Pressemitteilung

Fédération Internationale de Football Association

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Frauenfussball

Kommission für Frauenfussball: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft China 2007 im Blickpunkt

Im Beisein von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und nicht weniger als acht neuen Mitgliedern trat die Kommission für Frauenfussball und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft unter dem Vorsitz von FIFA-Exekutivkomiteemitglied Worawi Makudi (Thailand) heute in Zürich zu einer Sitzung zusammen, um die FIFA-Frauenwettbewerbe sowie weitere wichtige Themen und aktuelle Projekte im Frauenfussball zu erörtern.

Im Mittelpunkt der Debatte stand ganz klar die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft China 2007 (10. bis 30. September 2007). Nan Yong, Generalsekretär des lokalen Organisationskomitees und Vizepräsident des chinesischen Fussballverbands, informierte ausführlich über den Stand der Vorbereitungen knapp ein Jahr vor Turnierbeginn. Es folgte ein Bericht über die Inspektion der fünf WM-Spielorte (Schanghai (Hongkou-Stadion), Chengdu, Hangzhou, Tianjin und Wuhan) Ende September durch eine FIFA-Delegation. Die Kommission war von der Arbeit, der Professionalität und der Begeisterung von Gastgeber China sehr angetan.

Zum ersten Mal bei einer FIFA Frauen-Weltmeisterschaft wird den Teilnehmern ein Preisgeld ausbezahlt. Das Total von USD 6 Millionen verteilt sich wie folgt:
- Sieger: USD 1 Million
- 2. Platz: USD 800 000
- 3. Platz: USD 650 000
- 4. Platz: USD 550 000
- Viertelfinale: USD 350 000
- 9. bis 16. Platz: USD 200 000

Bei der Endrundenauslosung, die im Frühjahr in Wuhan über die Bühne gehen wird, sind die amtierenden Weltmeisterinnen aus Deutschland und Gastgeber China gesetzt (A1 bzw. D1). Die weiteren Setzungen erfolgen gemäss der FIFA-Frauenweltrangliste. Der Spielplan steht mittlerweile fest und wird in Kürze veröffentlicht.

Im Rahmen der Endrunde wird zum vierten Mal das FIFA-Symposium für Frauenfussball durchgeführt, zu dem alle FIFA-Mitgliedsverbände eingeladen werden.

Nach dem Vorbild ihrer männlichen Kollegen werden die Schiedsrichterinnen im Hinblick auf das wichtigste Frauenturnier der Welt ebenfalls eine intensive Vorbereitung durchlaufen.

Ebenfalls Thema bei der Sitzung waren die vor kurzem ausgetragene FIFA U-20-Frauenfussball-Weltmeisterschaft Russland 2006 sowie die nächsten Turniere (Olympisches Fussballturnier der Frauen 2008 in Peking, das neu mit zwölf statt wie bisher mit zehn Teams ausgetragen wird, FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Chile 2008 und FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Neuseeland 2008).

Diesbezüglich hat die Kommission auch die Bedeutung des koordinierten internationalen FIFA-Frauenkalenders beim Abstellen der Spielerinnen unterstrichen.

Die FIFA wird ihre Entwicklungskurse weiter ausbauen und für ihre Mitgliedsverbände eigens Kurse für die Vermarktung des Frauenfussballs anbieten.