FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

9 Juni - 9 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™

ECUADOR – DEUTSCHLAND: Stimmen der Spieler.

Michael Ballack (GER, Anheuser Busch Bud Man of the Match): Es war heute wichtig, dass wir hinten besser gestanden haben. Das Team gewinnt dadurch Sicherheit, denn es weiß, dass es sich auf die Abwehr verlassen kann. Vorne sind wir immer in der Lage, ein Tor zu schießen. Aber jetzt kommen die Brocken und jeder Fehler kann das Aus bedeuten. Uns ist bewusst, dass jetzt die Qualität der Gegner von Spiel zu Spiel besser wird. Wir sind gerüstet, aber wir brauchen das Publikum, um Gegner wie England oder Schweden zu schlagen.

Miroslav Klose (GER): Das Entscheidende war heute die Einstellung und die Disziplin und natürlich, dass wir das frühe Tor gemacht haben. Die Entwicklung in der Mannschaft ist herrlich, der eine gönnt dem anderen etwas, alle freuen sich füreinander, wenn sie spielen können, das ist super. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken, aber wir sind voller Selbstvertrauen. Dass ich bei Weltmeisterschaften bereits neun Tore geschossen habe, hat nur statistischen Wert.

Lukas Podolski (GER): Es war noch nicht alles perfekt, Hauptsache, wir haben gewonnen. Ich habe überhaupt nichts gedacht, als ich den Ball bekommen habe. Ich denke nie vor dem Tor, sondern mache ihn einfach rein. In der Abwehr von Ecuador stehen richtige Bullen, das war nicht einfach. Wer Weltmeister werden will, dem muss egal sein, wer die Tore schießt.

Arne Friedrich (GER): Wir haben heute einen schönen Erfolg erzielt. Wir müssen aber auf dem Boden der Tatsachen bleiben, denn ab jetzt können wir uns für die Siege in der Vorrunde nichts mehr kaufen. Für mich war es besonders schön, hier in Berlin meinen Namen zu hören, denn die Kritik von außen war sehr groß.

Philipp Lahm (GER): Heute war es vor allem wichtig, dass wir ein schnelles Tor gemacht haben, denn es war sehr heiß. Ich freue mich, dass es bei mir weiter so gut läuft. Toll, dass Lukas Podolski ein Tor gemacht hat, denn für die Stürmer ist es immer wichtig, zu treffen.

Torsten Frings (GER): Ecuador war ein starker Gegner, wir waren von Beginn an bemüht, das Spiel unter Kontrolle zu halten. Die Euphorie trägt uns und wir freuen uns riesig, über die Stimmung im Land. Aber wir müssen uns weiter konzentrieren, aber nicht leichtsinnig werden. England oder Schweden? Ich würde gerne gegen Trinidad und Tobago spielen, wenn ich mir es aussuchen dürfte.

Jens Lehmann (GER): Es war kein einfaches Spiel, aber durch unsere gute Leistung sah es so aus.

Iván Kaviedes(ECU): Viele Torchancen hatten wir heute nicht. Es waren eher unsere Fehler als gekonnte Spielzüge der Deutschen, die das Spiel entschieden. Wir haben unser Ziel erreicht und stehen in der zweiten Runde. Jetzt müssen wir etwas Positives aus dieser Niederlage ziehen. Unsere Mannschaft ist sehr erfahren, und wir können rasch aus unseren Fehlern lernen. In der nächsten Partie wird uns so etwas nicht noch einmal passieren.

Marlon Ayovi(ECU): Es war ein sehr schweres Spiel für uns. Wir haben einen frühen Gegentreffer hinnehmen müssen und die Mannschaft wusste nicht, wie sie darauf reagieren sollte. Jetzt müssen wir den Blick nach vorne richten. Heute haben wir sicherlich gelernt, dass europäische Mannschaften sehr konterstark sind.

Edwin Tenorio (ECU): Der Rhythmus des Spiels war sehr langsam. Deutschland spielte gut und wir hatten kein Glück. Wir werden nur wegen dieses Ergebnisses nicht unsere Spielweise ändern. Was wir weiterhin machen möchten, ist Fussball zu spielen. Man wird sich nicht daran erinnern, wie wir heute gespielt haben, sondern das, was wir bisher geschafft haben, wird im Gedächtnis bleiben.

Ulises de la Cruz (ECU): In dieser Partie ging es eigentlich um nichts. Es war eine gute Gelegenheit um zu lernen. Wir haben viele Umstellungen vorgenommen. Im Augenblick schreiben wir ein neues Kapitel in der Geschichte des ecuadorianischen Fussballs. Wir möchten noch lange bei dieser Weltmeisterschaft dabei sein. Jetzt geht es mit Schwung in die nächste Runde. Gegen die nächsten Gegner werden wir schneller spielen müssen.

Iván Hurtado (ECU): Heute haben wir nicht gut gespielt. Mich ärgert die Niederlage, der deutsche Sieg war vollkommen verdient. Wir werden das Ergebnis nicht dramatisieren, sondern mit noch mehr Schwung in unsere Achtelfinalpartie gehen.

Cristian Benítez (ECU): Am Wichtigsten ist es, die Fehler abzustellen und mit Kraft in die nächste Partie gehen, denn es darf keine weitere Niederlage mehr geben. Das Volk Ecuadors muss wissen, dass wir alles geben werden. Wir müssen weiter kommen. Für uns geht es nicht nur darum, das nächste Spiel zu gewinnen. Wir möchten ins Finale kommen.