FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015

Pressemitteilung

Fédération Internationale de Football Association

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FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2015™

Beschlüsse des FIFA-Exekutivkomitees

FIFA President and Secretary General at a press conference
© Foto-net

Unter dem Vorsitz von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter nahm das FIFA-Exekutivkomitee bei seiner zweitägigen Sitzung am 2. und 3. März in Zürich den FIFA-Finanzbericht 2010 und den Überschuss von USD 631 Millionen für die Vierjahresperiode 2007–2010 zur Kenntnis. Die Exekutive vergab zudem acht FIFA-Wettbewerbe, u. a. die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2015™ an Kanada, und entschied, über wie viele Startplätze die einzelnen Konföderationen bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ verfügen.

Von 2007–2010 verzeichnete die FIFA einen Ertrag von USD 4,189 Milliarden, einen Aufwand von USD 3,558 Milliarden und folglich einen Überschuss von USD 631 Millionen. Dank diesem überaus positiven Ergebnis, das vom finanziellen Erfolg der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ in Südafrika zeugt, konnte die FIFA ihre Entwicklungsprogramme fortsetzen und zahlreiche Fussballwettbewerbe und -veranstaltungen durchführen. Ebenso konnten die FIFA-Reserven erhöht werden (neu USD 1,28 Milliarden), wie es die FIFA-Statuten vorsehen und die starke finanzielle Abhängigkeit der FIFA von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ gebietet. Der FIFA-Finanzbericht entspricht den Standards von IFRS (International Financial Reporting Standards) und ist im vollständigen Wortlaut auf FIFA.com zu finden.

Das Exekutivkomitee beschloss zudem folgende Aufteilung der Startplätze für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™: AFC: 4,5, CAF: 5,0, CONCACAF: 3,5, CONMEBOL: 4,5, OFC: 0,5, UEFA: 13,0 und Gastgeber Brasilien: 1. Dies entspricht dem Schlüssel, der bereits bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 angewandt wurde. Die Paarungen der Entscheidungsspiele zwischen den halben Startplätzen (AFC, CONCACAF, CONMEBOL und OFC) werden ausgelost. Zwischen dem Heim- und Auswärtsspiel der jeweiligen Paarung wird eine ausreichende Pause gewährleistet.

Das Exekutivkomitee vergab darüber hinaus mehrere FIFA-Wettbewerbe in den Jahren 2012–2015: die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2015™ und die FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2014 an Kanada, die FIFA U-20-Weltmeisterschaft 2013 an die Türkei, die FIFA U-20-Weltmeisterschaft 2015 an Neuseeland, die FIFA U-17-Weltmeisterschaft 2013 an die Vereinigten Arabischen Emirate, die FIFA U-17-Weltmeisterschaft 2015 an Chile, die FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2012 an Usbekistan und die FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft 2014 an Costa Rica.

Der 62. FIFA-Kongress 2012 wurde Budapest (Ungarn) zugesprochen, der 63. FIFA-Kongress 2013 Mauritius.

Franz Beckenbauer wurde zudem als Vorsitzender der FIFA Task Force Football 2014 bestätigt, die zur Verbesserung des Fussballs in Bereichen wie Spielregeln, Schiedsrichterwesen, Wettbewerbsbestimmungen, Frauenfussball, Medizin und Fairness konkrete Vorschläge erarbeiten wird.

Ferner verabschiedete das Exekutivkomitee das sogenannte Reglement für internationale Spiele, das bei der Meldung, Berichterstattung und Registrierung von internationalen A-Spielen mehr Transparenz und Effizienz gewährleisten soll. Das Reglement sowie die erforderlichen Statutenänderungen müssen noch vom FIFA-Kongress 2011 verabschiedet werden.

Hinsichtlich der Lage bei verschiedenen Verbänden gab die Exekutive folgenden Anträgen statt:

  • Indonesien: Der indonesische Fussballverband (PSSI) soll am 26. März 2011 eine Generalversammlung durchführen, um eine Wahlkommission zu wählen und auf der Grundlage der FIFA-Standardwahlordnung eine Wahlordnung zu verabschieden. Die Wahlkommission wird dann bis 30. April 2011 Wahlen organisieren. Sollte der PSSI zudem die abtrünnige Liga nicht wieder unter seine Kontrolle bringen, wird die Angelegenheit zwecks möglicher Suspendierung dem FIFA-Exekutivkomitee unterbreitet.
  • Benin: Die Generalversammlung wird bis Mitte April über die Bestätigung der hinzugewählten neuen Mitglieder des Exekutivkomitees des nationalen Fussballverbands (FBF) entscheiden. Werden sie bestätigt, bleiben sie bis Ablauf des Mandats im Amt. Werden sie nicht bestätigt, soll der FBF binnen zweier Monate gemäss FBF-Statuten Wahlen durchführen.

Der Fussballverband von Kosovo (FFK) beantragte zudem eine Zulassung seiner Vereins- und Verbandsmannschaften zu internationalen Freundschaftsspielen. Das Exekutivkomitee kam zum Schluss, dass dieser Antrag an die UEFA zu richten ist.

Das Exekutivkomitee wurde ferner über die Lancierung des FIFA-Medienrechtsprogramms für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022™ informiert und verabschiedete die bislang abgeschlossenen TV-Verträge im Wert von USD 1,7 Milliarden. Die Verträge betreffen den Nahen/Mittleren Osten und ausgewählte Gebiete in Asien und Lateinamerika und garantieren für die gleichen Gebiete 90 % Mehreinnahmen als bei den Weltmeisterschaften 2010 und 2014.

Zum Auftakt der Sitzung wurden die beiden neuen Mitglieder offiziell begrüßt: FIFA-Vizepräsident David Chung, der beim OFC-Kongress 2011 in Pago Pago (Amerikanisch-Samoa) zum neuen OFC-Präsidenten gewählt worden war, und FIFA-Exekutivkomiteemitglied Mohamed Raouraoua, der vor Kurzem beim CAF-Kongress in Khartum (Sudan) in dieses Amt gewählt worden war.

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