FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015

7. Juni - 7. Juli

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2015™

Die erste Hürde ist genommen

© Others

Der Weg zur FIFA Frauen-WM 2015 in Kanada ist nicht nur ein langer, sondern auch ein beschwerlicher. Anfang April gab der europäische Kontinentalverband UEFA den Startschuss für den Qualifikationswettbewerb, der sich über insgesamt 18 Monate erstreckt. In Lettland und auf Malta fanden vom 4. bis zum 9. April die ersten Qualifikationsspiele für das wichtigste Frauen-Turnier der Welt statt, und mit Montenegro, Färöer, Albanien und Malta haben vier Mannschaften bereits die erste Hürde in Richtung Endrunden-Teilnahme genommen.

FIFA.com fasst für Sie die wichtigsten Ereignisse des europäischen Vor-Qualifikationsturniers, bei dem zwei Neulinge für Furore sorgten, zusammen.

Gruppe A: Neuling Albanien schafft Sprung in die Hauptrunde
Zwei Siege, ein Remis und Rang zwei. So sah am Ende des Mini-Turniers auf Malta die Bilanz Albaniens aus. Eine beeindruckende Leistung für den Neuling, der erstmals mit einer Frauen-Mannschaft an einem Wettbewerb teilnahm und in der FIFA-Frauenweltrangliste weit hinter Lettland, Luxemburg und Malta platziert ist. Auch Gastgeber Malta setzte sich gekonnt in Szene und spielte sich zwischenzeitlich in einen wahren Torrausch. Mit einem 1:1 gegen Albanien war die Elf von Pierre Brincat langsam in das Turnier gestartet und setzte es fulminant fort. So wurde Luxemburg in der zweiten Partie mit 6:0 in die Kabine geschickt. Auch Lettland konnte im letzten Spiel kein Mittel gegen die starken Malteserinnen finden und musste sich 0:2 geschlagen geben.

"Es ist eine große Befriedigung, die Gruppe als Erster abzuschließen. Besonders in einem Wettbewerb mit größeren Ländern. Mit dieser Qualifikation haben wir in Malta Geschichte geschrieben. Es ist das Ergebnis des großen Engagements der Spielerinnen, die in diesem Turnier immer an sich geglaubt haben. Wir freuen uns auf die Auslosung am 16. April. Für die Spielerinnen war es eine große Lernerfahrung, und es war erst der Anfang. Wir hoffen, dass wir in eine gute Gruppe kommen und werden unser Bestes gegen die erfahrenen Nationen geben", fasste Brincat seine Freude am Ende des Turniers zusammen.

Endstand:
1. Malta (7 Punkte) *
2. Albanien (7)

3. Lettland (1)
4. Luxemburg (1)*

Gruppe B: Färöer und Montenegro mit überzeugender Leistung
In dieser Staffel waren die Augen ganz besonders auf Montenegro gerichtet, da zum ersten Mal überhaupt eine Frauen-A-Nationalmannschaft des Landes ein Pflichtspiel bestritt. Eine Premiere, die das Team mit Bravour bestand. Nach einem torreichen 3:3 gegen die Faröer, ließ das Ensemble von Trainer Zoran Mijović ein 2:0 gegen Georgien folgen und war nach dem 1:1 gegen Litauen zum Abschluss nicht mehr von einem der beiden Spitzenplätze zu verdrängen. "Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die wir in Litauen erzielen konnten. Jetzt müssen wir uns auf die Gruppenphase und die Konkurrenz in der Qualifikation vorbereiten. Wir haben nicht viel Zeit und noch sehr viel Arbeit vor uns, um das Team für die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten", so Mijović auf der Internetseite des Fussballverbandes von Montenegro.

Neben Montenegro können auch die Färöer mit der Planung für die Gruppenphase beginnen. Dank zweier Siege gegen Litauen (1:0) und Georgien (2:1) und des Unentschiedens gegen Montenegro, setzte sich die Mannschaft von Jon Pauli Olsen an der Tabellenspitze fest.

Endstand:
1. Färöer (7)

2. Montenegro (5)*
3. Georgien (3)
4. Litauen (1)*

**Die beiden Siegerteams der Gruppe A und B ziehen gemeinsam mit den weiteren 38 europäischen Vertretern in die Hauptrunde ein, deren Gruppen am 16. April ausgelost werden. Die Gruppenspiele werden im Zeitraum vom 21. September 2013 bis 17. September 2014 mit je einem Heim- und Auswärtsspiel ausgespielt. *

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