FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™

14 Juni - 15 Juli

FIFA Fussball-WM 2018™

Ein Spitzenspiel und viele spannende Duelle

Spain's midfielder Sergio Busquets vies for the ball against Italy's Pelle
© AFP

Nach einer Aufwärmrunde Anfang September bereiten sich die europäischen Nationalmannschaften auf zwei aufeinanderfolge Begegnungen im Rahmen der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ vor. FIFA.com wirft einen Blick auf die Spiele dieser Woche, insbesondere auf das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen zwischen Spanien und Italien sowie die Reaktion der EM-Finalisten Frankreich und Portugal nach dem eher enttäuschenden Start in die Qualifikation.

Der zweite Spieltag im Überblick
Donnerstag, 06. Oktober

Gruppe D: Österreich – Wales, Republik Irland – Georgien, Moldawien – Serbien
Gruppe G: Italien – Spanien, Liechtenstein – Albanien, EJR Mazedonien – Israel
Gruppe I: Kosovo – Kroatien, Island – Finnland, Türkei – Ukraine

Freitag, 07. Oktober

Gruppe A: Frankreich – Bulgarien, Niederlande – Belarus, Luxemburg – Schweden
Gruppe B: Ungarn – Schweiz, Lettland – Färöer, Portugal – Andorra
Gruppe H: Belgien – Bosnien-Herzegowina, Griechenland – Zypern, Estland – Gibraltar

Samstag, 08. Oktober

Gruppe C: Deutschland – Tschechien, Aserbaidschan – Norwegen, Nordirland – San Marino
Gruppe E: Polen – Dänemark, Montenegro – Kasachstan, Armenien – Rumänien
Gruppe F: Schottland – Litauen, England – Malta, Slowenien – Slowakei

Das Topspiel
Italien – Spanien, Turin, 06. Oktober, 20:45 Uhr

Die Begegnung zwischen den beiden Großmächten in der Gruppe G stellt eine Premiere in der WM-Qualifikation dar. Das letzte Aufeinandertreffen bei einer Endrunde geht auf das Viertelfinale der WM 1994 zurück, als sich die *Squadra Azzurra *mit 2:1 durchsetzte. Der 2:0-Sieg der Italiener gegen die Spanier bei der UEFA EURO 2016 ist hingegen noch allen in Erinnerung. Zudem können die Italiener am Donnerstag auf die Unterstützung der Fans im Juventus-Stadion zählen, wo sie noch ungeschlagen sind.

Giampiero Ventura muss in der Abwehr allerdings auf die Dienste von Giorgio Chiellini verzichten, der beim hart umkämpften 3:1-Auswärtssieg in Israel Gelb-Rot sah. Gegen die Spanier, die im September mit einem deutlichen 8:0 gegen Liechtenstein in die Qualifikation gestartet und somit seit 54 Qualifikationsspielen ungeschlagen sind, dürfen sich die Italiener allerdings keine Unaufmerksamkeiten erlauben. Bei Spanien kehrt zudem Andrès Iniesta auf die Position des Spielmachers zurück.

*Die weiteren Spiele
*
In Gruppe A trifft Frankreich auf Bulgarien und hofft nach dem enttäuschenden 0:0 in Belarus auf Wiedergutmachung. Die Hoffnungen ruhen insbesondere auf Antoine Griezmann und Dimitri Payet, die am vergangenen Wochenende in ihren jeweiligen Vereinen stark aufspielten. Zudem hat die bulgarische Abwehr beim knappen 4:3-Sieg gegen Luxemburg einige Schwächen offenbart. Die stark verjüngte Mannschaft der Niederlande, die noch immer von Wesley Sneijder angeführt wird und in Schweden ein 1:1 erspielte, wird versuchen, zuversichtlich in die Begegnung gegen Belarus zu gehen, ehe am Montag die Bleus warten.

In Gruppe B steht Ungarn nach dem enttäuschenden torlosen Unentschieden gegen Färöer vor der schwierigen Aufgabe gegen die Schweiz, die nach dem 2:0-Sieg gegen Portugal voller Selbstvertrauen anreist. Andorra hingegen muss eine Trotzreaktion des Europameisters befürchten, der wieder auf Cristiano Ronaldo zählen kann… Nach der eindrucksvollen Machtdemonstration mit dem 3:0-Sieg in Norwegen kann Deutschland in der zweiten Begegnung der Gruppe C gegen Tschechien seinen ersten Platz weiter festigen. Im Spitzenspiel der Gruppe D muss Österreich in der Begegnung gegen Wales besonders auf Gareth Bale aufpassen, der bereits gegen Moldawien einen Doppelpack erzielte.

Nach dem knappen 1:0-Heimsieg gegen Armenien muss Dänemark gegen die Polen mit Robert Lewandowski, die beim 2:2 in Kasachstan wichtige Punkte liegen ließen, unbedingt einen Gang höher schalten. Rumänien, das noch immer dem vergebenen Elfmeter von Nicolae Stanciu beim 1:1 gegen Montenegro nachtrauert, reist nach Armenien, um den Anschluss in Gruppe E nicht zu verlieren.

In Gruppe F empfängt England, das sich knapp mit 1:0 in der Slowakei durchsetzen konnte und nach dem Ende für Sam Allardyce inzwischen übergangsweise von Gareth Southgate trainiert wird, die Mannschaft aus Malta. Schottland, das nach einem ungefährdeten Sieg in Malta die Gruppe anführt, trifft zu Hause auf Litauen. Die Begegnung in Gruppe H zwischen Bosnien-Herzegowina und Belgien klingt angesichts der formstarken Offensiven beider Länder vielversprechend. Aufseiten der Roten Teufel wird Roberto Martinez im Angriff auf Kevin de Bruyne verzichten müssen. In der Abwehr fallen zudem Thomas Vermaelen und Vincent Kompany aus.

In Gruppe I endeten alle Begegnungen des ersten Spieltages 1:1-Unentschieden. Nach dem Debüt in Finnland kann Kosovo im zweiten WM-Qualifikationsspiel der noch jungen Fussballhistorie des Landes auf die Unterstützung des eigenen Publikums zählen. Kroatien wird nach dem Unentschieden gegen die Türkei hingegen versuchen, den ersten Sieg einzufahren. Die Liste der Ausfälle wird für Ante Cacic, der neben Ivan Rakitic auch auf Luka Modric und Dejan Lovren verzichten muss, allerdings immer länger.

*Spieler im Fokus
*
"Es gibt zahlreiche Spieler unter 21, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Dazu zählen Marcus Rashford und Jesse Lingard", so Southgate, Interimstrainer der Engländer, nachdem er die beiden Flügelspieler von Manchester United für die Begegnungen gegen Malta und Slowenien nominiert hat. Rashford (18 Jahre, 3 Länderspiele) feiert nach der UEFA 2016 und einem beeindruckenden Saisonstart mit vier Toren in neun Begegnungen seine Rückkehr in den englischen Kader. Der 23-jährige Lingard wurde hingegen noch nie für die Nationalmannschaft nominiert.

*Hätten Sie's gewusst?
*
Die Bilanz aus den 20 Begegnungen zwischen Frankreich und Bulgarien ist mit jeweils acht Siegen und vier Unentschieden ausgeglichen. Die Bleus haben allerdings keine guten Erinnerungen an die Bulgaren, schließlich war es Emil Kostadinov, der mit seinem Treffer in letzter Sekunde die Teilnahme an der WM 1994 verhinderte. Didier Deschamps, der damals auf dem Platz stand, betonte auf der Pressekonferenz, dass er "nicht richtig Lust habe, darüber zu sprechen" und fügte hinzu: "Das war vor 23 Jahren. Man muss den Blick nach vorne richten." Der neue bulgarische Trainer Petar Houbtchev, der damals in der Abwehr spielte, hätte gegen eine lockere Unterhaltung über die guten alten Zeiten allerdings wohl nichts einzuwenden gehabt.

*Zitat…
*
Rückkehr zur Nationalmannschaft #Bitterechtfreundlich pic.twitter.com/uh07ABVFty

— Christian Benteke (@chrisbenteke) 03. Oktober 2016

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