FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™

11 Juni - 11 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™

Präsidenten erfreut über "nachhaltiges Vermächtnis"

South African President Jacob Zuma and FIFA President Joseph S. Blatter at the Football For Hope Festival Opening Ceremony
© Getty Images

Der südafrikanische Staatspräsident Jacob Zuma und FIFA-Präsident Joseph S. Blatter nahmen an der Eröffnung des Football-for-Hope-Festivals 2010 in Alexandra teil und sprachen mit FIFA.com über ihre Hoffnungen bezüglich der zukünftigen sozialen Entwicklung in Südafrika, Afrika und der ganzen Welt.

Die Eröffnungszeremonie des ersten Festivals war ein Meilenstein in der Geschichte dieses Projektes und das Resultat der Mission der FIFA, "eine bessere Zukunft zu gestalten", wobei die wichtigsten Ziele die Verbesserung der Gesundheitsvorsorge- und Bildungsmöglichkeiten für junge Menschen sind.

Nachdem sie all denen ihren Dank ausgesprochen hatten, die dieses Festival ermöglicht hatten - viele von ihnen nahmen daran teil oder waren stolze Zuschauer -, sprachen die beiden Präsidenten über das potenzielle Vermächtnis dieser Veranstaltung.

Eure Exzellenz, was bedeutet das Vermächtnis des FIFA-Projekts "Football for Hope" für Südafrika?Zuma: Für Südafrika bedeutet das sehr viel. Zunächst einmal zählt die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ selbst zu den größten Veranstaltungen, die jemals in Südafrika stattgefunden haben, und dann hat "Football for Hope" dieses Spektakel direkt hierher nach Alexandra gebracht. Ich denke, das ist ein Vermächtnis. Die meisten Menschen hier und wir alle werden nie vergessen, dass das "Football for Hope"-Festival hier in Alexandra veranstaltet wurde. Es ist ein Vermächtnis für die jungen Menschen, aber auch für die älteren und für uns alle, das uns immer in Erinnerung bleiben wird.* *

Können die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ und das Projekt "Football for Hope" Ihrer Meinung nach auch andere afrikanische Länder inspirieren?Zuma: Ja, natürlich. Ich denke, das wird bestimmt der Fall sein, und ich wünsche mir, dass das "Football for Hope"-Festival auch in andere Länder unseres Kontinents gebracht werden kann. Es passt genau zu diesem Umfeld und gibt den Menschen Hoffnung. Es richtet sich an Menschen, die diese Art von Aktivitäten benötigen. Ich würde mich freuen, wenn es mit der Zeit auf ganz Afrika ausgedehnt werden könnte.

Präsident Blatter, würden Sie sagen, dass die Eröffnung des "Football for Hope"-Festivals ein wichtiger Meilenstein für das nachhaltige Vermächtnis ist, das mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ hinterlassen werden soll?Blatter: Ja, das ist eines der wichtigsten Themen, denn an diesem Tag können wir bekannt machen, was wir im Rahmen des Projekts "Football for Hope" bereits vollbracht haben, indem wir Menschen aus allen Teilen der Welt bei diesem Festival zusammenbringen. Das Festival steht für die Universalität des Fussballsports und der Weltmeisterschaft. Im Hinblick auf das Vermächtnis steht das Projekt "Football for Hope", das mit der Planung von "20 Zentren in Afrika" und anderen Projekten in allen Teilen der Welt seinen Ausgang nahm, für Bildung und Gesundheitsvorsorge in Kombination mit dem Fussball. Für den Beginn dieser ganz besonderen Veranstaltung hätte es keinen besseren Zeitpunkt geben können als die Endphase der Weltmeisterschaft - vier Spiele vor dem Ende des Turniers.

Würden Sie sagen, dass mit dem Projekt "Football for Hope" weltweit ein wichtiger Grundstein für ein besseres Bildungs- und Gesundheitswesen für zukünftige Generationen gelegt wurde?Blatter: Ja, definitiv. Diese Vorstellung steht nicht nur hinter dieser Weltmeisterschaft, sondern auch hinter dem Fussball im Allgemeinen. Es wurde schon oftmals wiederholt, doch wenn ich es sage, hat es nicht denselben Stellwert, als wenn es der Staatspräsident der Republik Südafrika sagt: Beim Fussball geht es um viel mehr, als nur darum, gegen den Ball zu treten. Das war mir bereits zu Beginn meiner Laufbahn klar. Der Fussball bringt einerseits die Menschen zusammen, doch er ist auch eine Schule des Lebens, denn beim Fussball geht es im Grunde um Disziplin und Respekt. Wenn man Disziplin und Respekt nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in seiner Familie, an seinem Arbeitsplatz und in seinem Freundeskreis an den Tag legt, kann der Fussball eine äußerst wichtige soziale und kulturelle Rolle in der Bildung einnehmen - und genau das ist die Hoffnung, die wir in den Fussballsport setzen. Der Fussball hat die Macht, hier etwas zu bewegen, denn er ist immerhin die beliebteste Sportart der Welt.

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