Entwicklung

Entwicklungsseminar in Norwegen ein Erfolg

A seminar on developing the game took place at the Ullevaal Stadium in Oslo, Norway
© Others

"Das Spiel entwickeln" lautete der Schlüsselbegriff beim FIFA-Seminar für die Generalsekretäre Europas, das am Donnerstag, 10. April, in Oslo stattfand.

An der Veranstaltung im Rahmen von elf speziellen Entwicklungsseminaren, die zwischen September 2013 und Sommer 2014 über die Bühne gehen, nahmen die Vertreter der 53 europäischen Mitgliedsverbände der FIFA teil. Es war das erste Seminar dieser Art in Europa, durch die der Weltdachverband des Fussballs alle seine Mitglieder in einen weitreichenden Konsultationsprozess einbinden möchte.

Die Zusammenkünfte sind eine wichtige Plattform für die FIFA und ihre Mitgliedsverbände, um den Dialog über die Governance-Reformen fortzusetzen und potenzielle Herausforderungen für die Entwicklung des Fussballs zu besprechen.

"Die FIFA befindet sich mitten in einem Jahr der Seminare, um die Änderungen, die in den Entwicklungsprogrammen geschehen, sowie die Änderungen, die aus den FIFA-Reformen resultieren, vorzustellen und zu erläutern", erklärte der FIFA-Direktor für Mitgliedsverbände und Entwicklung, Thierry Regenass. "Es ist wichtig für die FIFA, die Mitgliedsverbände nicht nur darüber zu informieren, sondern auch den direkten Gedankenaustausch zu ermöglichen. Die FIFA wünscht, stets einen offenen Dialog mit ihren Mitgliedsverbänden aufrechtzuerhalten."

*Nicht nur Profifussball *"Der Fussball wird von Hunderten von Millionen Menschen gespielt, doch nur etwa 60.000 sind Profis. Das heißt, dass nur 0,02 Prozent Profis sind. Auch wenn wir ständig diese 0,02 Prozent sehen, insbesondere diejenigen, die an kontinentalen Wettbewerben teilnehmen und in Nationalmannschaften spielen, bedeutet dies: Wir müssen immer daran denken, dass unsere Verantwortung als Fussballinstitutionen weit darüber hinausgeht und alle Spieler auf allen Ebenen betrifft."

In einem dicht gepackten Programm erfuhren die Generalsekretäre während eines Besuchs des Nobel Friedenszentrums mehr über die Initiative "Handschlag für den Frieden", über Spielmanipulation, FIFA TMS sowie über den Reformprozess der FIFA und seine Auswirkungen auf die neuen Bestimmungen hinsichtlich der Entwicklungsprogramme.

Das Seminar endete mit drei Gastrednern: Dr. Dirk Steinbach (SPIN Sport Innovation), Kelly Simmons (Leiterin nationaler Fussball und Frauenfussball des englischen Verbands) und Alex Miescher (Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbands). Alle betonten, wie wichtig es für die Mitgliedsverbände ist, die lebenswichtige Rolle der Volunteers im Basisfussball zu erkennen und zu würdigen und für ihre Rekrutierung, Entwicklung und Bindung Vorsorge zu tragen.

Es war für alle Beteiligten eine produktive Zeit, und Theodore Theodoridis, Vize-Generalsekretär der UEFA, sprach der FIFA zum Abschluss des Seminars seinen Dank aus: "Ich möchte der FIFA für die Organisation des Seminars und für die gute Kooperation zwischen FIFA und UEFA zum Wohle des Spiels in der Region danken."

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