FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™

11 Juni - 11 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™

Höhepunkte der Vorrunde

Gonzalo Higuain of Argentina celebrates with team mate Lionel Messi after scoring his third goal and his side's fourth during the 2010 FIFA World Cup South Africa Group B match between Argentina and South Korea
© Getty Images

FIFA.com erstellte während der gesamten Gruppenphase der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ ausführliche statistische Analysen der teilnehmenden Spieler und Mannschaften. Nach Abschluss der Gruppenphase gehen wir näher auf die Torschützen, Vorbereiter und "Arbeitstiere" ein, während wir auch darüber berichten, welche Spieler die weniger begehrten Titel des Turniers innehaben.

Die besten TorschützenGonzalo Higuaín konnte sich wie viele andere Torjäger am ersten Spieltag noch nicht in Szene setzen, doch der Stürmer von Real Madrid spielte im zweiten Gruppenspiel gegen Korea Republik groß auf und konnte am Ende über einen Hattrick jubeln. Und obwohl er am letzten Spieltag der Gruppe B geschont wurde, führt er gemeinsam mit zwei weiteren Spielern die Torschützenliste an. David Villa, der im Auftaktspiel der Spanier noch leer ausgegangen war, fand in den beiden anderen Vorrundenspielen seinen Torinstinkt wieder. Ebenfalls drei Treffer auf dem Konto hat der Slowake Robert Vittek. Zwei seiner Tore erzielte er beim sensationellen 3:2-Sieg über Titelverteidiger Italien.
Die Führenden: Villa, Higuaín, Vittek (je 3 Tore)

Platzierte TorschüsseLionel Messi wartet zwar nach wie vor auf sein erstes WM-Tor, hat dafür aber in einer anderen Statistik die Nase vorn. Der argentinische Spielmacher hat bis dato insgesamt elf platzierte Schüsse auf das gegnerische Tor abgegeben – so viele wie kein anderer Spieler. Die nächstbesten Schützen haben jeweils drei Torschüsse weniger zu Buche stehen.
Die Führenden: Messi (11), Asamoah Gyan, Higuaín, Valter Birsa (je 8)

TorvorlagenKi Sung-Yuengs Stärke bei Standardsituationen hatte maßgeblichen Anteil am Achtelfinaleinzug der Republik Korea. In der Gruppenphase führten zwei seiner Freistöße zu Toren. Auch wenn die Weltmeisterschaft für die Elfenbeinküste mit einer Enttäuschung endete, wird der Innenverteidiger Arthur Boka durchaus positive Erinnerungen an dieses Turnier behalten, nachdem er beim 3:0-Sieg über Korea DVR zwei Tore vorbereitete.
Die Führenden: Sung-Yueng, Boka, Kaká, Thomas Müller (je 2)

Angekommene PässeGilberto Silvas Wert für die brasilianische Mannschaft wird anhand der Tatsache deutlich, dass er die meisten angekommenen Pässe spielte: 211 von insgesamt 235 Pässen kamen bei seinen Mitspielern an – eine Quote von 90 Prozent. Nur einen Platz – und einen Pass – dahinter liegt sein Mitspieler Maicon, während es keine große Überraschung darstellt, dass auch der Spanier Xavi in dieser Statistik ganz weit vorne anzutreffen ist.
Die Führenden: Gilberto Silva (211), Maicon (210), Xavi (205)

AlleingängeDiese Statistik wird ebenfalls von den spielstarken Südamerikanern dominiert: Lionel Messi und Maicon verzeichneten bis dato die meisten Alleingänge der WM 2010. Vor allem für einen rechten Außenverteidiger wie Maicon ist dies eine beeindruckende Bilanz, zumal er noch vor Cristiano Ronaldo platziert ist.
Die Führenden: Messi, Maicon (je 18), Ronaldo (17), Lukas Podolski (16)

Angekommene FlankenZwei Spieler von Mannschaften, die bereits in der Vorrunde ausschieden, verzeichneten die meisten angekommen Flanken: der Australier Luke Wilkshire und der Kameruner Geremi.
Die Führenden: Wilkshire, Geremi (8), Xavi, Jesus Navas, Simone Pepe, Andre Ayew, Landon Donovan (je 7)

TacklingsMadjid Bougherra spielte eine wichtige Rolle im Herzen der algerischen Abwehr und obwohl seine Mannschaft nur einen einzigen Punkt aus drei Spielen holte, hätte das Torverhältnis ohne den Abwehrrecken der Glasgow Rangers wohl deutlich schlechter ausgesehen.
Die Führenden: Bougherra, Stephane Grichting (je 5), Xabi Alonso, Javier Mascherano, Gary Medel, Jorge Fucile, Michael Bradley, Osman Chávez, Álvaro Pereira, Emilio Izaguirre, Fabio Cannavaro (je 4)

ParadenDie Tatsache, dass Ri Myong-Guk in dieser Statistik ganz vorne anzutreffen ist, macht nicht nur deutlich, welch enormem Druck das Team der DVR Korea in der Gruppe G ausgesetzt war, sondern auch welche Qualität dieser Torhüter aufweist.
Die Führenden: Myong-Guk (21), Enyeama (20), Thomas Sörensen, Alexandros Tzorvas (je 17)

Zurückgelegte DistanzWenn man bedenkt, mit welcher Aufopferungsbereitschaft die Nordkoreaner gelaufen sind, ist es keine große Überraschung, dass der Spieler mit den meisten zurückgelegten Metern in dieser Mannschaft spielt. Mittelfeldspieler An Yong-Hak war in dieser Kategorie das Maß der Dinge.
Die Führenden: Yong-Hak (36.220 Meter), Khedira (35.870), Torrado (35.860)

HöchstgeschwindigkeitFür Javier Hernández verlief die Weltmeisterschaft bislang eher enttäuschend, doch der zukünftige Akteur von Manchester United konnte den Fans der Red Devils bereits einen Vorgeschmack darauf geben, was sie in der kommenden Spielzeit erwarten können. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 32,15 km/h war er etwas schneller als die beiden Griechen Avraam Papadopoulos und Konstantinos Katsouranis.
Die Führenden: Hernández (32,15 km/h), Papadopoulos (31,57), Katsouranis (31,50)

Gegnerische FoulsKeisuke Honda hatte sich vor der Weltmeisterschaft zu einem der aufgehenden Sterne am Fussballhimmel erklärt, was wohl auch seinen Gegenspielern nicht verborgen blieb: Der Japaner ist der meistgefoulte Spieler des bisherigen Turniers.
Die Führenden: Honda (17), Yuji Nakazawa (15), Alexis Sánchez (14)

Begangene FoulsDie Neuseeländer haben die unrühmliche Ehre, diese Statistik zu dominieren: Mit Rory Fallon und Chris Killen stellen die All Whites gleich zwei der drei führenden Spieler dieser Kategorie. Der dritte im Bunde ist der Franzose Abou Diaby.
Die Führenden: Fallon (15), Killen, Diaby (je 13)

Gelbe und Rote KartenHarry Kewell wird die WM 2010 wohl nicht in positiver Erinnerung behalten, nachdem er gerade einmal 24 Minuten auf dem Platz gestanden hatte, ehe er wegen eines vorsätzlichen Handspiels die Rote Karte sah. Nicht weniger als 22 Spieler sahen zwei Gelbe Karten in unterschiedlichen Spielen.
Die Führenden: Kewell, Itumeleng Khune, Sani Kaita, Valon Behrami, Yoann Gourcuff, Tim Cahill (1 Rote Karte)

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