FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

9 Juni - 9 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™

Englands Trainer Eriksson siegessicher

„Ich bin sehr zuversichtlich für das Match gegen Paraguay", zeigte sich Englands Nationaltrainer Sven Göran Eriksson nach dem ersten Training im FIFA-WM-Stadion Frankfurt sehr optimistisch für die Auftaktpartie gegen die Südamerikaner.

Bis auf den leicht angeschlagenen Steven Gerrard, der anfangs nur leichtes Lauftraining absolvierte, gegen Paraguay aber spielen wird, sind alle Mann bester Verfassung. „Alle Spieler sind top fit und haben gut trainiert", verriet der Schwede. Zufrieden äußerte er sich über die Entwicklung von Michael Owen und Peter Crouch, die immer besser harmonierten und sich ideal ergänzten. Auch die Fortschritte von Wayne Rooney deutete er in einem positiven Licht und hoffte, bald auf seinen Top-Stürmer zurückgreifen zu können. Die Trainingseinheit im Stadion verlief ausgezeichnet und der 58-jährige Coach betonte den tadellosen Zustand des Rasens und zeigte sich angetan von dem Stadion. Außerdem war er sicher, dass seine Spieler dem enormen Druck und riesigen Erwartungen in der Heimat gewachsen seien.

„Meine Männer sind sehr erfahren und kennen den Druck aus ihren Klubs. Sie sind dem problemlos gewachsen. Davon bin ich absolut überzeugt", widersprach er allen Befürchtungen bezüglich des immensen Erwartungsdrucks. Und nach den langen und harten Trainigswochen freute sich der Schwede besonders darauf, dass endlich der Ball rollt: „Wir sind alle heiß auf den Anstoß. Es wird Zeit, dass es losgeht!"

Paraguay bezeichnete er als sehr spielstarken Gegner, wobei er dennoch in den Schweden den härtesten Konnkurrenten in der Gruppe sah. „Aber auch Trinidad und Tobago verfügt über eine gute Mannschaft. Alle Teams bei der Weltmeisterschaft sind stark und nur mit 100 % Einsatz zu besiegen!", lobte er den den zweiten Gruppengegner.

Ein zusätzliches Plus sah der Nationaltrainer in der immensen Fanunterstützung in- und außerhalb des Stadions. „40.000 Fans werden in Frankfurt erwartet und ich bin überzeugt, dass sie für eine tolle Stimmung sorgen und uns fantastisch unterstützen werden."

Er bezeichnete den FIFA Weltpokal ™ als größte sportliche Herausforderung seines Lebens: „Es ist meine letzte Chance ein Finale zu spielen. Daher hoffe ich, noch sieben Matches auf der Trainerbank zu sitzen."

Über die geplante Taktik und Aufstellung hüllte er den Mantel des Schweigens und verriet nur „wir wollen dem Gegner immer unser Spiel aufdrücken", doch mit einem Schmunzeln fuhr er fort „Früher habe ich den englischen Journalisten die Aufstellung zwei Tage vor dem Match verraten, mit der Bedingung sie erst am Spieltag zu veröffentlichen. Aber sie haben sich nicht daran gehalten, und seitdem behalte ich sie bis zum Spieltag für mich."

Abschließend äußerte er sich sehr erfreut über die Kommentare deutscher Medien bezüglich der angeblich fehlenden Siegermentalität seines Teams und verabschiedete die Journalisten mit einem Augenzwinkern: „Die Deutschen sollen ruhig noch lange denken, wir hätten keine Siegermentalität."