FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™

12 Juni - 13 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™

Olympische Topstars blicken nach Brasilien

 Moussa Konate of Senegal celebrates scoring
© Getty Images

Für die meisten Sportler sind die Olympischen Spiele das Ziel aller Träume und ein absoluter Karrierehöhepunkt. Doch im Fussball spielen sie nur die zweite Geige hinter der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™. Sie werden von den teilnehmenden Nationen mitunter als Vorbereitung auf dem Weg zum größten globalen Turnier des Fussballs genutzt.

Diese Rolle als Nachwuchs- und Entwicklungsturnier wird durch die zeitliche Lage genau zwischen zwei WM-Endrunden bewirkt. Die Fans bei den Spielen von London 2012 jedenfalls haben mit Sicherheit auch nach potenziellen Stars der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ Ausschau gehalten.

Zahlreiche Akteure brachten sich durch starke Leistungen als potenzielle Schlüsselspieler ins Gespräch. FIFA.com informiert über diejenigen, die den stärksten Eindruck hinterließen.

Mexikanisches Duo sorgte für FuroreFür Mexiko war der Gewinn der Goldmedaille nicht der einzige Grund zur Zufriedenheit nach der Rückkehr aus Großbritannien. Zudem setzte sich nämlich der bereits 28-jährige Oribe Peralta unerwartet als gefährlicher Torjäger in Szene. Spätestens nach seinen zwei Treffern im Finale ist er auch in Europa ein begehrter Spieler. "England, Italien oder Spanien - es gibt zahlreiche Optionen", sagte er kürzlich. "Diese Erfahrung kann ein ganzes Leben verändern."

Doch nicht nur Peralta schaffte es in die Schlagzeilen. Auch sein 21-jähriger Teamkamerad Jorge Enriquez glänzte mit starken Leistungen. Der dynamische Mittelfeldspieler war überall auf dem Platz zu finden und war für den Erfolg beim Olympischen Fussballturnier ebenso maßgeblich verantwortlich wie beim Erreichen des dritten Platzes bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft vor einem Jahr.

Junge Brasilianer empfahlen sichAuch die Brasilianer können trotz der Finalniederlage durchaus auf zahlreiche positive Aspekte zurückblicken. So lieferte beispielsweise Oscar gleich Reihenweise Glanzleistungen ab, so dass man dem jungen Akteur des FC Chelsea durchaus die Rolle als Spielmacher bei der FIFA WM 2014 zutrauen kann.

Auch Neymar und Marcelo konnten ihre Position als wichtige Schlüsselspieler weiter festigen. Ganz besonders zufrieden dürfte Trainer Mano Menezes mit der Form von Leandro Damiao gewesen sein. Der Stürmer von Internacional Porto Alegre hatte in seinen acht Länderspiel-Einsätzen vor London 2012 kein einziges Tor erzielt. Doch nachdem er vor dem Turnier noch als mögliche Schwachstelle gehandelt worden war, fuhr er am Ende als erfolgreichster Torjäger wieder ab und hat damit seine Chancen auf das Trikot mit der Nummer neun bei der FIFA WM 2014 deutlich erhöht.

"Es liegt an mir selbst, weiterhin gut zu spielen und so meine Chancen in der Nationalmannschaft zu verbessern", meinte er nach dem Turnier. "Hoffentlich gelingt es mir. Obwohl wir nicht die Goldmedaille gewonnen haben, hat uns Mano dennoch sein Vertrauen geschenkt."

Goldene Zukunft für Senegalesen?Sollte Leandro Damiao 2014 in Brasilien auflaufen, stehen die Chancen gut, dass er auf einige Konkurrenten trifft, die ihm im Kampf um die Torjägertrophäe von London 2012 alles abverlangt haben. Sein größter Herausforderer war der Senegalese Moussa Konate, der im Schnitt alle 76 Minuten ein Tor erzielte, bevor er im Viertelfinale mit seinem Team ausschied. Auch ihm wird nun ein baldiger Transfer zu einem Spitzenklub zugetraut.

An Sturmtalenten herrscht bei den Senegalesen ohnehin kein Mangel. Es scheint indes durchaus möglich, dass man auch in der A-Nationalmannschaft schon bald die erfolgreiche Partnerschaft zwischen dem 19-Jährigen Konate und Verteidiger und Freistoßspezialist Pape Souare erleben kann.

Entdeckungen aus AsienEine weitere erfolgreiche Partnerschaft, die bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ eine Neuauflage erleben könnte, gibt es im Mittelfeld der Republik Korea. Maßgeblich mitverantwortlich für den Gewinn der Bronzemedaille war das herausragende Zusammenspiel zwischen Ki Sungyueng und KooJacheol, die beide auch in der Asien-Qualifikation eine wichtige Rolle spielen dürften.

Gleiches gilt für den japanischen Mittelfeldspieler Yuki Otsu, der den Siegtreffer gegen Spanien erzielte und insgesamt für viel Gefahr im japanischen Angriff sorgte. Maya Yoshida war der Fels, um den herum die solide japanische Abwehr gebaut war, die das Turnier mit vier Spielen ohne Gegentor begann. Der Innenverteidiger verabschiedete sich mit der Gewissheit aus Großbritannien, sich nachhaltig für weitere Einsätze in der A-Nationalmannschaft empfohlen zu haben.

Juwelen ließen Potenzial aufblitzenHonduras seinerseits konnte auf die beiden Angreifer Roger Espinoza und Jerry Bengtson zählen, die für lebhaften und energischen Fussball sorgten, der bei den britischen Fans gut ankam. Bei Marokko unterstrich Zakaria Labyad seinen Status als aufgehender Stern mit einem der schönsten Tore des Turniers. Und die Fans in Ozeanien können sich darauf freuen, ebenfalls bald mehr von einem der Youngster beim Turnier zu sehen.

Tim Payne ist zwar erst 18 Jahre alt, doch er hatte im Mittelfeld der Neuseeländer alles im Griff und zeigte dabei Reife und spielerische Intelligenz, wie man sie bei einem Akteur seines Alters nur selten sieht. Besonders beeindruckt war auch Neuseelands Trainer Neil Emblem: "Es ist unglaublich, wie wohl sich Tim hier bei diesem großen Turnier offenbar auf einer Position mit so viel Verantwortung fühlt. Ich habe keine Zweifel, dass er seinen Weg machen wird."

Ihre Meinung zählt
Ob dieser Weg dann tatsächlich nach Brasilien führt, das muss die Zeit zeigen. Doch Payne und alle anderen herausragenden Olympioniken haben ihre Chancen und Hoffnungen auf eine Teilnahme an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ deutlich erhöht.

Welcher Spieler hat Sie beim Olympischen Fussballturnier London 2012 am stärksten beeindruckt? Schreiben Sie uns Ihren Kommentar und diskutieren Sie mit Fans aus allen Ecken des Globus.

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