FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019

7 Juni - 7 Juli

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019™

CONCACAF-Teams nehmen Frankreich 2019 ins Visier

© Getty Images
  • Die CONCACAF-Frauen-Meisterschaft 2018 beginnt in dieser Woche
  • Der dreimalige Weltmeister USA will den kontinentalen Titel verteidigen
  • Es sind dreieinhalb Teilnahmeplätze für Frankreich 2019 zu vergeben

In dieser Woche beginnt für das Team der USA das Unternehmen Titelverteidigung bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft. Die "Stars and Stripes" sind Gastgeber der CONCACAF Frauen-Meisterschaft 2018.

Der dreifache Weltmeister will bei der zehnten Auflage der Kontinentalmeisterschaft die Qualifikation für Frankreich 2019 unter Dach und Fach bringen. Auch Kanada, Costa Rica und Mexiko wollen nach ihrer Teilnahme 2015 in Kanada auch im kommenden Jahr in Frankreich wieder dabei sein.

Das Turnier in Kürze:

Zeitraum: 4. bis 17. Oktober 2018
Gastgeberland: USA
Teilnehmer: USA, Mexiko, Trinidad und Tobago, Panama (Gruppe A); Kanada, Jamaika, Costa Rica, Kuba (Gruppe B)
Zu gewinnen: Es geht um dreieinhalb Plätze bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Frankreich.
Modus: In den beiden Vierergruppen spielt zunächst in Cary (North Carolina) bzw. Edinburg (Texas) jeder gegen jeden. Die beiden besten Teams der Gruppen ziehen in die Halbfinalrunde ein, die in Frisco (Texas) ausgetragen wird. Die Gewinner der Halbfinals ziehen ins Finale ein und sind automatisch für Frankreich 2019 qualifiziert. Die Verlierer der Halbfinalpartien spielen um den dritten Platz der Kontinentalmeisterschaft. Der Gewinner dieses Spiels erhält den dritten CONCACAF-Startplatz in Frankreich. Der Verlierer muss in einer Playoff-Runde gegen Argentinien als Vertreter des südamerikanischen Verbandes CONMEBOL antreten – die letzte Möglichkeit, sich noch für die WM-Endrunde zu qualifizieren.

Die Favoriten
Die Teams von Kanada und den USA werden am stärksten eingeschätzt und dürften den Titel unter sich ausmachen. Alle neun bisherigen Auflagen der Kontinentalmeisterschaft wurden von diesen beiden Mannschaften gewonnen. Die "Stars and Stripes" peilen als amtierender CONCACAF-Meister den bereits achten Titel an.

U.S.-Trainerin Jill Ellis setzt in erster Linie auf Erfahrung: Nicht weniger als elf Spielerinnen in ihrem 20-köpfigen Kader waren bereits beim WM-Triumph 2015 dabei. Erzrivale Mexiko wird versuchen, die Amerikanerinnen im Kampf um den Gruppensieg unter Druck zu setzen und will sich zum dritten Mal in Folge für die globale Endrunde qualifizieren.

Kanada, Gastgeber der vorherigen WM-Endrunde, will in Gruppe B den ersten Platz vor der Konkurrenz aus Costa Rica, Kuba und Jamaika holen. Trainer Kenneth Heiner-Moller, der Anfang des Jahres das Amt von John Herdman übernommen hat, setzt auf eine Mischung aus talentierten Youngsters und Akteurinnen mit enormer Erfahrung. Darunter ist auch Kanadas Allzeit-Torschützenkönigin Christine Sinclair.

Spielerinnen im Fokus
Natürlich sind auch dieses Mal bei der CONCACAF-Frauen-Meisterschaft wieder zahlreiche bestens bekannte Gesichter dabei. Doch die Fans dürfen sich auch darauf freuen, einige aufstrebende Nachwuchstalente im Einsatz zu sehen. So werden die USA-Fans ganz sicher die Turnierdebütantinnen Hailie Mace und Mallory Pugh im Auge behalten. Die Anhänger Mexikos wollen sehen, ob Jacqueline Ovalle auch im Senioren-Bereich ihren Wert unter Beweis stellen kann, wie vor einigen Monaten bei der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft in Frankreich, wo sie das Tor des Turniers erzielte.

Jordyn Huitema könnte sich für Kanada als nützliche Angriffsoption von der Bank erweisen. Die blutjunge Stürmerin dürfte auch im kommenden Monat bei der FIFA U-17-Frauen-WM Uruguay 2018 zum Einsatz kommen. Bei Costa Rica hofft man darauf, dass Mittelfeldspielerin Gloriana Villalobos mit starken Leistungen zur zweiten WM-Qualifikation in Folge beiträgt. Im Lager von Trinidad und Tobago blickt man auf die in Norwegen aktive Stürmerin Kennya Cordner, die bei den "Soca Princesses" für Gefahr sorgen soll.

Statistik
21
– Seit so vielen Spielen hat das Team der USA nicht mehr verloren. Der amtierende Weltmeister hat im eigenen Land noch nie ein Qualifikationsspiel für eine FIFA Frauen-WM verloren und blickt zurück auf eine Serie von 13 Siegen in Folge.

Zitate
"Wir begegnen allen unseren Rivalen mit Respekt. Die drei Teams in der Gruppe sind sehr wichtig. Natürlich wissen wir, dass die USA das Maß der Dinge und amtierender Weltmeister sind. Wir trainieren hart, um ein vergleichbares Niveau zu erreichen und werden mit unseren Anstrengungen nicht nachlassen, bis wir das erreicht haben und sie bezwingen können. Das Talent dafür haben wir."
Roberto Medina (Trainer, Mexiko)

"Ich denke, dass wir mit den 20 von uns ausgewählten Spielerinnen Jamaika bei diesem Turnier gut repräsentieren können. Wir wollen aufs Feld gehen und gute Leistungen abliefern. Die Frauen sind begierig und erfolgshungrig und wollen zeigen und beweisen, dass sie es mit den Besten der Welt aufnehmen können."
Andrew Price (Assistenztrainer, Jamaika)

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