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FIFA WM 2014

Bosnier verabschieden sich mit historischem ersten Sieg

(FIFA.com)
Miralem Pjanic (3rd L) of Bosnia and Herzegovina celebrates
© Getty Images

Bosnien-Herzegowina hat sich mit einem Sieg von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ verabschiedet. Die Drachen *bezwangen in ihrem dritten und letzten Spiel der Gruppe F den Iran mit 3:1. Edin Dzeko, Miralem Pjanic und Avdija Vrsajevic sorgten vor 48.011 Zuschauern in Salvadors *Arena Fonte *mit ihren Treffern für ein Erfolgserlebnis des Turnier-Debütanten, nachdem man zuvor gegen Argentinien (1:2) und Nigeria (0:1) jeweils knapp den Kürzeren gezogen hatte. Reza Ghoochannejad konnte für das Team Melli*, das ebenfalls die Heimreise antreten muss, den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielen.

Die Südosteuropäer stellten von Beginn an unter Beweis, dass sie gekommen waren, um sich unbedingt den ersten Sieg in ihrer noch jungen WM-Geschichte sichern zu wollen. Dank ihrer Zweikampfstärke und sehr ansehnlichen Kombinationsfussball setzten sie die Iraner auch gleich unter Druck und wurden nach 23 Minuten dafür belohnt: Star-Stürmer Dzeko bekam den Ball 40 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse, drehte sich, nahm Fahrt auf und setzte den Ball mit einem trockenen, flachen Linksschuss kurz vor der Strafraumgrenze gekonnt zur Führung ins Toreck.

In der Folge wurden die Iraner mutiger und brachten die bosnische Defensive gelegentlich in Verlegenheit. Ehsan Haji Safi hatte Pech, als sein 14-Meter-Drehschuss an die Unterkante der Latte prallte und von dort deutlich vor der Torlinie wieder aufsprang. Doch auch die *Drachen *ließen nicht nach und hätten wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff erhöhen können, als Vrsajevic aus leicht spitzem Winkel in vollem Lauf verpasste, das Leder im langen Eck unterzubringen.

Die Iraner kamen mit Schwung aus der Pause zurück. Immer wieder war es Ashkan Dejagah, der mit langen Bällen gesucht wurde, um für Unruhe im bosnischen Strafraum zu sorgen. Gefeiert wurde dann allerdings auf der Gegenseite: Pjanic wurde mit einem mustergültigen Pass von Zvejzdan Misimovic in Szene gesetzt und hatte keine Mühe, frei vor Schlussmann Alireza Haghighi aus zwölf Metern zum 2:0 einzuschieben.

In der Schlussphase zauberte Ghoochannejad den iranischen Fans immerhin noch ein kleines Lächeln ins Gesicht. Zunächst vergab er mit einem Linksschuss knapp, dann stand er Momente später goldrichtig, um in der 82. Minute einen präzisen Querpass aus kurzer Distanz zum Anschluss- und ersten iranischen Turniertreffer zu verwerten. Doch nur 60 Sekunden später stellten die Bosnier den alten Torabstand wieder her, als Außenverteidiger Vrsajevic über rechts durchbrach und eiskalt zum 3:1-Endstand ins lange Eck schoss.

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