FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™

11 Juni - 11 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™

Südafrika 2010: Die Interviews

Netherlands' midfielder Mark van Bommel answers questions of the press after a training session
© AFP

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ war genau das Spektakel, das die Organisatoren der ersten Endrunde auf afrikanischem Boden versprochen hatten. FIFA.com, die offizielle Website des Turniers, konnte mit zahlreichen Interviews mit den Topstars der Endrunde aufwarten. Hier finden Sie Leseproben der besten Gespräche. Wenn Sie auf den Link am rechten Rand klicken, können sie das jeweils ganze Interview lesen.

Andres Iniesta (ESP), 12. Juli 2010
"Ich bin zufrieden, sehr zufrieden, dass ich dieses entscheidende Tor schießen konnte. Aber die ganze Mannschaft hat hervorragende Arbeit geleistet.

Diego Forlan (URU), 12. Juli 2010
Ich genieße es und bin sehr glücklich darüber [dass ich zum besten Spieler der WM gewählt wurde], aber gleichzeitig ist mir auch bewusst, dass ich das der Mannschaft zu verdanken habe, die hier ein hervorragendes Turnier gespielt hat. Das ist noch eine weitere Auszeichnung für diese Sternstunde des uruguayischen Fussballs.

Robin van Persie (NED), 11. Juli 2010
Cesc [Fabregas] ist ein fantastischer Spieler. Ich finde es ein wenig seltsam, dass er für Spanien nicht in der Startelf steht. Das verstehe ich überhaupt nicht. Ich denke, er ist unglaublich. Ich spiele nun seit sechs Jahren bei Arsenal mit ihm zusammen, und er hat sich jedes Jahr verbessert. Er ist der Kapitän unserer Mannschaft und ich habe großen Respekt vor ihm.

Antolin Alcaraz (PAR), 3. Juli 2010
Die Nominierung für die Nationalmannschaft kam überraschend für mich. Es gab drei oder vier Spieler, die unmittelbar vor WM-Beginn zur Mannschaft gestoßen sind. Ich habe mich sehr gefreut, vom Trainer in den endgültigen WM-Kader berufen worden zu sein. Die Tatsache, dass ich gegen Italien in der Startformation stand, ist vielleicht der Höhepunkt meiner Karriere, insbesondere auch wegen meines Treffers. Daran erinnert man sich noch sein ganzes Leben lang.

Martin Demichelis (ARG), 2. Juli 2010
Die Südamerika-Qualifikation ist sehr hart. Man muss nur einen Blick auf das Viertelfinale werfen, um festzustellen, dass die Hälfte aller Teams von diesem Kontinent stammt. Unser Spiel und die Eignung Maradonas waren immer wieder Gegenstand der Kritik. Wir haben einen neuen Trainer, eine veränderte Spielanlage und neue Akteure. Das war nicht ganz einfach.

Eusebio (POR), 2. Juli 2010
Die Spieler haben in allen Begegnungen alles gegeben, und darauf kommt es am Ende an, da sich die Ergebnisse nur schlecht vorhersehen lassen. Wir wissen, dass wir eine ausgezeichnete Mannschaft haben und folglich auch für die kommenden Turniere gut gerüstet sind.

Jens Lehmann (GER), 2. Juli 2010
Wir haben einige gute Spiele gesehen und natürlich auch einige Enttäuschungen. Aber das ist bei einem so großen Turnier normal.

Eljero Elia (NED), 1. Juli 2010
Wir können noch viel besser spielen, als wir bisher gezeigt haben. Wir konnten die notwendigen Ergebnisse einfahren, doch wir haben noch nicht gezeigt, welchen Fussball wir spielen können. Wir haben alle unsere Spiele kontrolliert, doch ich denke, wir können noch viel besser werden. Und ich bin davon überzeugt, dass uns das auch gelingen wird.

Stephen Appiah (GHA), 29. Juni 2010
Bei diesen Spielern geht mir das Herz auf. Man sieht, dass es keine Spannungen und keinen Druck gibt. Immer nur Lächeln, Singen, Lachen und so. Ich habe gelernt: Je mehr man sich unter Druck setzt, desto mehr laufen die Dinge schief. Deshalb habe ich den Jungs gesagt, sie sollten sich im Kopf frei machen und überhaupt nicht an die Spiele denken.

Yasuhito Endo (JPN), 28. Juni 2010
Wir haben sehr hart trainiert und sind daher in der Lage, uns schnell nach vorne zu bewegen, wenn wir in Ballbesitz sind. Außerdem sind wir sehr stark bei Standardsituationen und haben einen guten Teamgeist.

Giovanni van Bronckhorst (NED), 27. Juni 2010
Wir wissen, wie das ist, nach nur einem schlechten Spiel auszuscheiden. Wir wissen es genau genommen nur zu gut und können darauf verzichten. Ich hoffe, hier kommt es anders. Ich bin begeistert von der Art und Weise, wie unsere Mannschaft in Südafrika bislang aufgetreten ist.

Rafa Marquez (MEX), 26. Juni 2010
Ob ich die Kapitänsbinde trage oder nicht, ändert nichts an meinem Verhalten auf dem Platz. Doch diese Funktion bringt natürlich eine große Verantwortung mit sich. Sie sorgt für eine zusätzliche Motivation, denn schließlich muss man mit gutem Beispiel vorangehen. Das ist eine große Ehre.

Sylvain Wiltord (FRA), 24. Juni 2010
Das ist absolut unerklärlich und beunruhigend. Die Mannschaft hat keinen schönen Fussball geboten. Da hat die Lust gefehlt, das technische Zusammenspiel. Das kann nicht nur am Trainer allein liegen.

Salomon Kalou (CIV) 24. Juni 2010
Ich denke, die afrikanischen Mannschaften haben sich selbst enorm unter Druck gesetzt, da sie zum ersten Mal bei einer WM auf dem eigenen Kontinent antreten konnten. Die Erwartungen waren extrem hoch und alle Mannschaften wollten unbedingt eine gute Leistung abliefern. Doch dieser Druck hat uns mehr gestresst als alles andere. Ich denke, er hat uns gehemmt, frei aufzuspielen. Es war nicht zu übersehen, dass viele Spieler den hohen Erwartungen bei diesem Turnier einfach nicht standhalten konnten. Der Druck lastete so schwer auf ihren Schultern, dass sie ihre Qualitäten gar nicht erst entfalten konnten.

Marek Hamsik (SVK), 23. Juni 2010
Da war mehr drin. Wir haben noch nicht unser wahres Gesicht gezeigt und im letzten Gruppenspiel müssen wir noch einiges verbessern.

Xavi (ESP), 23. Juni 2010
Ich bin ein alter Fussballromantiker – genauso wie Cruyff. Wir sind Fans eines attraktiven und schönen Offensivfussballs. Wenn man auf diese Weise gewinnt, freut man sich umso mehr. Die Schweiz hat mit ihrer eigenen Taktik gewonnen, die in erster Linie darin bestand, unser Spiel zu zerstören.

Dirk Kuyt (NED), 23. Juni 2010
Ich versuche als Spieler hart zu arbeiten und um jeden Ball zu kämpfen. Natürlich will jedes Team eine gute Leistung zeigen, ansehnlich spielen, gewinnen und viele schöne Tore erzielen, aber dies ist eine Weltmeisterschaft, bei der einem jeder Gegner wehtun kann.

Michael Bradley (USA), 22. Juni 2010
Wenn ich auf den Platz gehe, will ich auch gewinnen. Für mich spielt es keine Rolle, ob es eine Ligapartie, ein WM-Spiel oder bloß Training ist. Als Spieler bin ich, wie ich bin, und es ist ganz wichtig zu wissen, womit ich der Mannschaft helfen kann Das versuche ich immer in die Waagschale zu werfen.

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