Über die FIFA

FIFA begeht den Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden

A local football coach (1st L) trains Kashmiri girls on the International Day of for Development and Peace
© imago images
  • Der 6. April ist Internationaler Tag des Sports für Entwicklung und Frieden
  • "Den wahren Wert von Sport und körperlicher Aktivität schon oft gesehen"
  • FIFA-Kampagne #BeActive gestartet

Die Welt des Sports rückt in diesen Tagen mehr denn je zusammen. Ob Tennis, Formel 1, die Olympischen Spiele oder auch "König Fussball" - sie alle haben unter den Auswirkungen des Virus COVID-19 zu leiden.

Ausgerechnet in diese Zeit fällt der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden, der am Montag, 6. April, zum siebten Mal begangen wird. 2013 wurde dieser Gedenktag von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Warum genau der 6. April? Weil am 6. April 1896 die ersten Olympischen Sommerspiele der Neuzeit in Athen eröffnet worden waren.

"Sport kann ein mächtiger Diener für Frieden und Versöhnung sein. Es kann uns näherbringen, indem wir gemeinsam Errungenschaften von universeller Anziehungskraft feiern", sagte 2013 der damalige Präsident der UN-Vollversammlung, Vuk Jeremic, und fügte hinzu, dass ethnische, religiöse und wirtschaftliche Spaltungen zusammen mit Vorurteilen, Angst und Missverständnissen auf der Strecke blieben mögen. Dieser Tag soll das Bewusstsein für die Bedeutung des Sports und körperlicher Betätigung für die Bildung, menschliche Entwicklung, Gesundheit und den Frieden schärfen.

Und der damalige IOC-Präsident Jacque Rogge ergänzte: "Wir haben den wahren Wert von Sport und körperlicher Aktivität schon oft gesehen.

  • Es baut Selbstvertrauen auf
  • Es trotzt Geschlechter-Stereotypen
  • Es bietet eine Alternative zu Konflikten und Kriminalität
  • Es verbessert die Gesundheit
  • Es kann Flüchtlingen, verarmten Gemeinschaften und anderen Menschen, die es brauchen, Hoffnung und Sinn geben."

Auch wenn der Sport rund um den Globus mehr oder weniger zum Stillstand gekommen ist, bedeutet dies keineswegs, dass man aufhören sollte, körperlich aktiv zu sein. Denn der Sport hat in der Vergangenheit in allen Gesellschaften zweifelsohne schon immer eine wichtige Rolle gespielt, ob in Form von Leistungssport, körperlicher Aktivität oder Spiel. Dafür bündeln die FIFA, die Vereinten Nationen (UN) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Kräfte zur Unterstützung der Kampagne #BeActive, die am Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden gestartet wird, um die Menschen zu motivieren, unter dem Hashtag #HealthyAtHome auch zu Hause auf die Gesundheit zu achten, in einer Zeit, in der die ganze Welt sich im Kampf gegen COVID-19 zusammenfindet.

Die WHO empfiehlt allen gesunden Erwachsenen mindestens 30 Minuten körperliche Aktivität pro Tag und Kindern mindestens 60 Minuten pro Tag. In diesem Zusammenhang gelten unter den Hashtags #BeActive und #HealthyAtHome die folgenden Vorschläge, neben jeder anderen Form der Erholung, um zu Hause gesund zu bleiben:

"Mehr denn je muss jetzt jedem klar sein, dass die Gesundheit stets an erster Stelle steht", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino. "Die FIFA freut sich, die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation bei der Verstärkung der heutigen #BeActive-Kampagne unterstützen zu können. Wir tragen dazu bei, weil auch die Fussballgemeinschaft eine aktive Rolle spielt, um sicherzustellen, dass die Botschaft weltweit verstanden wird. Zum ersten Mal überhaupt gehören wir alle zur selben Mannschaft, und gemeinsam werden wir mit Teamgeist und positiver Energie gewinnen."

Weitere Informationen zu den FIFA-Entwicklungsprogrammen oder den FIFA-Initiativen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Vielfalt und Diskriminierungsbekämpfung sind hier zu finden:

FIFA Women's Development Programmes
© FIFA.com

Empfohlene Artikel