FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015

6 Juni - 5 Juli

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2015™

Schiedsrichterinnen und ‑assistentinnen absolvieren intensive Vorbereitung auf Kanada 2015

Rund um den Fussball-Globus absolvieren derzeit 24 Frauen-Nationalteams ihre intensive Vorbereitung auf die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015™, die am 6. Juni angepfiffen wird. Ein 25. Team, das für das Gelingen des Turniers ebenso wichtig ist, kam unterdessen im Home of FIFA in Zürich zusammen, nämlich die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichterassistentinnen.

Vom 20. bis 24. April absolvierten 29 Schiedsrichterinnen und 44 Schiedsrichterassistentinnen aus insgesamt 48 Ländern ein umfangreiches Vorbereitungsprogramm für Kanada. Es standen medizinische Untersuchungen, Fitnesstests sowie Theorie- und Praxis-Lektionen unter der Leitung der FIFA Schiedsrichterinstruktoren auf dem Programm. Im Juni sollen die Teilnehmerinnen dann in Topform das Turnier in Kanada leiten.

"Wir sind ganz genau auf Kurs. Bei diesem Seminar haben wir sehr intensiv gearbeitet", sagte Massimo Busacca, der Leiter der FIFA-Abteilung Schiedsrichterwesen. "Unsere Arbeit basiert auf der gleichen Philosophie wie bei den Männern: wir streben nach hochklassigen, einheitlichen und konstanten Leistungen. Dabei stehen auch die Laufwege und die Positionierung sowie das Lesen des Spiels im Mittelpunkt. Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Art der intensiven Vorbereitung, bei der wir auch den physischen und psychischen Aspekten der Schiedsrichtertätigkeit die erforderliche Aufmerksamkeit schenken, die Fehlerquote senken und bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft sehr gute Leistungen sehen werden."

Zudem wird in Kanada erstmals auch die Torlinientechnologie bei einem großen Frauenfussballturnier zum Einsatz kommen. Um sicherzustellen, dass die Offiziellen mit dem Umgang mit dieser neuen Technologie vertraut sind, hat die FIFA auch Schulungseinheiten speziell zur Torlinientechnologie und zu den Funktionstests durchgeführt, die vor jedem Spiel des Turniers absolviert werden müssen. Sollten die Ergebnisse des Tests nicht zufriedenstellend sein, kann sich die Schiedsrichterin gegen den Einsatz der Technologie entscheiden. Diese Entscheidung muss spätestens 75 Minuten vor dem Anstoß erfolgen. Vor Turnierbeginn wird die FIFA in Kanada noch eine weitere Schulungseinheit für die Torlinientechnologie durchführen.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem gesamten Seminar. Außerdem bin ich überzeugt, dass die Torlinientechnologie für die Offiziellen bei der FIFA Frauen-WM eine enorme Hilfe darstellen wird", sagte Busacca. Sein Instruktorenteam wird die 73 ausgewählten Schiedsrichterinnen und ‑assistentinnen auch nach Abschluss des Seminars bis zum Wiedersehen in Kanada weiterhin begleiten und betreuen.

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