Frauenfussball

Neuer internationaler Frauenfussballkalender im Blickpunkt

New international calendar for women’s football in the spotlight
© FIFA.com

Bei einem Seminar heute am FIFA-Sitz in Zürich wurden mögliche neue Grundsätze für den internationalen Frauenfussballkalender diskutiert. Ziel war die Koordination der Daten aller internationalen Spiele der Konföderationen.

"Der Frauenfussball wird immer professioneller. Wir müssen deshalb international für einen geordneten Rahmen sorgen und so die Konföderationen, Mitgliedsverbände, Ligen, Klubs und Spielerinnen unterstützen. Das Gleichgewicht und das Koordinieren der Einsätze einer Spielerin für ihren Klub, aber auch für das Nationalteam müssen gewährleistet und systematisiert werden", erklärte Tatjana Haenni, stv. FIFA-Direktorin Wettbewerbe und Leiterin der Abteilung Frauenwettbewerbe.

Alle Konföderationen, die europäische Klubvereinigung (ECA), die FIFPro und einige wichtige Frauenfussballvertreter waren zum Seminar eingeladen.

Sämtliche Beschlüsse erfolgen in Abstimmung mit der Kommission für Frauenfussball und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ sowie der Kommission für den Status von Spielern, ehe sie dem FIFA-Exekutivkomitee zur Verabschiedung vorgelegt werden.

Während des Seminars erfolgte durch Caroline Jonsson auch die Auslosung der Entscheidungsspiele zwischen der CONMEBOL und der CONCACAF für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015™. Der CONMEBOL-Vertreter wird am 8./9. November 2014 zuerst in der heimischen Arena antreten und das Rückspiel gegen das CONCACAF-Team dann am 22./23. November auswärts bestreiten.

Liste der Teilnehmer (in alphabetischer Reihenfolge):

Cheryl Bailey (National Women‘s Soccer League)
Olivier Blanc (Olympique Lyonnais)
Horace Donovan (CONCACAF)
Man Gil Shin (AFC)
Rei Ishikawa (INAC Kobe Leonessa)
Olivier Jarosz (ECA)
Caroline Jonsson (FIFPro)
Etsuko Miyazaki (japanischer Fussballverband)
Anna Nilsson (Elitfotboll Dam)
Kelly Simmons (englischer Fussballverband)Tijs Tummers (FIFPro)
Heike Ullrich (Deutscher Fussball-Bund)
Anne Vonnez (UEFA)

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