FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

9 Juni - 9 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™

Auf Wiedersehen, Deutschland - Wamkelekele eMzansi, Afrika!

Fünf fantastische Sommerwochen lang bot Deutschland den Rahmen für ein überwältigendes Fussballfest.

Milliarden Menschen rund um den Erdball waren von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ begeistert. Die erste FIFA WM™ im nicht mehr geteilten Deutschland war ein kaum zu überbietender Erfolg, der das Gastgeberland als pulsierende, bunte und weltoffene Nation zeigte. Nun geht die Ehre, das wichtigste Fussballturnier der Welt auszurichten, an Südafrika über. Erstmals wird im Jahr 2010 die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Afrika stattfinden - und der gesamte afrikanische Kontinent blickt voller gespannter Erwartung auf dieses Ereignis.

Ein perfekter Gastgeber

Die Messlatte für Südafrika wurde von Deutschland allerdings enorm hoch gelegt. Die ganze Welt hatte erwartet, dass die Deutschen eine perfekt organisierte WM veranstalten würden - und die Welt wurde nicht enttäuscht. Bei all der Perfektion konnten sich die Millionen Besucher aber auch über warmherzige und fröhliche Gastgeber freuen - vom ersten bis zum letzten Tag.

Rückblick auf die Spiele der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™

Von Hamburg bis München und von Köln bis Leipzig kamen über 3,3 Millionen Zuschauer in die zwölf traumhaften Stadien. Viele Millionen mehr genossen die Spiele auf Großbildleinwänden bei den offiziellen FAN FESTEN und den unzähligen weiteren Veranstaltungen im ganzen Land. Eine nie zuvor dagewesene Welle der Fussballbegeisterung schwappte über das ganze Land. Fussballfans aller Farben, Rassen und Glaubensrichtungen kamen zusammen, um gemeinsam das schönste aller Spiele zu genießen.

Die Fanmeile in Berlin war dabei der größte Zuschauermagnet: bei einigen Spielen fanden sich hier über eine Million Fans ein. Menschen aus aller Herren Länder verfolgten die 64 Spiele auf Großbildleinwänden. Und auch Fussballfans aus Ländern, die sich gar nicht für die WM-Endrunde qualifizieren konnten, wurden vom Fussballfieber angesteckt, das bei der 18. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ das ganze Land fest im Griff hatte.

Die Deutschen zeigten eine Facette ihres Charakters, an deren Existenz man kaum geglaubt hatte. Häuser, Autos, Busse - alles war mit Flaggen geschmückt; und auf den Straßen sah man nur freundliche und hilfsbereite Menschen. Das Image der Deutschen als distanzierte und ernste Menschen wurde ein für alle Mal widerlegt. Die Menschen kamen aus den Häusern auf die Straßen, um mitzufeiern. Hinzu kam das Wetter, das kaum besser hätte sein können. An nahezu allen Tagen lachte die Sonne vom blauen Himmel herab und sorgte für eine völlig ungetrübte Atmosphäre wie bei einem Open-Air-Festival.

Und dann waren da natürlich die begeisternden Leistungen der Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Die "Jungen Wilden" sorgen auf ihrem Weg zu einem hervorragenden dritten Platz für überwältigende Begeisterung. Am Tag des Endspiels versammelten sich nochmals eine Million Fans in Schwarz-Rot-Gold auf der Berliner Fanmeile, um sich bei ihrer Mannschaft zu bedanken und sie in den wohlverdienten Urlaub zu verabschieden.

Deutschland steht nach dieser WM-Endrunde mit einem runderneuerten, strahlenden Image da. Das Offizielle Emblem des Turniers, die "Freudigen Gesichter des Fussballs", erwies sich als geradezu perfektes Symbol für das Turnier. Die ganze Welt fühlte sich in der Tat "zu Gast bei Freunden".

Ein ganzer Kontinent wartet

Die Fussballfans waren in Deutschland ein untrennbarer Bestandteil des Turniers. Die Organisatoren der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ werden sicher anstreben, dass es in vier Jahren genau so wird. Allerdings wird die Welt 2010 nicht nur ein Land, sondern einen ganzen Kontinent feiern und jubeln sehen.

Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ präsentierte sich Gastgeber Deutschland in bestem Licht. Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ kann indes das Tor zum gesamten afrikanischen Kontinent aufgestoßen werden. Die nächste FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™, so FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, wird "eine afrikanische und eine südafrikanische Weltmeisterschaft". In Erwartung des pulsierenden und begeisterten Kontinents, den die Fussballfans entdecken können, meinte Blatter weiter: "Wir werden viele Trommeln hören…"

Die Ausrichtung einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ ist eine Chance für den gesamten Kontinent. Schon jetzt gibt es weit reichende Unterstützung für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ in Form von humanitären Projekten wie "In Afrika mit Afrika gewinnen" und dem "African Legacy Programme". Hier engagieren sich beispielsweise George Weah, Kofi Annan und Bill Clinton.

Doch natürlich stehen nicht nur diese internationalen Berühmtheiten hinter Südafrika, sondern auch die gesamte südafrikanische Regierung. Dies wurde besonders deutlich durch die Anwesenheit von Staatspräsident Thabo Mbeki bei der Zeremonie zur Enthüllung des Offiziellen Emblems am 7. Juli in Berlin. Er lud die Welt ein, sich 2010 selbst ein Bild zu machen und dabei zu sein, als er sagte: "Afrika ist bereit. Die Zeit Afrikas ist gekommen. Afrika ruft. Kommen Sie 2010 nach Afrika!"

Anders als in Deutschland gibt es in Südafrika elf offizielle Sprachen. Doch die Veranstalter des Turniers 2010 haben in Deutschland eine Lektion ganz gewiss gelernt: Es gibt nur eine Sprache, auf die es wirklich ankommt. Und das ist, mit den Worten von UN-Generalsekretär Kofi Annan, die "universelle Sprache des Fussballs."