FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

9 Juni - 9 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™

Deutschland 2006 – Der Weg der Teams

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ wird als das Turnier der Fans in die Geschichte eingehen. Millionen Fussball-Freunde verfolgten das Ereignis auf öffentlichen Großleinwänden und schufen eine unglaubliche Atmosphäre im Gastgeberland, die den angereisten Fans wirklich das Gefühl gab, "zu Gast bei Freunden" zu sein.

Auf dem Rasen kämpften 32 Mannschaften um den begehrtesten Titel der Fussball-Welt. Für manche war der Traum schon nach drei Spielen zu Ende, während Frankreich sich erst im Finale geschlagen geben musste. Für die nächsten vier Jahre kann sich nun Italien mit dem Titel des Fussball-Weltmeisters schmücken.

Nach dem Ende des Turniers betrachtet FIFAworldcup.com hier rückblickend die Leistung der einzelnen Mannschaften.

Rückblick auf die FIFA WM Deutschland 2006™

The Winners:

Italy/France
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The Runners-Up:

Italy/France
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Dritter Platz:
Deutschland

Die Mannschaft mit den meisten erzielten Toren im Turnier hat sich mit einer Kombination aus schönem Fussball und fester Entschlossenheit in die Herzen der Fans gespielt.

Vierter Platz:
Portugal

Die Mannschaft von Trainer Luis Felipe Scolari war vielleicht die Überraschung des Sommers. Die Südeuropäer ließen auf ihrem Weg ins Halbfinale die Mexikaner, die Niederländer und die Engländer hinter sich.

Viertelfinalisten:
Argentinien

Nach einigen großartigen Leistungen in der Gruppenphase und einem Sieg über Mexiko im Achtelfinale scheiterten die Gauchos schließlich im Viertelfinale gegen den Gastgeber nach einem packenden Elfmeterkrimi.

Brasilien

Der Titelverteidiger wollte es in diesem Jahr zum sechsten WM-Titel bringen, hatte aber bereits im Viertelfinale nach einer glanzlosen Vorstellung gegen Frankreich das Nachsehen. Die Seleção hat sich bei diesem Turnier wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert.

England

Die Engländer mussten viele Verletzungen verkraften und waren im Elfmeterschießen vom Pech verfolgt. Wieder einmal erwies sich ein Elfmeterschießen als das Aus für eine englische Mannschaft, die ihren hohen Erwartungen einfach nicht gerecht werden konnte.

Ukraine

Unter Trainer Oleg Blokhin schaffte es der WM-Debütant aus Osteuropa immerhin bis unter die letzten Acht – eine beachtliche Leistung! Doch im Viertelfinale in Hamburg erwies sich Italien dann schlicht als der Stärkere.

Achtelfinalisten:

Australien

Niemand hatte erwartet, dass sich Australien in einer Gruppe mit Brasilien, Kroatien und Japan durchsetzen würde. Doch dem Niederländer Guus Hiddink auf der Trainerbank gelang das Kunststück. Unter seiner Regie zeigten die Socceroos eine wirklich beeindruckende Vorstellung.

Ecuador

Vor dem Turnier hieß es, die Südamerikaner könnten nur im eigenen Land gut spielen. La Tricolor hat allen Zweiflern das Gegenteil bewiesen.

Ghana

Als einziger Vertreter des Schwarzen Kontinents unter den besten 16 hat Ghana den Titel "Stolz von Afrika" wirklich verdient. Nach Siegen über die USA und die Tschechische Republik war die Qualifikation für das Achtelfinale mehr als gerechtfertigt.

Mexiko

Die Mexikaner werden enttäuscht sein über ihr Ausscheiden im Achtelfinale. Doch das Match, aus dem die Argentinier mit 2:1 als Sieger hervorgingen, war sicherlich eines der besten des Turniers.

Niederlande
Nachdem sich Marco van Bastens Elf in einer Gruppe durchsetzen konnte, die als schwerste des Wettbewerbs galt, reichte es im Achtelfinale doch nicht gegen die gut organisierten Portugiesen.

Spanien

In den Gruppenspielen hatten die Spanier kaum Probleme mit der Ukraine, Tunesien und Saudiarabien, und es sah so aus, als würden sie weit kommen in diesem Turnier – doch die nächste Hürde erwies sich als zu hoch.

Schweden

Zwei frühe Tore durch Gastgeber Deutschland in den ersten zwölf Minuten machten alle Hoffnungen der Schweden auf einen Einzug ins Viertelfinale zunichte.
Schweiz
Der Erstplatzierte der Gruppe G verwandelte im Elfmeterschießen gegen die Ukraine keine von vier Chancen und verließ die FIFA WM mit der zweifelhaften Ehre, einen neuen Rekord aufgestellt zu haben.

Gruppenphase
Angola
Nicht ganz unerwartet war das Ausscheiden der Angolaner in der ersten Runde ihrer Unerfahrenheit und ihren taktischen Schwächen geschuldet.
Costa Rica
Costa Rica war mit großen Hoffnungen nach Deutschland gekommen. Die Mannschaft galt gemeinhin als die beste, die das Land jemals hatte. Für einen Einzug ins Achtelfinale reichte es jedoch nicht.
Elfenbeinküste
Die Ivorer präsentierten sich vor dem Turnier vielversprechend. Auch wenn das 'Aus' schon in der Gruppenphase kam, haben sich die Afrikaner während ihres allzu kurzen Gastspiels in die Herzen vieler Fans gespielt.
Kroatien
In Kroatien waren die Fans so optimistisch, dass sie ein Zusammentreffen mit Italien im Achtelfinale voraussagten. Wegen der schlechten Chancenverwertung der Kroaten sollte dieses Duell letztlich aber nicht zustande kommen.
Tschechische Republik
Die Tschechen gingen mit einem der besten Weltranglistenplätze in dieses Turnier und legten auch einen fulminanten Start hin. Doch der Schwung hielt nicht lange, und so mussten sie viel zu früh die Heimreise antreten.
Iran
Nach Niederlagen gegen Mexiko und Portugal in den ersten beiden Spielen hatten die Iraner keine Chance mehr, die nächste Runde noch zu erreichen. Der folgende Punkt aus dem Spiel gegen Angola war dementsprechend ein schwacher Trost.
Japan
Ein einziges Tor und ein einziger Punkt war alles, was die Japaner mit nach Hause brachten. Mit dem Ausscheiden endete auch die Zeit Zicos auf der Trainerbank der Asiaten.
Korea Republik
Der Sieg gegen Togo war für die Taeguk Warriors der erste Erfolg bei einer FIFA WM in Europa. Doch am Ende reichten vier Punkte nicht für einen Platz unter den besten 16.
Paraguay
Paraguay musste nach den Spielen in der Gruppe B mit lediglich drei Punkten die Heimreise antreten. Zwei knappe Niederlagen in den ersten beiden Partien waren das Aus für alle Hoffnungen.
Polen
In Polen wird man sich nicht gerne an diese FIFA WM erinnern. Ein kleiner Trost war zum Schluss der 2:1-Sieg über Costa Rica im letzten Gruppenspiel.
Saudiarabien
Saudiarabien war zum vierten Mal in Folge für eine WM-Endrunde qualifiziert, und wieder einmal traf Sami Al Jaber für das Königreich.
Serbien und Montenegro
In der Qualifikation musste Serbien und Montenegro lediglich ein Gegentor hinnehmen, und stand damit in der Gruppe vor Spanien. In der Endrunde wendete sich das Blatt allerdings auf wundersame Weise, und die Kicker vom Balkan kassierten in zehn Tagen ebenso viele Treffer.
Togo
Drei Spiele und drei Niederlagen – damit war für Togo der letzte Platz in der Gruppe G reserviert. Das Scheitern hatte sicherlich auch mit den vielen Querelen und Affären abseits des Rasens zu tun.
Trinidad und Tobago
Mit viel Entschlossenheit glich das Team aus Trinidad und Tobago seinen Mangel an Erfahrung und Ressourcen aus. Für sie waren die zwei Wochen in Deutschland ein Erfolg.
Tunesien
1978 ging Tunesien als erste afrikanische Mannschaft in die Geschichte ein, die Argentinien bezwingen konnte. 28 Jahre und drei WM-Teilnahmen später steht die Wiederholung eines solchen Erfolgs noch aus.
USA
Ein einziger Punkt aus dem 1:1-Unentschieden gegen Italien – für die USA hätte so ziemlich alles besser laufen können.