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Frauenfussball

Erste Grundsatzvereinbarung zwischen FIFA und UN Women

Gianni Infantino, FIFA President (R) and Phumzile MIambo-Ngcuka, United Nations Under-Secretary-General and Executive Director of UN Women (L) sign a Memorandum of Understanding
© Getty Images

FIFA-Präsident Gianni Infantino und die Exekutivdirektorin der Einheit der Vereinten Nationen für Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen (UN Women), Phumzile Mlambo-Ngcuka, haben heute bei der FIFA-Frauenfussballtagung wenige Stunden vor dem Eröffnungsspiel der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019™ die erste Grundsatzvereinbarung zwischen den beiden Organisationen abgeschlossen.

"Die Partnerschaft mit UN Women im Bestreben, den Frauen auf und neben dem Platz gleiche Rechte zu sichern, ist für die FIFA ein großer Moment", betonte Gianni Infantino. "Gemeinsam werden wir den Frauenfussball in den Blickpunkt rücken und zeigen, was er weltweit für Frauen und Mädchen hinsichtlich Gesundheit, Förderung und Vorbilder alles bewirken kann."

Die Grundsatzvereinbarung bildet eine starke Grundlage für die Entwicklung und Nutzung von Synergien zwischen der FIFA und UN Women. Beide Organisationen werden eng mit staatlichen Behörden, internationalen Organisationen, dem Privatsektor, den Medien und weiteren Sportorganisationen zusammenarbeiten, um den Zugang von Frauen und Mädchen zum Fussball zu verbessern und verschiedene Sportinhalte zur Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann zu verbreiten.

Im Kampf gegen hartnäckige und für alle hinderliche Formen von Diskriminierung und Vorurteile setzen die beiden zudem auf große Sportveranstaltungen, um positive soziale, politische und wirtschaftliche Veränderungen anzustoßen.

"UN Women und die FIFA wollen Mädchen und Frauen gleiche Chancen bieten und mit der immensen Anziehungskraft des Fussballs weltweit etwas bewirken. Wir sind überzeugt, dass diese Partnerschaft für die Gleichstellung von Frau und Mann, die derzeit in keiner Sportart Realität ist, wirklich etwas bewegen kann und wir uns damit für das Wohl der gesamten Gesellschaft einsetzen", erklärte UN-Women-Exekutivdirektorin Phumzile Mlambo-Ngcuka.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind gemäß Grundsatzvereinbarung die Entwicklung einer Sportpolitik, die Förderung und Unterstützung nachhaltiger Projekte, die für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt eine nachhaltige Wirkung, einen kulturellen Wandel und eine echte Stärkung erzielen, sowie die Kommunikation zwecks Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Gleichstellung von Frau und Mann mithilfe des Sports, zum Beispiel mit der Unterstützung seitens der FIFA-Legenden und der UN-Women-Botschafter sowie mithilfe großer Turniere.

Bei der FIFA-Frauenfussballtagung, bei der die Grundsatzvereinbarung abgeschlossen wurde, haben Führungskräfte aus Sport und Politik wichtige Themen rund um die Förderung des Frauenfussballs und die soziale Bedeutung des Fussballs für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt erörtert.

Weitere Informationen zur FIFA-Frauenfussballtagung sind HIER zu finden.