Frauenfussball

"Live Your Goals" im Juli 2015

Live your Goals Tansania
© Others

Die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015™ ist bereits Geschichte und hat ihre Spuren hinterlassen. Mit den USA wurde der neue Weltmeister gekrönt und in so manchem kleinen Mädchen der Wunsch entfacht, selbst mit dem Fussballspielen zu beginnen, um vielleicht irgendwann auch mal ganz oben auf dem Podium zu stehen.

Genau diesen Wunsch unterstützt die FIFA mit der Kampagne Live Your Goals, die dazu animieren soll, sich selbst am runden Leder auszuprobieren und dem Sport treu zu bleiben. Im Juli wurden wieder zahlreiche Aktivitäten abgehalten und in vielen Ländern neue Kampagnen ins Leben gerufen - wie zum Beispiel in Ruanda, Tansania oder St. Kitts und Nevis.

*Tansania: Frauenfussball auf dem Weg nach oben *Der 5. Juli 2015 war ein besonderer Tag für den Frauenfussball in Tansania. In der Nyankumbu Girls Secondary School in Geita wurde am Tag des WM-Finales zwischen den USA und Japan das erste LYG-Festival des Landes abgehalten und ein positiver Trend fortgesetzt, denn der Frauenfussball erfreut sich in dem ostafrikanischen Staat immer größerer Beliebtheit. Das liegt unter anderem auch daran, dass sich die Frauen-Nationalmannschaft des Landes erstmals für die All African Games qualifizieren konnte, die vom 3. bis 18. September in Brazzaville (Kongo DR) ausgetragen werden.

Um den Wachstum des Frauenfussballs in Tansania weiter voranzutreiben, sollen in den verschiedensten Teilen des Landes pro Jahr mindestens zwei Festivals stattfinden. Der Grundstein dafür wurde nun in Geita gelegt. Die anwesenden Mädchen durften sich über die Anwesenheit von den Nationalspielerinnen Sophia Mwasikili (Spielführerin), Fatuma Omary (Torhüterin) und Esther Chabruma (dienstälteste Spielerin) freuen, die ihre persönlichen Erfahrungen teilten und jede Menge Tipps und Tricks im Umgang mit dem runden Leder an den potenziellen Nachwuchs weitergaben. Mehr als 250 Mädchen verschiedenen Alters standen auf dem Feld, um den Ball zu kicken und in Kleinfeldspielen gegeneinander anzutreten.

*Aserbaidschan: Das "Legacy"-Programm fortführen *Wenige Monate vor Beginn der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft 2012 in Aserbaidschan begann für den Frauenfussball in dem vorderasiatischen Land eine neue Ära. In Baku erfolgte der Startschuss für die Initiative *Live Your Goals *und das Programm "Legacy". Das Festival im Juli war Teil des "Legacy"-Programms, das konkrete Schritte vorsieht, junge Mädchen und Frauen für den Frauenfussball zu gewinnen und auf die Durchführung von Lehrgängen und Weiterbildungsseminare für Ausbilder und Schiedsrichter setzt.

Mit dem Festival im Juli wurden diese Aktivitäten der letzten drei Jahre fortgesetzt. Sechs Trainer und Trainerinnen (darunter Aserbaidschans U-19 und U-21-Nationalspielerin Aysun Aliyeva) unterrichteten die jungen Teilnehmerinnen in Schussgenauigkeit, Koordination und vielem mehr. Die Besucher des Festivals, die nicht aktiv auf dem Platz dabei waren, wurden mit einem Fussball-Quiz unterhalten und erhielten im Anschluss kleine Geschenke vom Fussballverband des Landes (Azərbaycan Futbol Federasiyaları Assosiasiyası/AFFA).

*Schottland: Große Resonanz in Aberdeen, Paisley und Glasgow  *Gleich mit drei Festivals wurde in Schottland die LYG-Kampagne gefeiert. In Aberdeen, Paisley und Glasgow fanden sich mehrere hundert junge Fussballerinnen ein, um ihre Fähigkeiten am Ball zu verbessern. Allein in Paisley beteiligten sich 314 Mädchen an Geschicklichkeitsübungen und Spielen auf kleinen Feldern, bei dem sie mehr in das Spiel eingebunden (mehr Bewegung und Übung) sind. In Aberdeen gaben Mädchen aus zwölf verschiedenen Sekundarschulen im Spiel sieben gegen sieben ihr Bestes. Viele von ihnen kamen dabei zum ersten Mal mit dem Fussball in Berührung.

Zwischen August und November sollen neben einer Reihe von kleineren Fachveranstaltungen, bei der eine stärkere Einbindung in das Spiel gefördert werden soll, vier weitere Festivals stattfinden.

Weitere Informationen finden zu den Veranstaltungen finden Sie HIER

*Weitere Festivals *Neben den oben genannten Veranstaltungen wurden ebenfalls Festivals in Armenien, Nordirland, Peru, Australien, Republik Irland und Panama abgehalten.

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