Pressemitteilung

Fédération Internationale de Football Association

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Frauenfussball

Gespräche der FIFA und der FIFPRO über gemeinsame Hilfen und weitere Förderung des Frauenfussballs

Players of the USA celebrate with the trophy following victory 
© Getty Images

Die FIFA und die FIFPRO haben eine Zusammenarbeit zur intensiveren Förderung des Profifrauenfussbals sowie zur Minderung der Folgen der Coronapandemie vereinbart.

In einer 90-minütigen Videokonferenz präsentierte die FIFPRO ihren kürzlich veröffentlichten Bericht mit dem Titel "Raising Our Game", der eingehend die jüngsten Fortschritte des Frauenfussballs, etwa am Beispiel der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019™, aufzeigt und Empfehlungen für die weitere Förderung abgibt, z. B. durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Spielerinnen.

Ziel sind nachhaltige Perspektiven für Spielerinnen auf der ganzen Welt dank besseren Standards, damit die Spielerinnen ihr Potenzial voll ausschöpfen können und für ihren Klub oder ihr Nationalteam auf höchstem Niveau spielen können.

Als internationale Vereinigung der Profispieler setzt sich die FIFPRO zusammen mit den angeschlossenen nationalen Spielervereinigungen und ihrem internationalen Spielerrat genau für solch bessere Rahmenbedingungen für Spielerinnen ein.

Thema bei der Videokonferenz waren ferner die Auswirkungen des Coronavirus auf den Frauenfussball sowie die Unterstützung seitens der FIFA und verschiedener Interessengruppen für den Fussball insgesamt.

So finanziert die FIFA nach dem beispiellosen Erfolg und Echo der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ im letzten Sommer in Frankreich verschiedene Programme zur Förderung und Weiterentwicklung des Frauenfussballs auf und neben dem Platz.

Schwerpunkte dieser Programme, die zu einem FIFA-Investitionspaket im Umfang von USD 1 Milliarde für den Frauenfussball von 2019 bis 2022 gehören, sind Wettbewerbe, Kompetenzförderung, Führung und Management, Professionalisierung und technische Entwicklung.

Die FIFA prüft derzeit die finanziellen Folgen der Pandemie auf den gesamten Fussball und damit verbundene weitere Hilfen für den ebenfalls schwer getroffenen Frauenfussball.

Sowohl die FIFA als auch die FIFPRO wollen den Frauenfussball in diesen schwierigen Zeiten und darüber hinaus gemeinsam unterstützen und fördern. Dazu sind weitere Gespräche etwa zu den Rahmenbedingungen für Spielerinnen, zu Wettbewerben sowie zum internationalen Frauenfussballkalender geplant.

FIFA-Frauenfussballdirektorin Sarai Bareman sagte:

"In dieser für den Fussball und viele Wirtschaftszweige so schwierigen Zeit sind die Gespräche mit der FIFPRO ein positiver Schritt hin zu einer angemessenen Unterstützung der Profispielerinnen auf allen Stufen des Fussballs sowie zur noch stärkeren weltweiten Förderung des Frauenfussballs.

Zusammen mit wichtigsten Interessengruppen des Fussballs, einschliesslich der Konföderationen und der FIFA-Mitgliedsverbände, werden wir die Gespräche mit der FIFPRO fortsetzen, um die aktuellen Herausforderungen des Frauenfussballs zu meistern."

FIFPRO-Frauenfussballdirektorin Amanda Vandervort erklärte:

"Nachdem wir mit der FIFA nach der Veröffentlichung des ,Raising Our Game‘-Berichts erfreulicherweise so schnell ein Arbeitsprogramm festlegen konnten, setzen wir alles daran, den Frauenfussball im Auftrag der Spielerinnen und ihrer gewerkschaftlichen Vertreter mithilfe weltweiter Arbeitsstandards weiter zu verbessern.

Das Coronavirus birgt für den Frauenfussball und die Spielerinnen neue Herausforderungen, die wir am besten mit einer starken und gemeinsamen Vision bewältigen."