverbänden appellierte die Exekutive an die staatlichen Behörden, jegliche Einflussnahme auf die laufenden Geschäfte der Fussballinstanzen zu unterlassen, anerkannte aber gleichzeitig die Verbindlichkeit nationalen Rechts.

Weitere Beschlüsse:
-       Die Exekutive ernannte die Vereinigten Arabischen Emirate zum Ausrichter der FIFA Klub-Weltmeisterschaften 2017 und 2018.

-       Fussballverband von Kamerun (FECAFOOT): Das Mandat des Normalisierungskomitees wurde bis 30. September 2015 verlängert.

-       Fussballverband von Sri Lanka (FFSL): Das Mandat der amtierenden FFSL-Führung zur Durchführung der Wahl neuer Amtsträger wurde bis 31. Mai 2015 verlängert. Nach der Wahl müssen die FFSL-Statuten binnen eines Jahres überarbeitet werden.

-       Dem Antrag des englischen Fussballverbands auf eine weitere Fristerstreckung um eine Saison (bis Ende der Saison 2015/2016) für die Abschaffung des Systems kurzfristiger Leihgaben wurde stattgegeben. 

Die nächste Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees findet am 25. und 26. Mai 2015 vor dem 65. FIFA-Kongress in Zürich statt.

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