FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

9 Juni - 9 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™

PARAGUAY – TRINIDAD UND TOBAGO: Stimmen der Spieler

Julio Dos Santos (PAR, Anheuser Busch Bud Man of the Match: Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich in diesem Spiel in der Anfangsformation gestanden habe. Ich war schon etwas enttäuscht darüber, dass das in den Partien zuvor nicht der Fall war. Wir wussten, wie wichtig es war, dieses Spiel zu gewinnen. Nicht nur, weil es das letzte war, sondern auch, weil wir bei unserem Abschied von der Weltmeisterschaft einen besseren Eindruck hinterlassen wollten. Wir wollten für uns selbst gewinnen, denn dieses Team hat das vorzeitige Ausscheiden nicht verdient. Natürlich bin ich mit dem Verlauf des Spiels und unserem Sieg zufrieden. Die Zukunft des paraguayischen Fussballs ist vielversprechend, denn in dieser Mannschaft stehen viele junge Spieler, die nun wertvolle Erfahrungen gesammelt haben. Es gibt eine sehr gute Grundlage.

Nelson Cuevas (PAR): Ich bin zufrieden über den Sieg und über mein Tor, wenngleich die allgemeine Stimmung natürlich nach dem Ausscheiden nicht allzu gut ist. Hier gewinnen und verlieren wir stets zusammen, als Mannschaft. Wir sind zwar traurig über unser Abschneiden bei dieser Weltmeisterschaft, aber dieser Schmerz wird vorübergehen.

Carlos Gamarra (PAR): Zum einen sind wir etwas niedergeschlagen, weil wir sehr früh ausgeschieden sind, zum anderen bin ich selbst sehr zufrieden wegen des gegenseitigen Respekts, den es zwischen allen Spielern gegeben hat, und der allgemein guten Stimmung im Team. Was ich in Zukunft machen werde? Ich weiß es noch nicht. Man sollte jetzt den jüngeren Spielern den Vortritt lassen. Ich habe fast vierzehn Jahre in der Nationalmannschaft gespielt und viele schöne Dinge und wunderbare Jahre erlebt.

Roberto Acuña (PAR): Wir haben eine gute Partie geboten und das gezeigt, woran es uns in anderen Partien, etwa gegen England, noch gefehlt hat. Es ist sehr schade, dass wir bereits so früh eliminiert wurden, aber wir haben auch in einer sehr schweren Gruppe gespielt.

Roque Santa Cruz (PAR): Ich hatte geglaubt, dass wir Mannschaften wie England oder Schweden besiegen könnten, aber in diesen Spielen haben wir einfach zu wenig riskiert. Natürlich war der Leistungsunterschied nicht allzu groß. Es ist wichtig, von den Fehlern zu lernen, die wir in diesem Turnier gemacht haben, um sie in Zukunft nicht noch einmal zu begehen.

Dwight York (TRI): Ich bin stolz, Kapitän dieses fantastischen Teams zu sein. Es ist ein Traum, hier zum ersten Mal dabei gewesen zu sein. Es war eine unvergessliche Zeit in Deutschland und wir können mit dem Abschneiden mehr als zufrieden sein.In meinen 20 Profijahren habe ich viele gute und ein paar schlechte Zeiten erlebt. Diese WM zählt eindeutig zu den besten Zeiten meiner Karriere. Vielleicht war es das letzte Mal, dass ich für mein Land gespielt habe. Dies ist ein sehr emotionaler Tag für mich.

Carlos Edwards (TRI): Das Eigentor von Sancho war Pech. So etwas kann aber immer vorkommen. Nicht er allein, sondern wir alle haben das Spiel gemeinsam verloren. Es war ein sehr enges Spiel, aber wir haben nie aufgegeben und immer an unsere Chance geglaubt. Unser Fussball hat eine große Zukunft vor sich, wir können uns mit den besten Teams der Welt messen. Es war ein wunderbares Erlebnis, bei dieser WM mit diesem tollen Publikum dabei gewesen zu sein. Wir freuen uns auf Südafrika 2010!

Evans Wise (TRI): In der zweiten Halbzeit hatten wir viele Chancen, wir haben nie aufgegeben. Jetzt fliege ich aber erst einmal mit meinen Jungs nach Hause und feiere dort ausgiebig. Die WM war ein voller Erfolg für unser Team und unser Land. Wir können erhobenen Hauptes nach Hause kommen.

Brent Sancho (TRI): Wir haben große Leidenschaft gezeigt. Die Sache mit dem Eigentor tut mir leid, aber so was kann immer mal passieren. So ist das Leben. Wir haben gut gespielt und hatten auch einige gute Chancen, leider haben wir diese nicht genutzt. Jetzt sind wir traurig, dass wir nach Hause fahren müssen. Wir haben bewiesen, dass wir uns mit großen Teams wie England oder Schweden messen können. Die letzten zwei Wochen in Deutschland waren wie ein Traum, der für uns wahr geworden ist. Wir sind hierher gekommen und niemand hat uns etwas zugetraut. Deshalb war es für uns unglaublich, dass die deutschen Zuschauer immer hinter uns standen. Eine tolle WM und eine fantastische Atmosphäre.