FIFA Forward

Die Auswirkungen des FIFA-Forward-Programms auf den Fussball in Uruguay

FIFA Forward Programme in Uruguay.
© Getty Images
  • FIFA-Forward wichtige Stütze für den AUF bei der Erreichung seiner Ziele
  • Das Programm ermöglichte 2018 den Bau eines neuen Kunstrasenplatzes im Stadion von CA Rentistas
  • Auch die Nationalteams haben maßgeblich von den FIFA-Forward-Mitteln profitiert

Der uruguayische Fussballverband (AUF) feiert die Fussballerfolge seines Landes. Das FIFA-Forward-Entwicklungsprogramm ist seit der Lancierung 2016 eine wichtige Stütze für den AUF bei der Erreichung seiner Ziele. Dank der administrativen, technischen und finanziellen Unterstützung der FIFA konnte der Verband einen strategischen Plan erarbeiten und die Entwicklung der beliebtesten Sportart des Landes professionalisieren und vorantreiben, um die Ziele in Schlüsselbereichen wie Infrastruktur, Kompetenzförderung, Frauen- und Jugendfussball sowie Stadionsicherheit zu erreichen.

Im Infrastrukturbereich ermöglichte das FIFA-Forward-Programm 2018 den Bau eines neuen Kunstrasenplatzes im Stadion von CA Rentistas, wo nun pro Saison 50 statt wie bisher zwölf Partien der höchsten uruguayischen Spielklasse der Männer und Frauen ausgetragen werden. Das Stadion diente Ende 2018 auch als Trainingsort für mehrere Teams, die an der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Uruguay 2018™ teilnahmen. Außerdem wurde im selben Jahr im Estadio Parque Alfredo Víctor Viera der Montevideo Wanderers eine neue Flutlichtanlage in Betrieb genommen. Sie ermöglichte 2019 und 2020 die nächtliche Ansetzung von 15 internationalen Klubspielen, erleichterte deren TV-Übertragung und verbesserte dadurch auch deren Vermarktung sowie die Zuschauerzahlen.

Auch die Nationalteams haben maßgeblich von den FIFA-Forward-Mitteln profitiert, etwa von der verbesserten Infrastruktur des Complejo Celeste, des technischen Zentrums des AUF, oder der Lancierung eines umfangreichen Förderprogramms für den Frauenfussball mit neun Vollzeitstellen in den Bereichen Logistik, Training und Reisen sowie einem Stipendienprogramm für die Ausbildung von Trainerinnen und Spielerinnen.

Ignacio Alonso, AUF-Präsident

"Das FIFA-Forward-Programm hat sich als Eckpfeiler der uruguayischen Fussballförderung erwiesen. Es unterstützt uns nicht nur finanziell, sondern hat auch zu administrativen Verbesserungen beim Management von Entwicklungsprojekten unter anderem in den Bereichen Infrastruktur, Wettbewerbe, Nationalteams, Frauenfussball und Kompetenzförderung geführt. Unser Verband ist überzeugt, dass wir dem Fussball in unserem Land dank der Zusammenarbeit mit der FIFA ein administratives und sportliches Vermächtnis hinterlassen können.“

Uruguay fördert den Frauenfussball

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Das FIFA-Forward-Programm ist auch dem Jugendfussball, einem der Eckpfeiler für das Wachstum des Fussballs und die Förderung von Uruguays zukünftigen Stars, zugutegekommen: Mit der umfangreichen Unterstützung des Programms wurde die "Liga de Integración Juvenil" (Jugendintegrationsliga) gegründet. Dank den von der FIFA seit 2017 erhaltenen Mitteln konnte der AUF bei Klubspielen in dieser Liga landesweit talentierte Nachwuchsspieler auf U-14 und U-16-Stufe sichten sowie das Know-how und die Kompetenzen der Trainer, Funktionäre und Spieloffiziellen ausbauen.

Der AUF hat neben anderen Initiativen vom FIFA-Forward-Programm profitiert und im legendären Estadio Centendario in Montevideo ein Videoüberwachungs- sowie ein Zugangskontrollsystem mit Gesichtserkennung installiert und so das größte Fussballstadion des Landes mit modernster Technologie ausgerüstet, um den Fans sichere Veranstaltungen zu bieten und Gewalt im Fussball zu bekämpfen. Zudem hat das Programm dem Profifussball geholfen, insbesondere den Mitgliedsvereinen des AUF: Dank größeren Infrastrukturerneuerungen der Klubs Montevideo Wanderers, CA River Plate, Plaza Colonia, Club Nacional de Football, Liverpool FC und Danubio FC profitieren diese nun von besseren Trainings- und Spielbedingungen.

Victoria Díaz, AUF-Exekutivdirektorin

"Dank dem FIFA-Forward-Programm und der uneingeschränkten Unterstützung der Subdivision Mitgliedsverbände Amerika und des regionalen FIFA-Entwicklungsbüros in Asunción konnten wir gewährleisten, dass unser Verband die Bedingungen für die uruguayischen Fussballspieler weiter verbessert, indem er wirkungsvolle Entwicklungsprojekte umsetzt. Ferner konnten wir für den AUF einen langfristigen strategischen Plan erarbeiten, der auf die Eckpfeiler unseres Sports fokussiert und die notwendigen Aktionspläne zur Lösung der dringlichsten Probleme im uruguayischen Fussball festlegt.“

Betrachtet man die Fortschritte im uruguayischen Fussball, fallen zweifellos die positiven Ergebnisse auf, die sich aus der Umsetzung des FIFA-Forward-Entwicklungsprogramms ergeben haben – sie führen den breiten Nutzen der Forward-Projekte vor Augen, die die Entwicklung und Professionalisierung des Fussballs auf globaler Ebene nachhaltig fördern. Dank der Unterstützung der FIFA für ihre Mitgliedsverbände und den Anstrengungen aller Beteiligten beim AUF profitieren Spieler, Fussballfans und der Verband selbst von Verbesserungen auf sportlicher Ebene sowie bei der Infrastruktur. Dies ermöglicht auch die weitere Umsetzung kurz- und langfristiger Pläne, die die Fussballentwicklung in allen Regionen des Landes gewährleisten. Im Rahmen des FIFA-Forward-Programms wird die FIFA deshalb weiterhin eng und effizient mit dem AUF zusammenarbeiten, um die gesetzten Ziele auf wie auch neben dem Platz zu erreichen.

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