FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien/Neuseeland 2023™

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien/Neuseeland 2023™

FIFA Frauen-WM 2023™

Riesige Freude in "Down Under"

Lights are projected on the Sydney Opera House
© Getty Images

Die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023™ verspricht auf mehreren Ebenen ein historisches Ereignis zu werden. Am Donnerstag wurde bekanntgegeben, dass die Ausrichter Australien und Neuseeland heißen. Damit wird diese Turnierauflage die erste sein, die auf der Südhalbkugel und auf dem Gebiet der Ozeanischen Fussballkonföderation stattfindet. Außerdem wird es die erste Auflage sein, an der 32 Teams teilnehmen, 2011 waren es noch 16 gewesen.

Wir beleuchten einige Reaktionen aus Australien und Neuseeland auf die Nachricht aus Zürich.

"Jede Fussballerin träumt davon, bei einer FIFA Frauen-WM auf heimischem Boden anzutreten, und ich freue mich, dass diese Träume nun wahr werden. Es wird der Höhepunkt meiner Karriere sein, in Australien für die Matildas zu spielen. Außerdem bietet sich hier die Gelegenheit, Mädchen in Australien, Neuseeland und auf der ganzen Welt zum Fussballspielen zu inspirieren."
Sam Kerr (Spielführerin, Australien)

"Diese Nachricht hat mich gerade umgehauen. Das ist die Chance unseres Lebens, eine Verbindung zu den Fans aufzubauen. Wir bestreiten kaum Heimspiele, weil wir so weit von allen anderen entfernt sind. Das ist absolut episch."
Ali Riley (Spielführerin, Neuseeland)

"Vielleicht muss ich doch noch einige Jahre länger spielen, um dieses Ereignis nicht zu verpassen! Das wird fantastisch werden! Glückwunsch an Australien und Neuseeland!"
Megan Rapinoe (Mittelfeldspielerin der USA, amtierende The Best – FIFA-Weltfussballerin und ehemalige Gastspielerin des FC Sydney)

"Ich glaube, diesen Geburtstag werde ich so schnell nicht vergessen."
Kyah Simon (Stürmerin, Australien), die am Donnerstag ihren 29. Geburtstag feierte

"Die Spannung im Raum war greifbar. In dem Moment (als die Entscheidung bekanntgegeben wurde) hatte ich für eine Sekunde einen kompletten Blackout. Ganz ehrlich, das war Freude pur."
Hannah Wilkinson (Stürmerin, Neuseeland)

"Ich bin so aufgeregt. Ich fange gerade an, darüber nachzudenken, was es bedeutet, bei einer Heim-WM zu spielen. Das kommt mir ganz unwirklich vor. Bei dem Gedanken bekomme ich eine Gänsehaut."
Steph Catley (Verteidigerin, Australien)

"Ich bin um Punkt 4:00 Uhr aufgewacht und habe mein Handy eingeschaltet. Das waren einfach fantastische Neuigkeiten, und ich konnte danach nicht wieder einschlafen. Ich finde, dass es jetzt historisch betrachtet wichtig ist, den vorigen Generationen Anerkennung zu zollen, denn ohne sie wären wir jetzt nicht an diesem Punkt."
Barbara Cox (erste Spielführerin der Frauenauswahl Neuseelands)

Der Frauensport verzeichnet ein exponentielles Wachstum. Bei dieser Entscheidung ging es sowohl um den Sport als auch um die Gleichstellung der Geschlechter und die Gesellschaft als Ganzes. Australien und Neuseeland sind in dieser Beziehung seit einigen Jahren führend. Die Gleichstellung der Geschlechter war ein wichtiger Bestandteil dieser Bewerbung. Diese Entscheidung kann als Instrument genutzt werden, um zu zeigen, wie die Dinge aussehen sollten: echtes, substanzielles Engagement für die Gleichberechtigung im Fussball.
Craig Foster (ehemaliger Teamkapitän der australischen Nationalmannschaft und Fussballexperte beim australischen Fernsehsender SBS) 

"Wir geben der FIFA-Familie das Versprechen, dass wir alle Hebel in Bewegung setzen werden, um die beste WM auszurichten und den Frauenfussball weltweit und im asiatisch-pazifischen Raum zu fördern."
Chris Nikou (Vorsitzender des australischen Fussballverbands)

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