Erfolgreiches Seminar in Doha

(FIFA.com)
FIFA Women's Referee Seminar
© Getty Images
  • 33 Schiedsrichterinnen aus allen sechs Konföderationen in Doha
  • Theorie und Praxis auf dem Programm
  • "Wie man immer an der Spitze ist? Arbeiten. Nichts anderes, als arbeiten"

Die beste Leistung aller Zeiten bei einer FIFA Frauen-Weltmeisterschaft zeigen!

So lautet das Ziel der Schiedsrichterinnen für die anstehende FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™. Um sich diesem Ziel zu nähern, waren 33 Schiedsrichterinnen aus allen sechs Konföderationen nach Doha gereist, um ein Seminar zu absolvieren.

Für die potenziellen WM-Teilnehmerinnen standen zahlreichen Theorie-Lektionen im Schulungsraum und Praxis-Einheiten auf dem Programm. So sahen die Unparteiischen während des Trainings mit Spielsituationen konfrontiert, die lokale Akteure simulierten. Eine direkte Rückmeldung über ihre Positionierung und Entscheidungsfindung erhielten sie noch auf dem Spielfeld von den Instruktoren.

In den Theoriestunden lag der Schwerpunkt unter anderem auf Fussballverständnis, Positionierung, Fitness und Gesundheit. Die Kandidatinnen sahen sich darüber hinaus Videoaufzeichnungen vergangener Partien an, um die Szenen unter technischen und taktischen Gesichtspunkten zu diskutieren

"Ich bin mir sicher, dass Ihr euer Engagement, eure harte Arbeit fortsetzen werdet. Ihr werdet weiter daran interessiert sein, zur Spitze zu gehören", wandte sich der stellvertretende Vorsitzende der FIFA-Schiedsrichterkommission, Hany Taleb B S Al-Raeesi, während der Abschlussveranstaltung des Seminars an die Schiedsrichterinnen. 

"Der höchste Berg in Asien ist der Everest. Er ist 8848 Meter hoch. Nur wenige Menschen haben seine Spitze erreicht. Wisst Ihr, wie lange sie sich darauf vorbereitet haben, die Spitze des Mount Everest zu erreichen? Es waren mehr als drei Jahre. Es ging Schritt für Schritt, Stopp für Stopp, Level für Level, bis sie oben angekommen waren. Es war viel harte Arbeit, viel Vorbereitung, aber als sie es geschafft hatten, war die Freude, an der Spitze zu sein, unglaublich."

"Ich bin mir sicher, dass ihr es alle verdient, auf diesem Gipfel zu stehen. Denn ihr verdient den Erfolg und die Freude am Erfolg, weil ihr das ganze Jahr über hart arbeitet. Ich bin mir sicher, dass eure Vorbereitung in punkto Praxis, Theorie und Fitness weitergehen wird."

Warme Worte, denen sich auch der ebenfalls in Doha anwesende Massimo Busacca, Leiter der FIFA-Abteilung für Schiedsrichterwesen, nur anschließen konnte. "Gratulation zu diesem erfolgreichen Seminar. Wir arbeiten mit Fakten und ihr habt faktisch bewiesen, wie hart ihr gearbeitet habt. Es ist ein Moment, um zu feiern und glücklich zu sein. Mein Vorschlag: Heute Abend feiern und morgen wieder hart arbeiten."

Weiter arbeiten! Das war auch der Stichpunkt von Pierluigi Collina, dem Vorsitzenden der FIFA-Schiedsrichterkommission. "Wie man immer an der Spitze ist? Arbeiten. Nichts anderes, als arbeiten. 2019 ist das Ziel, dass zu erreichen gilt. Es ist die Weltmeisterschaft damit der wichtigste Wettbewerb", so der Italiener, der zwischen 1998 und 2003 sechs Mal in Folge zum weltbesten Unparteiischen gewählt wurde.

"Kari (Seitz, leitende Managerin in der FIFA-Abteilung für Schiedsrichterwesen, Anm. d. R.) sagte, wie wichtig es ist, ein Vorbild zu sein. Das ist absolut entscheidend für uns. Wir brauchen euch, um eine neue Generation von Schiedsrichtern heranzubilden, da diese für unsere Zukunft unentbehrlich sind. Und wer ist besser dazu geeignet, dieser neue Generation von Schiedsrichtern dabei zu helfen, als ihr? Ihr seid die Top-Athleten der Welt. Wir vertrauen euch, eurer Expertise, eurem Wissen. Es ist eine große Verantwortung. Denkt daran, wenn ihr nach Hause fahrt. Es wäre großartig, wenn jede von euch helfen könnte, eine Schiedsrichterin heranwachsen zu lassen. Unsere Zukunft wäre in sicheren Händen."

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