FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™

7. Juni - 7. Juli

FIFA Frauen-WM 2019™

Frankreich und Deutschland vor Achtelfinaleinzug 

© Getty Images
  • Deutschland und Frankreich kurz vor Achtelfinaleinzug
  • Korea Republik nach Niederlage gegen Nigeria fast ohne Hoffnung
  • Reaktionen und mehr: Live-Blogs #NGAKOR, #GERESP und #FRANOR

Gastgeber Frankreich und Deutschland haben heute mit ebenso knappen wie hart erkämpften Siegen gegen Norwegen und Spanien das Tor zum Achtelfinale weit aufgestoßen. Sara Däbritz war die Matchwinnerin für die DFB-Auswahl. Eugenie Le Sommer sorgte mit ihrem sicher verwandelten Strafstoß für Frankreichs weiterhin makellose Bilanz.

Die Nigerianerinnen meldeten sich mit einem 2:0-Sieg gegen die Republik Korea wieder zurück. Die Taegeuk Nangja sind zwar rein rechnerisch noch nicht ausgeschieden, doch nach der neuerlichen Niederlage müsste dem Team ein höchst unwahrscheinlicher hoher Sieg gegen Norwegen gelingen, um noch eine Chance auf den Verbleib im Turnier zu haben.

Nigeria – Korea Republik 2:0

Analyse der Teamreporter

Ann Odong (NGA)
Die Super Falcons feierten einen verdienten Sieg. Sie zeigten genau das, was erforderlich war: Konzentration in der Defensive, starke Arbeit im Mittelfeld und Nutzung der Chancen im Angriff. Dank der wichtigen Tore und Punkte haben die Westafrikanerinnen ihre Chance auf das erstmalige Weiterkommen seit der Turnierauflage 1999 gewahrt.

Hounche Chung (KOR)
Trotz ihrer bislang besten Leistung im Turnier holte das Team der Republik Korea erneut nicht das gewünschte Resultat. Dies ist für die Taegeuk Nangja besonders bitter, da sie eigentlich während der gesamten Partie mehr vom Spiel hatten und nur durch zwei erfolgreiche gegnerische Konter unterlagen.

Deutschland – Spanien 1:0

Analyse der Teamreporter

Steffen Potter (GER)
Im ersten Spiel ohne die verletzte Dzsenifer Marozsan spielte die DFB-Auswahl zunächst deutlich verhaltener und reagierte stärker auf die gegnerischen Aktionen. Das entscheidende Tor fiel nach einem gelungenen Umschaltspiel und einem schnellen Angriff. Gegen Außenseiter Südafrika dürfte das Team im letzten Gruppenspiel kaum noch einmal mit der gleichen Taktik spielen. Doch in den späteren Partien könnte das Team ohne die verletzte Spielmacherin durchaus wieder auf diesen Ansatz zurück greifen und versuchen, über die jungen, schnellen Spielerinnen zum Erfolg zu kommen.

Elisa Revuelta (ESP)
Die Spanierinnen hätten eine perfekte Leistung benötigt, um gegen Deutschland ein Unentschieden oder gar einen Sieg zu holen – und fast wäre es ihnen gelungen. Der einzige Schwachpunkt war die mangelnde Chancenverwertung. Die Ibererinnen spielten in der Offensive direkter und aggressiver und zeigten sich insgesamt gegenüber der Partie gegen Südafrika deutlich verbessert. Die fehlende Präzision im Abschluss kostete das Team letztlich ein besseres Ergebnis. Um dieses Problem muss man sich vor dem letzten Gruppenspiel gegen die VR China noch kümmern.

Frankreich – Norwegen 2:1

Analyse der Teamreporter

Emmanuelle Hingant (FRA)
Die Bleues mussten auf zwei Ebenen leiden: zum einen physisch, da die Norwegerinnen körperlich und athletisch sehr stark sind, jedenfalls sehr viel stärker als Auftaktgegner Korea Republik; zum anderen allerdings auch mental, denn nach dem unfassbaren Eigentor durch Wendie Renard mussten die Gastgeberinnen all ihr Können aufbieten. Sie reagierten indes hervorragend und bekamen bei einem ihrer zahlreichen Angriffe den Elfmeter, den Le Sommer nutzte, um das Team erneut zu retten.

Philip O’Connor (NOR)
Die Norwegerinnen zeigten heute in der Höhle des Löwen einen großartigen Kampf. Die Trainer der weiteren Gegner Frankreichs dürften die Partie mit großem Interesse verfolgt haben. Denn die Norwegerinnen zeigten vorbildlich, wie man Frankreichs enorm starke Angreiferinnen in Schach halten kann. An einem anderen Tag hätten sie mit ihrer Leistung durchaus einen Punkt holen können.

Siehe auch

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So geht es weiter

13. Juni
Australien – Brasilien,
Gruppe C, Montpellier, 18:00 Uhr
Südafrika – China VR, Gruppe B, Paris, 21:00 Uhr

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