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FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™

China VR

China PR prior to the 2018 AFC Women's Asian Cup third place match against Thailand in Amman.
© FIFA.com

Bisherige Bilanz bei FIFA Frauen-Weltmeisterschaften
Die VR China gehörte im Frauenfussball bekanntermaßen zu den Pioniernationen. Schon 1991, bei der ersten Auflage der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft, präsentierten sich die Chinesinnen als Team, das man auf dem Zettel haben sollte. Als Gastgeberinnen schafften sie es bei diesem Turnier bis ins Viertelfinale. Vier Jahr später stürmten sie bis ins Halbfinale. 1999 erreichten sie das Finale, das mit einem unvergesslichen Elfmeterschießen und einer knappen Niederlage gegen Gastgeber USA endete. Nach dem Rückzug dieser Goldenen Generation konnte die Mannschaft indes nicht mehr beeindrucken. Bei den folgenden zwei WM-Auflagen schafften sie es jeweils nicht über das Viertelfinale hinaus, auch nicht 2007 im eigenen Land. Die im Umbruch befindliche Mannschaft verpasste dann sogar die Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011. Erst in den letzten Jahren erstarkten die Chinesinnen wieder und schafften es bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015™ wieder bis ins Viertelfinale.

*Qualifikation
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Die Qualifikation für die FIFA Frauen-WM Frankreich 2019™ verlief für die VR China reibungslos. In ihrem Auftaktspiel beim AFC Asien-Pokal der Frauen feierten die Chinesinnen einen glatten 4:0-Erfolg gegen Thailand. Es folgte ein 3:1-Sieg gegen die Philippinen, mit dem man das Ticket bereits gelöst hatte. Damit war China als erste Mannschaft neben Gastgeber Frankreich qualifiziert. Mit der 1:3-Niederlage endete zwar der Traum von der Rückeroberung des kontinentalen Titels, doch zumindest sicherte man sich im kleinen Finale gegen Thailand den dritten Platz.

*Trainer
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Jia Xiuquan wurde im Mai 2018 neuer Cheftrainer der Nationalmannschaft und ersetzte den Isländer Siggi Eyjolfsson, der mit China die Qualifikation für Frankreich 2019 erreichte. Der ehemalige chinesische Nationalspieler Xiuquan war während seiner aktiven Zeit sehr erfolgreich: So wurde er beim Asien-Pokal 1984, als China Zweiter wurde, Toptorschütze und wertvollster Spieler. Er hat sich im eigenen Land seit 1994 sowohl bei mehreren Vereinen als auch diversen Jugendnationalteams einen positiven Ruf als Trainer erarbeitet. 

Statistik
7 – So viele Tore erzielte die chinesische Stürmerin Li Ying beim asiatischen Qualifikationsturnier. Die 25-Jährige traf in allen fünf Partien und war zudem die erfolgreichste Torjägerin des Turniers. Damit etablierte sie sich als neue Sturmspitze des Teams.