FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™

12 Juni - 13 Juli

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™

Robben: "Ein verrücktes Ergebnis"

Erinnerungen: Es gibt schöne, weniger schöne und diese ganz besonderen. Jeder hat sie und kennt das Gefühl, wenn man einen bestimmten Moment vor seinem geistigen Auge noch einmal Revue passieren lässt. Dieser kann einem unterbewusst ein Lächeln auf die Lippen zaubern oder einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Er kann aber auch Fragen aufwerfen: Was wäre passiert, wenn...?

Das geht auch Fussballern nicht anders, wie unsere neuen interaktiven Video-Interviews auf FIFA.com, in dem die wichtigsten Akteure der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ noch einmal einen Blick auf ausgewählte Sequenzen des Turniers werfen, eindrucksvoll unter Beweis stellen. Dabei zeigten sich diese Ausnahmespieler überrascht, belustigt und von ihrer sympathischsten Seite, denn sie wussten nicht, was sie zu sehen bekommen. Auch große Fussballer sind nur Menschen.

Als erster im Bunde stellte sich Lionel Messi dieser Herausforderung, ihm folgt nun der Niederländer Arjen Robben, der in Brasilien Vorbereiter und Vollstrecker gleichzeitig war und mit seinen grandiosen Leistungen zum Höhenflug des Oranje-Teams beitrug.

Selbstschutz und verpasste ChancenEindhoven, Chelsea und Madrid - so hießen die Stationen seiner Karriere, ehe er 2009 zu Bayern München wechselte. Ausgerechnet im ersten Spiel bei der WM traf Robben mit den Niederlanden auf den amtierenden Weltmeister Spanien, in dessen Kader sich mit Iker Casillas und Sergio Ramos auch ehemalige Weggefährten befanden.

Gesprochen hat er mit ihnen direkt nach der Begegnung allerdings nicht. "Es war schwierig nach dem Spiel, weil sie sehr enttäuscht waren. Sie hatten gerade mit 5:1 verloren. Sie sind außergewöhnliche Spieler und es war ein Privileg, mit ihnen in Madrid zu spielen. Jetzt haben wir ein paar Mal gegeneinander gespielt und sind uns immer mit viel Respekt begegnet", so Robben.

Gleich zwei Treffer gelangen ihm gegen Spanien, im Achtelfinale gegen Mexiko blieb ihm dies verwehrt, dafür sorgte ein Foul an ihm kurz vor Schluss für den Einzug in die nächste Runde.

"Man wird nie erfahren..."Gefoult zu werden, gehört für Robben zum täglichen Brot. Und sich selbst zu schützen, nimmt eine große Rolle für ihn ein. "Es ist ein bisschen schade, dass Sie genau dieses Video zeigen", entgegnet der 31-jährige Flügelflitzer äußerst charmant. "Im gleichen Spiel gab es eine Menge Fouls. In der ersten Hälfte brach sich ein Verteidiger den Knöchel, als er mich trat. Das wäre auch ein Elfmeter gewesen. Es gibt viele Beispiele. Man muss eine Art sechsten Sinn entwickeln, um zu sehen, was kommt. Man muss immer versuchen, sich selbst zu schützen. Dies ist aber nicht immer möglich."

Den Gegenspieler kommen sehen, ihn umdribbeln und ins gegnerische Tor treffen. Das wäre Robben im Halbfinale gegen Argentinien fast gelungen, doch Javier Mascherano machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Robben hat ihn noch nicht einmal kommen sehen: "Ich war mehr auf den Ball konzentriert, habe auf den Torhüter geachtet und überlegt, wohin ich schieße. Man wird nie erfahren, was passiert wäre, wenn er nicht mit seinem großen Zeh noch am Ball gewesen und dieser reingegangen wäre. Das ist Fussball."

Was Robben noch zu sagen hat...Wenn Sie wissen möchten, was er außerdem zu sagen hatte, sehen Sie sich einfach das Video an und lassen sich von jedem Clip überraschen. Das deutliche 5:1 gegen Spanien zum Auftakt, der packende Achtelfinal-Krimi gegen Mexiko inklusive Foulelfmeter kurz vor Schluss, der Torhütertausch in der Partie gegen Costa Rica und die verpasste Chance gegen Argentinien. Und nicht zuletzt der Triumph Deutschlands im Finale im Maracaná. All dies aus der Sicht von Arjen Robben.

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