Entwicklung

Interessante Schlussfolgerungen zum FIFA-Seminar zu Entwicklungsprogrammen

FIFA Development seminar in Madrid
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Am vergangenen Montag und Dienstag fand in der Ciudad del Fútbol de Las Rozas das erste Seminar des Weltfussballverbands zur Entwicklungsarbeit statt. 20 Vertreter von neun europäischen Verbänden haben dabei Ideen und Arbeitsmethoden zur Verbesserung der Koordination zwischen den Verbänden ausgetauscht.

Vertreter der Verbände von Deutschland, Dänemark, Spanien (internationales Zentrum für Innovation und Entwicklung, CIID), Frankreich, England, Italien, Norwegen, den Niederlanden und Portugal sowie zwei Mitarbeiter der UEFA haben am 1. und 2. Oktober auf dem Gelände des spanischen Verbands Las Rozas am FIFA-Seminar teilgenommen. Mit dieser bei der technischen Unterstützung wegweisenden Initiative soll die Koordination der bestehenden Kooperations- und Entwicklungsprogramme zwischen den Verbänden verbessert werden.

Die europäischen Verbände an der Spitze der Entwicklungszusammenarbeit tauschten im Saal José Villalonga Ideen und Erfahrungen aus, um die Hilfs- und Kooperationsprogramme effizienter zu gestalten und zu strukturieren.

Thierry Regenass, FIFA-Direktor Mitgliedsverbände und Entwicklung, zeigte sich gegenüber der Website des spanischen Fussballverbands (RFEF) mit den Ergebnissen sehr zufrieden: "Wir haben Verbesserungs- und Koordinationsvorschläge diskutiert und können positive Erkenntnisse aus den Gesprächen auf dieser wunderbaren Anlage ziehen." Regenass äußerte sich auch zur aktiven Beteiligung des RFEF an solchen Initiativen: "Die Ciudad del Fútbol ist für solche Seminare bestens geeignet. Wir sind nach Spanien gereist, um zwischen den verschiedenen Vertretern und über Arbeitsgruppen Synergien herzustellen."

Schwerpunkte der drei Arbeitsgruppen waren die Zusammenarbeit und Koordination bei Hilfsprogrammen, Überwachungs- und Organisationsprojekte sowie finanzielle Möglichkeiten.

Nachdem jeder der neun Verbände am Montag seine Programme und die damit verbundenen Herausforderungen dargelegt hatte, ging es am Dienstag darum, Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten und die Erkenntnisse der Arbeitsgruppe zu präsentieren. "Wir wollen solche Seminare häufiger veranstalten, damit die Länder an der Spitze der Entwicklungszusammenarbeit den bedürftigen helfen können."
RFEF-Vizepräsident Vicente Muñoz beendete das Seminar und dankte dabei allen Beteiligten: "Vielen Dank, dass Sie hierhergekommen sind. Ich hoffe, dass Sie vom Seminar profitieren konnten und einen angenehmen Aufenthalt hatten. Ich wünsche Ihnen eine gute Heimreise."

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