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FIFA-Präsident Gianni Infantino trifft Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte

Bei einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte und dem Präsidenten des italienischen Fussballverbands (FIGC) Gabriele Gravina in Rom bekräftigte FIFA-Präsident Gianni Infantino heute seine andauernde Unterstützung und unterstrich die wichtige Rolle, die der Fussball bei der Rückkehr zum normalen Leben spielen kann. . 

In der italienischen Hauptstadt sagte der FIFA-Präsident: "Es ist eine große Ehre für mich, dass ich von Ministerpräsident Conte und dem Präsidenten des italienischen Fussballverbands empfangen wurde. Es bedeutet mir persönlich sehr viel, bei meinem ersten Besuch außerhalb der Schweiz nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie nach Italien zu kommen, insbesondere weil Italien in den vergangenen Monaten so sehr gelitten hat. Es ist eine Ehre, den Ministerpräsidenten zu treffen und ihm unsere weitere Unterstützung zuzusichern. Wir haben auch über die Rolle gesprochen, die der Fussball bei der Rückkehr zum normalen Leben spielen kann und wird."

Während des Treffens sprachen der FIFA-Präsident und der FICG-Präsident mit dem italienischen Ministerpräsidenten auch über die besondere Situation in Italien. "Als Italiener haben meine Familie und ich sehr gelitten, als wir mit ansehen mussten, wie schwer Italien von dieser Pandemie getroffen wurde. Die Reaktion der Regierung und vor allem die der ganz normalen Menschen in Italien war beispielhaft in dieser Krise. Dafür müssen wir dankbar sein. Fussball kann Hilfsmittel sein, und wir alle kennen die enorm große Fussball-Leidenschaft in Italien. Der Fussball kann den Menschen helfen, nach den Zeiten der Isolation und des Lockdowns wieder schrittweise zurückzufinden. Natürlich muss die Gesundheit stets an erster Stelle stehen, immer. Doch der Fussball kann den Italienern helfen, die Freuden des normalen Lebens wiederzufinden. wir sind noch nicht so weit, aber wir arbeiten alle zusammen. Ich bin sehr stolz, hier sein zu dürfen, ich bin stolz auf Italien, auf das, was Italien in den letzten Monaten geleistet hat, um diese Pandemie zu überwinden", so Präsident Infantino weiter.

Die FIFA kam ihren Mitgliedsverbänden schnell zu Hilfe, um ihnen bei der Bewältigung der Folgen der Coronavirus-Pandemie zu helfen. Im Juni genehmigte der FIFA-Rat ein mehrjähriges Hilfspaket von 1,5 Milliarden Schweizer Franken, nicht nur für den Profi-Fussball im Männer- und Frauenbereich sondern auch für den Jugend- und Amateur-Fussball auf der ganzen Welt. 

Der FIFA-Präsident sagte weiter: "Die Gesundheit muss stets an erster Stelle stehen, bei allem, was wir tun. Die Menschen werden also mit bestimmten Auflagen und Gesundheitskonzepten wieder in die Stadien kommen können, sobald wir sicher sind, dass dies möglich ist, ohne die Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Darüber muss weiter diskutiert werden. Wir müssen genau beobachten, wie sich die Lage in Europa und in der ganzen Welt entwickelt. Doch wir wollen damit beginnen, die Fans wieder in die Stadien zu bekommen. Aber natürlich erst und nur, wenn die Gesundheit es zulässt."

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