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FIFA-Auszeichnung für Vielfalt 2019 an Fútbol Más Foundation

Die FIFA-Auszeichnung für Vielfalt, die heute in Mailand zum vierten Mal verliehen wurde, geht an die Fútbol Más Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die mithilfe des Fussballs Jugendliche und Gemeinden fördert.

Beim Fussball vermittelt die weltweit tätige, 2008 gegründete Stiftung schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen lebenswichtige Kompetenzen, vernetzt Kinder mit ihrer Gemeinschaft und fördert so die Solidarität und ein diskriminierungsfreies Zusammenleben.

"Nach mehr als einem Jahrzehnt Arbeit für diese Sache gibt es nichts Schöneres, als dafür Anerkennung zu bekommen", so Sergio Guerrero, Mitbegründer und kaufmännischer Leiter von Fútbol Más. "Vor allem aber zeigt der heutige Tag, wie sich Fussball auf das Leben auswirken kann. Wie - angesichts verschiedener Probleme in verschiedenen Teilen der Welt - das Spiel ein starkes Instrument ist, um positive Veränderungen zu fördern."

Zum Gewinner gekrönt wurde die Fútbol Más Foundation von einer Jury aus elf bekannten Persönlichkeiten des Weltfussballs sowie internationalen Experten in den Bereichen Vielfalt und Diskriminierungsbekämpfung im Sport, von denen drei – die FIFA-Ratsmitglieder María Sol Muñoz und Lydia Nsekera sowie die niederländische FIFA-Legende und der vierfache UEFA-Champions-League-Gewinner Clarence Seedorf – der Preisverleihung an diesem Sonntag beiwohnten.

PlayOnside (Thailand und Myanmar) und Watoto Wasoka (Uganda) belegten die Ränge zwei und drei. Gemäß dem Reglement für die FIFA-Auszeichnung für Vielfalt wird ein Vertreter der Fútbol Más Foundation 2020 der Jury angehören.

"Mit der Auszeichnung für Vielfalt können wir diejenigen ins Rampenlicht rücken, die sich das ganze Jahr über unermüdlich für berechtigte Anliegen einsetzen", sagte Joyce Cook, Leiterin der FIFA-Abteilung Mitgliedsverbände, die die Auszeichnung überreicht hatte. "Wir führen uns dabei vor Augen, auf wie vielfältige Art der Fussball mit seiner Kraft und Popularität alle ungeachtet von Geschlecht, Ethnie, sexueller Orientierung, Behinderung oder anderen Gründen, die wir als Menschen möglicherweise ins Feld führen, um zwischen uns Barrieren zu errichten, etwas stärker einbeziehen kann."

Die Vergabe der FIFA-Auszeichnung für Vielfalt 2019 wurde von CNN-Sportmoderatorin Amanda Davies präsentiert. Neben einer Gesprächsrunde über den Einfluss der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019™ auf die Gleichstellung von Frau und Mann, u. a. mit der Generalsekretärin des französischen Fussballverbands, Laura Georges, gab es zwei Podiumsdiskussionen. Zum einen über zur Barrierefreiheit und Inklusion im Fussball mit Vertretern der drei diesjährigen Finalisten, zum anderen eine über Inklusion bei großen Sportevents mit Federico Addiechi (Leiter der FIFA-Abteilung für Nachhaltigkeit und Vielfalt), Elena Popova (Disability Access Officer des russischen Fussballverbandes) sowie André du Plessis (Geschäftsführer der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association).

Die FIFA-Auszeichnung für Vielfalt gehört zu den fortlaufenden Initiativen der FIFA zur Förderung von Gleichstellung und Inklusion, darunter die Einführung des FIFA-Antidiskriminierungs-Beobachtungssystems sowie des dreistufigen Verfahrens, das bei diskriminierenden Vorfällen bei Spielen bei Großturnieren zur Anwendung gelangt, und die Veröffentlichung eines Good Practice Guide im Rahmen der Zusammenarbeit mit den 211 FIFA-Mitgliedsverbänden.

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