Frauenfussball

IOC zeichnet zwei Pionierinnen des Frauenfussballs aus

ceremony for the 2013 IOC Women and Sport Awards in Lausanne
© Others

Ahlam Salem Mubarak Al Mana (Katar) und Marlene Bjornsrud (USA) wurden am 1. Juli bei der Preisverleihung "Frauen und Sport" des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne geehrt. Damit wurde ihr Beitrag für die Förderung der Frauenrechte gewürdigt, unter anderem für das Ausüben des Fussballs.

Sechs Frauen wurden in dieser Auflage der jährlichen Preisverleihung (eine Welttrophäe und fünf kontinentale Trophäen) vom IOC geehrt. Die Olympischen Spiele London 2012, für welche die FIFA die Olympischen Fussballturniere der Männer und Frauen organsierte, markierten eine neue Etappe des Fortschritts seit der ersten Teilnahme von Frauen bei den Spielen im Jahr 1900.

"Nach dem Erfolg unseres Engagements für die Chancengleichheit der Geschlechter im Bereich des Wettkampfs müssen wir uns nun verstärkt der Aufgabe widmen, den Anteil der Frauen in Führungs- und Verwaltungsgremien zu erhöhen", erklärte Jacques Rogge, Präsident des IOC, anlässlich der Zeremonie.

Die Welttrophäe wurde in diesem Jahr Ahlam Salem Mubarak Al Mana für ihre Arbeit zur Förderung des Frauensports in Katar überreicht. Als Präsidentin des Komitees für Frauensport arbeitet sie insbesondere für die Verbreitung des Sports unter jungen Mädchen im Schulbereich, aber auch dafür, dass Frauen verantwortungsvolle Positionen in den Sportgremien ihres Landes besetzen.

Ihr Engagement fand 2012 durch die Teilnahme von vier Frauen an den Olympischen Spielen in London internationalen Widerhall. Sie setzte sich in Katar auch für die Ausbildung von weiblichen Trainerinnen in verschiedenen Sportarten ein, unter anderem im Fussball.

Zu den Preisträgerinnen der kontinentalen Trophäen gehörte die Amerikanerin Marlene Bjornsrud, die für ihre Arbeit zur Förderung des Sports für Frauen und Mädchen in der Bay Area von San Francisco ausgezeichnet wurde. Sie engagierte sich für besseren Zugang für Frauen zu körperlicher Betätigung, die Ausbildung von weiblichen Führungskräften und eine bessere Darstellung in den Medien. Zu diesem Zweck arbeitet sie mit den ehemaligen Fussballerinnen Brandi Chastain und Julie Foudy zusammen, die beide mit den USA Olympiasiegerinnen (1996 und 2004) und Weltmeisterinnen (1991 und 1999) wurden.

Mehr zu diesem Thema erfahren

Empfohlene Artikel