FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

9 Juni - 9 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™

FRANKREICH - SCHWEIZ: Stimmen der Trainer

Raymond Domenech (FRA): Unentschieden gegen die Schweiz werden langsam zur Gewohnheit. Das war jetzt schon das dritte Mal, dass wir gegen sie gespielt haben, ohne ein Tor zu schießen. Das zeigt, wie gut die Schweizer verteidigen. Andererseits haben wir gegen diese Mannschaft kein Gegentor hinnehmen müssen. Das zeigt, dass auch wir gut verteidigen. Es war zwar ein torloses Unentschieden, aber eines der besseren Sorte.

Unsere erste Hälfte war in Ordnung. Was uns gefehlt hat, war allein die zündende Idee, der richtige Schuss zur richtigen Zeit, um in Führung zu gehen. Aber natürlich muss man auch sagen, dass die Schweizer ihrerseits gute Gelegenheiten hatten, die dem Spiel hätten eine Wendung geben können. Ich habe bei meinen Spielern etwas zu viel Ungeduld verspürt. In der zweiten Hälfte hatten war praktisch ständig Ballbesitz. Aber ich mache keinen Hehl daraus, dass mir drei Punkte lieber gewesen wären. Doch ich wiederhole: Ich habe schon ausgeglichenere Spiele zwischen Frankreich und der Schweiz erlebt.

Abgerechnet wird nach drei Spielen. Jetzt sind es eben nur noch zwei … Der Schiedsrichter? Der Schiedsrichter gehört zum Spiel. Erwarten Sie jetzt von mir kein Urteil. Diskussionswürdige Entscheidungen gibt es zwar immer mal wieder, aber auch die Schiedsrichter haben ein Recht, sich mal zu irren. Lassen wir sie einfach in Ruhe arbeiten."

Trainer Köbi Kuhn (SUI): Wir müssen zufrieden sein. Frankreich war vor allem im ersten Durchgang überlegen. Wir haben viel zu nervös gespielt und viel zu viele Bälle verloren. Unter diesen Umständen war es schwer, mehr vom Spiel zu erwarten.

Im Allgemeinen bin ich zufrieden mit der Vorstellung meiner Mannschaft. Es sind noch Kleinigkeiten zu richten. In der Abwehr und der Ballbehauptung müssen wir uns noch verbessern. Bei alledem darf man nicht vergessen, wer der Gegner am heutigen Tag war. Frankreich hat eine Mannschaft mit reihenweise Klassespielern. Und alles in allem finde ich, dass sich meine Spieler gegen Wiltord, Henry und Ribéry und Co. gut aus der Affäre gezogen haben.