FIFA Frauen-WM 2011

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(FIFA.com)
Head coach Kleiton Lima of Brazil sings the national anthem
© Getty Images

"Wir haben hier ein hochrangiges Turnier gespielt und konnten sehr viel lernen. Diese WM-Endrunde wird für die Spielerinnen sehr wertvoll sein. Gegen Spielerinnen wie Marta, Formiga, Rosana und Cristiane reicht ein Fehler aus, um ein Gegentor zu bekommen. Wir haben nun einmal heute drei Fehler gemacht. Aber ich denke, wenn das Team von Äquatorial-Guinea seine Lektionen lernt und sich weiter entsprechend vorbereitet, dann besteht durchaus eine Chance, dass man es in vier Jahren bei der nächsten WM wiedersehen wird. Wir wollten das Land hier mit Würde vertreten, und ich bin sicher, dass man dort zufrieden sein wird."
Marcello Frigerio (Trainer, Äquatorial-Guinea)

"In der ersten Halbzeit haben wir heute sehr schlecht gespielt. Eigentlich sogar noch schlechter als im Auftaktspiel. Wir haben unzählige Fehlpässe gespielt. Doch in der Halbzeit habe ich meinen Spielerinnen gesagt, sie sollen variantenreicher und über die Flügel spielen, um mehr Räume zu haben. Erika hat heute ein wundervolles Tor geschossen und uns den Weg geebnet. Ich denke insgesamt, dass wir unsere technischen Fähigkeiten noch nicht vollends ausschöpfen. Aber unsere Defensive funktioniert zu 100%. Manche sagen, unsere Abwehr sei rückständig, aber wir stehen kompakt und solide. Und wir haben tolle Konterspielerinnen und Stürmerinnen. Marta ist ganz klar darauf konzentriert, dass Brasilien Weltmeister wird!"
Kleiton Lima (Trainer, Brasilien)

"Wir spielen schon seit langer Zeit mit diesem Abwehrverbund. Das ist für uns sehr wichtig, denn wir können uns nicht ständig umstellen. Unser 3-5-2 gibt uns viele Optionen. Man darf von uns nicht immer eine Show erwarten. In der Vergangenheit spielte Brasilien so, aber im entscheidenden Moment verlor man. Momentan werden wir kritisiert, dass wir nicht immer 5:0 oder so gewinnen. Aber wir spielen erfolgreich und ruhig."
Erika (Spielerin des Spiels, Brasilien)