FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™

7. Juni - 7. Juli

FIFA Frauen-WM 2019™

Zahlen und Fakten zum Triumph der USA 2019

  • FIFA.com hat einige Zahlen zum Triumph der USA in Frankreich zusammengestellt
  • Jill Ellis, Alyssa Naeher, Megan Rapinoe, Carli Lloyd und Alex Morgan sind vertreten
  • Torrekorde, weiße Westen und ein Geburtstagsgeschenk
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Minuten benötigte Megan Rapinoe im Schnitt jeweils für ein Tor oder eine Vorlage (neun in 428 Einsatzminuten). Dies ist die beste Erfolgsquote aller Spielerinnen, die bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™ mindestens 100 Spielminuten absolviert haben. Auf den nächsten Plätzen folgen Alex Morgan (54 Minuten), Mallory Pugh (59) und Carli Lloyd (65). Die beste Quote einer Spielerin aus einem anderen Land erreichte die Brasilianerin Cristiane (75 Minuten).

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Jahre und zwei Tage war das Alter von Megan Rapinoe, als sie die älteste Torschützin in einem Finale der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ wurde. Sie brach den Rekord von Carli Lloyd, die im Finale von Kanada 2015 gegen Japan 32 Jahre und 354 Tage alt war.

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Tore erzielten die USA insgesamt in Frankreich und damit mehr als je zuvor ein Team bei einer WM-Endrunde.1991 hatten die Stars and Stripes 25 Treffer erzielt, ebenso wie die Deutschen 2003. Auch die 18 Tore in der Gruppenphase und die Gesamt-Tordifferenz von +23 sind Turnierrekorde.

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Tore erzielten die USA gegen Thailand und übertrafen damit das 11:0 der DFB-Auswahl gegen Argentinien, den bislang höchsten Sieg der Turniergeschichte. Für die U.S.-Frauen war es fast eine Verdopplung ihres bisherigen Rekordsieges, eines 7:0 gegen Chinese Taipei 1991. Alex Morgan beförderte den Ball in der Partie gegen Thailand fünf Mal ins gegnerische Netz und stellte damit Michelle Akers' Rekord der meisten Tore in einem WM-Spiel ein.

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Siege in WM-Spielen in Folge erreichte das U.S.-Team mit dem Sieg gegen die Niederlande im Finale. Der bisherige Rekord hatte bei zehn Siegen in Folge gestanden, aufgestellt von Norwegen bei den Turnieren 1991 und 1995. Zudem stellten die USA mit nunmehr 17 Spielen in Folge ohne Niederlage noch einen weiteren neuen Rekord auf. Bislang war Deutschland mit 15 ungeschlagenen Partien in Folge von 2003 bis 2011 Rekordhalter.

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Spielerinnen aus Jill Ellis' WM-Kader trafen in Frankreich. Damit schrammten die USA nur knapp an ihrem eigenen Rekord von zehn Torschützinnen von 1999 vorbei, den Deutschland 2003 eingestellt hatte.

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Mal in Folge hatten die USA in WM-Spielen in den ersten zwölf Spielminuten getroffen, bis es den Niederlanden im Finale gelang, bis zur 61. Minute ohne Gegentreffer zu bleiben. Die Serie hatte bereits im Finale von 2015 begonnen, in dem Lloyd in den ersten zwölf Spielminuten sogar bereits zwei Mal traf.

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WM-Einsätze in Folge krönte Carli Lloyd mit jeweils mindestens einem Tor. Sie traf bei ihren letzten vier WM-Einsätzen 2015 in Kanada und trug sich 2019 in den Gruppenspielen gegen Thailand und Chile ebenfalls in die Liste der Torschützinnen ein. Damit übertraf sie Birgit Prinz, die 2003 in fünf Spielen in Folge für Deutschland getroffen hatte.

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Weltmeistertitel haben die USA mittlerweile angehäuft und damit doppelt so viele wie der nächste Rivale Deutschland.

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WM-Endspiele hatte Rekordhalterin Birgit Prinz bislang als einzige Spielerin der Welt bestritten, bis in diesem Jahr gleich fünf Amerikanerinnen mit ihr gleichzogen, nämlich Tobin Heath, Ali Krieger, Carli Lloyd, Alex Morgan und Megan Rapinoe. Prinz und Rapinoe sind die einzigen, die in allen drei Endspielen in der Startaufstellung standen.

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Elfmeter in einem Spiel der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ verwandelte Megan Rapinoe in der Partie gegen Spanien als zweite Spielerin aller Zeiten. Ihre Gegenspielerin im Achtelfinale Jennifer Hermoso hatte das gleiche Kunststück bereits im Gruppenspiel gegen Südafrika geschafft. Rapinoe schnürte anschließend auch im Viertelfinale gegen Frankreich einen Doppelpack und ist damit die erste Spielerin der Turniergeschichte, die in zwei K.-o.-Spielen in Folge mehrfach traf.

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Titel bei FIFA Frauen-Weltmeisterschaften™ hat Jill Ellis als erste Trainerin gewonnen. Die 52-Jährige hat von 14 WM-Spielen kein einziges verloren (13 Siege, ein Unentschieden).

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Gegentore kassierten die USA mit Torhüterin Alyssa Naeher erstmals in der Gruppenphase einer FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™. Zum dritten Mal absolvierte das U.S.-Team das gesamte Turnier, ohne in Rückstand zu geraten. Dies war den Stars and Stripes bereits 1991 und 2015 gelungen.

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Spielerinnen hatten in der Geschichte der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ an ihrem Geburtstag getroffen, bis Alex Morgan ihren 30. Geburtstag mit dem Siegtreffer im Halbfinale gegen England krönte. Damit ist sie die dritte Spielerin nach der deutschen Bettina Wiegmann und der Schwedin Josefine Oqvist, die in mehr als einem Halbfinale traf, denn sie hatte bereits 2011 in der Vorschlussrunde einen Treffer gegen Frankreich erzielt.

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