FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™

7. Juni - 7. Juli

FIFA Frauen-WM 2019™

Morgan: Idol der aktuellen Generation

  • USA nach Auftaktspiel gegen Thailand überaus selbstbewusst
  • Alex Morgan stellte die Rekordtorausbeute von Michelle Akers in einem WM-Spiel ein
  • Sie hofft, die Mia Hamm von 2019 zu werden

20 Jahre nach den unvergesslichen "99ern" trägt die Frauen-Nationalmannschaft der USA auf und abseits des Spielfelds weiterhin maßgeblich zur Entwicklung des Sports bei.

Für Alex Morgan und das Team der USA hätte die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™ nicht besser beginnen können. Beim 13:0-Rekordsieg im Auftaktspiel gegen Thailand stellte Morgan den Torrekord von Michelle Akers ein, die ebenfalls fünf Treffer in einem WM-Spiel erzielte.

"Vor einer WM kann man sich taktisch vorbereiten und alles Mögliche besprechen. Doch es geht auch um die Mentalität und um das Selbstbewusstsein", sagte U.S.-Trainerin Jill Ellis nach dem ersten Auftritt ihres Teams. "Es ist sehr wichtig, gut ins Turnier zu starten. Doch wir wissen auch, dass wir in den nächsten Spielen mehr tun müssen. Wir müssen bescheiden bleiben und uns wieder auf das Training konzentrieren."

Eine besonders selbstsichere Morgan hat man sich im Lager der USA für dieses Turnier gewünscht, denn wenn die Angreiferin richtig in Fahrt kommt, wird sie vor dem gegnerischen Tor gemeinsam mit den Spielerinnen um sie herum extrem gefährlich. Und so trafen am Dienstag neben Morgan nicht weniger als sechs weitere Spielerinnen für die USA, wobei Morgan zu drei Treffern persönlich die Vorarbeit leistete.

Die Spielerin mit der Rückennummer 13 fühlt sich derzeit in absoluter Bestform.

"Ich habe das Gefühl, dass ich zum Beginn des wichtigsten Turniers meiner Karriere auf dem Höhepunkt meiner Leistungsfähigkeit bin", so Morgan auf der Pressekonferenz kurz vor dem WM-Auftaktspiel gegen Thailand.

Ihr Torhunger, ihre Führungsstärke und die allgemeine Beachtung, die Morgan dem Frauenfussball einbringt, sorgen immer wieder für Vergleiche mit der legendären zweimaligen Weltmeisterin Mia Hamm.

"Ich fühle mich sehr geehrt, wenn man mich mit Mia Hamm vergleicht. Sie ist die ultimativ beste Spielerin aller Zeiten im Frauenfussball", so Morgan. "Ich versuche lediglich, meinen Teil zum Erfolg unseres Teams beizutragen. Ich denke, dass sich mir dank meiner Leistungen auf dem Feld auch außerhalb des Fussballs neue Möglichkeiten eröffnen."

Wie Hamm setzt sich auch Morgan für Belange weit über den Fussball hinaus ein. Sie ist ein Vorbild für junge Mädchen und Frauen überall auf der Welt, genau wie Hamm es für die Spielerinnen im heutigen U.S.-Kader war.

"Mein Verhältnis zu Mia ist sehr gut. Ich wende mich manchmal wegen guter Ratschläge an sie. Mia hat diesem Team oftmals sehr geholfen", so Morgan. "Wir alle blicken auf die Spielerinnen der "99er-Generation", die den Weg für uns geebnet haben. Wir sind sehr dankbar für alles, was sie für uns getan haben. Jetzt ist es an uns, selbst den Weg für die nächste Generation zu ebnen und den jungen Spielerinnen noch bessere Möglichkeiten zu verschaffen."

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