FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™

7. Juni - 7. Juli

Nachhaltigkeit

Sustainability

Klimainitiative

Das Klima der Erde wandelt sich aufgrund der Aktivitäten des Menschen. Treibhausgase, vor allem CO2 aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe, reichern sich in der Atmosphäre an und sorgen dafür, dass weniger Wärme von der Erde in die Atmosphäre zurückgestrahlt wird. Das Ergebnis sind Extremwetterlagen wie Dürren und Überschwemmungen sowie steigende Meeresspiegel. Wir müssen die Emissionen senken, die in die Atmosphäre gelangen, um die Auswirkungen auf das Weltklima zu minimieren.

Sie können bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ einen Beitrag zur Reduktion der Umweltbeeinträchtigungen leisten, indem sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder sogar mit dem Fahrrad zu den Spielen anreisen. An allen Stadien wird es Fahrradständer für das sichere Abstellen Ihres Fahrrads während der Spiele geben.

Wo sich Emissionen nicht gänzlich vermeiden lassen, können sie ausgeglichen werden – beispielsweise durch die Finanzierung von Projekten zur Emmissionsreduzierung. Dies kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch örtlichen Gemeinschaften, die von zusätzlichen Arbeitsplätzen und Kompetenzförderung profitieren.

Auch Sie können Ihre Emissionen ausgleichen, indem Sie Ihren CO2-Fußabdruck schätzen und verifizierte kohlenstoffarme Projekte unterstützen, die auf der Plattform Climate Neutral Now der Vereinten Nationen gelistet sind.

Gesund bleiben – nicht rauchen!

Gemäß den Richtlinien für rauchfreie-FIFA-Wettbewerbe und den französischen Gesundheitsbestimmungen ist das Rauchen und Dampfen im Innen- und Außenbereich aller Stadien der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ mit Ausnahme der ausgewiesenen Raucherzonen in den Außenbereichen untersagt.

Die FIFA engagiert sich im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms bereits seit langem für den Kampf gegen den Tabakkonsum. Die Richtlinien für rauchfreie FIFA-Wettbewerbe orientieren sich an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Megasportveranstaltungen und zielen auf den Schutz der Nichtraucher und deren Recht ab, saubere Luft zu atmen, die frei von krebserregenden und anderen schädlichen Substanzen ist.

Barrierefreiheit und Integration

Vielfalt und Integration sind wichtige Aspekte bei FIFA-Veranstaltungen. Die FIFA und das LOK haben dafür gesorgt, dass Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität wie alle anderen Fans eine barrierefreie WM genießen konnten. Erreicht wurde dies mit Infrastrukturlösungen wie barrierefreiem Zugang zu Sitzplätzen, Parkplätzen, Ruhezonen, Spezialeingängen, -wegen und Toiletten sowie Dienstleistungen wie Spezialtickets, einem Leihservice für Rollstühle und Live-Audioberichterstattung. Die in den Stadien eingesetzten ehrenamtlichen Helfer wurden entsprechend geschult und können informieren und unterstützen.

Fans mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität können zwei Arten von Spezialtickets beantragen: Rollstuhlplätze und Plätze mit barrierefreiem Zugang. Weitere Informationen dazu finden Sie im Leitfaden zur Barrierefreiheit der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™.

In Paris, Lyon, Reims und Grenoble haben blinde und sehbehinderte Fussballfans die Möglichkeit, einen Live-Audiokommentar mit einer detaillierten Beschreibung des Spielgeschehens zu verfolgen. Kopfhörer und Empfänger werden an eigens eingerichteten Ausgabestellen in den Stadien kostenlos verfügbar sein.

Abfall und Recycling

Abfallansammlungen wirken sich durch die Verschmutzung von Boden, Wasser und Luft negativ auf die Umwelt aus und können Menschen, Tieren und Pflanzen erheblichen Schaden zufügen. Viele nationale und lokale Behörden setzen sich für ein besseres Abfallmanagement ein. Als Organisatoren einer Megasportveranstaltung, bei der beträchtliche Abfallmengen anfallen, haben die FIFA und das LOK ein Abfallmanagementkonzept für die Trennung von recycelbaren Materialien wie Plastik, Papier, Pappe, Dosen und Glas vom Restmüll entwickelt. Das Konzept wird in allen Stadien umgesetzt.

Bekämpfung von Diskriminierung

Rassismus und Diskriminierung sind eine Geißel der Gesellschaft, und ihr Einfluss auf den Fussball ist unbestreitbar. Die FIFA ist sich ihrer Verantwortung bewusst, geht im Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung im Fussball voran und nutzt ihren Einfluss auch über den Fussball hinaus.

Bei allen Spielen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ können die Schiedsrichterinnen im Fall von diskriminierenden Vorfällen ein dreistufiges Verfahren anwenden: Zunächst können sie das Spiel unterbrechen und die Zuschauer per Stadiondurchsage auffordern, mit dem diskriminierenden Verhalten aufzuhören. Falls dies nicht geschieht, können sie das Spiel unterbrechen, bis das diskriminierende Verhalten aufhört. Falls dies ebenfalls keine Wirkung zeigt, können sie das Spiel abbrechen. Die Schiedsrichterinnen werden in diesen Fällen bei der Einschätzung und Bewältigung kritischer Situationen von anderen Spieloffiziellen unterstützt.

Wir bitten Sie deshalb, sich fair und im Geiste der Solidarität, des Respekts und der Gleichberechtigung zu verhalten. Sollten Sie Zeuge jeglicher Form von Diskriminierung werden, unterstützen Sie uns bitte, indem Sie einen Ordner in ihrer Nähe informieren.