FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

9 Juni - 9 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™

TOGO - SCHWEIZ: Stimmen der Trainer

Otto Pfister (TOG): Meine Spieler haben 100 Prozent Einsatz gegeben. Wenn man wochenlang solchen Querelen ausgesetzt ist, dann geht das an die Substanz. Sie haben den Umständen entsprechend ein sehr gutes Spiel gemacht. Im Fussball gibt es immer einen Sieger und einen Verlierer. Heute waren wir leider wieder die Verlierer. Ich kann der Schweiz nur gratulieren.

Wir werden morgen eine leichte Laufeinheit zur Regeneration absolvieren. Dann absolvieren wir noch ein Training, ehe es bereits am Freitag in Köln gegen Frankreich geht. Ich werde jetzt mit der Mannschaft sprechen und sie auf diese Partie vorbereiten. Wir haben vier oder fünf Spieler im Kader, die noch gar nicht zum Einsatz gekommen sind. Sie sollen jetzt Erfahrungen auf diesem Level sammeln.

Die Schweiz hat eine gute Mannschaft, aber heute hatten sie Probleme, da sie nur mit einer Spitze agiert haben. Das wollten wir ausnutzen, daher haben wir das Mittelfeld kompakt gemacht. Leider hatten wir Probleme im Abschluss. Aber wir sind hier, um zu lernen. Alle 23 Spieler in meinem Team können Fussball spielen, das hat man heute gesehen. Ich den werde meinen Buben jetzt eine Chance geben, weiter dazu zu lernen.

Jakob "Köbi" Kuhn (SUI): Daniel Gygax hat sich an der Hüfte verletzt und hatte Schmerzen, daher habe ich ihn ausgewechselt. Die Wechsel am Ende des Spiels waren so vorgesehen. Es war geplant, dass wir zwei Stürmer bringen, wenn wir kurz vor Schluss nur knapp in Führung liegen. Ein 1:0 oder 0:0 wäre heute egal gewesen, da wir in diesem Fall unser letztes Spiel gegen Korea auf jeden Fall hätten gewinnen müssen. Diese Situation ist jetzt anders. Aber dennoch wollen wir natürlich auch dieses Spiel gewinnen.

Wir haben leider heute einige Fehler gemacht. Togo hat uns das Mittelfeld überlassen, das haben wir nicht ausgenutzt. Aber wir sind hier, um zu lernen. Ich hoffe, dass wir uns da verbessern. Es war unglaublich, in Dortmund zu spielen und überall nur rote Trikots auf den Rängen zu sehen. Die Stimmung war einfach fantastisch.

Meine Mannschaft hat bei den Zuschauern ein Feuer entfacht. Die Leute wollen Spieler sehen, die bereit sind, auf dem Rasen alles für ihr Land zu geben.

Ich habe erwartet, dass noch drei Teams Chancen auf das Achtelfinale haben. Gegen Frankreich haben wir oft gespielt, die Koreaner kennen wir auch gut. Daher war mir das klar.