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FIFA-Präsident Blatter bei Eröffnung in Yaounde zu Gast

FIFA President in Yaounde, Cameroon
© FIFA.com

FIFA-Präsident Blatter war am Montag, 5. Mai. 2014, in Yaounde (Kamerun) bei der Eröffnung des CAF Exzellenzzentrums im Distrikt Mbankomo zu Gast.

Das Zentrum ist das erste von dreien, die von der CAF gebaut werden. Es umfasst drei Fussballplätze sowie Einrichtungen für Volleyball, Handball und Basketball und zudem ein Schwimmbecken mit Olympiamaßen sowie eine Sporthalle. Die weiteren Zentren werden in Addis Abeba und Dakar eingerichtet.

Das Zentrum wird auch für Schulungseinrichtungen für Schiedsrichter aus ganz Afrika bieten. Es gilt als wichtiger Meilenstein in der Fussballgeschichte Kameruns.

Das Zentrum im Mbankomo ist bereits seit vier Jahren zum Teil geöffnet und war in dieser Zeit bereits Veranstaltungsort für zahlreiche CAF Schulungs- und Entwicklungsseminare. Zudem diente es als Trainingslager für die Nationalmannschaft Kameruns und war Schauplatz einiger Topligaspiele.

Die FIFA beteiligte sich im Rahmen ihrer Kampagne "In Afrika mit Afrika gewinnen" an der Erbauung des Zentrums und stellte den Kunstrasen für die Spielfelder zur Verfügung. Bei der Eröffnung des Zentrums, die er gemeinsam mit CAF-Präsident Issa Hayatou vornahm, sagte Blatter: "Dieses CAF-Exzellenzzentrum hier in Mbankomo wird ganz sicher einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung des Fussballs in Afrika leisten."

"Ich bin verärgert darüber, dass wir den Rassismus (in den Fussball-Stadien) und die Diskriminierung nicht in den Griff bekommen. Wir sollten die Stadien nicht schließen, sondern wir sollten die Teams mit Punktabzügen oder Abstiegen bestrafen. Sobald eine Disziplinar-Kommission erstmals mutig genug ist, einem Team in einem Wettbewerb Punkte abzuziehen, wird der Rassismus vorbei sein."

Nach der Zeremonie, in deren Verlauf der FIFA-Präsident zum Ehrenbürger von Mbankomo ernannt wurde, traf die FIFA-Delegation mit Kameruns Staatschef Paul Biya zusammen.

Zu diesem Treffen merkte der FIFA-Präsident an, sie beide seien teilten die Ansicht, dass der "Fussball eine Kraft des Guten in der Gesellschaft ist, Leidenschaft erzeugt und die Menschen zusammenführt."

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