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Das Team von Evo Morales empfängt die "Amigos de Gianni" in Cochabamba

Cochabamba im Fussballfieber: Eine von Boliviens Präsident Evo Morales angeführte Auswahl empfing am Donnerstag das Team von FIFA-Präsident Gianni Infantino und einigen Fussballgrößen zu einem Freundschaftsspiel. Infantino hatte zu diesem Anlass Legenden wie Cafu, Fernando Hierro, Pablo Aimar, Roberto Ayala, Faustino Asprilla, Martin Palermo Jorge Sere, Demetrio Angola, Julio Cesar Baldivieso, Nestor Clausen oder Julio Zamora als "Amigos de Gianni" um sich geschart. An der Seite von Infantino spielten ebenfalls Rolando Lopez, Präsident des Bolivianischen Fussballverbandes (FBF) und CONMEBOL-Präsident Alejandro Dominguez.

Aber auch das Team von Präsident Morales konnte mit einer ganzen Reihe bolivianischer Stars aufwarten wie Marco Etcheverry, Carlos Borja, Eduardo Jiguchi oder Leonardo Fernandez. FIFA-Schiedsrichter Raul Orozco leitete die Partie, die im Cochabamba Aurora Stadion vor einer begeisterten Menschenmenge von rund 1.000 Zuschauern mit einem 1:0-Sieg nach Elfmeterschießen für die "Amigos de Gianni" endete und von tausenden Menschen im bolivianischen Fernsehen live verfolgt wurde.

Der Besuch von FIFA-Präsident Infantino in Bolivien begann am Mittwochabend. Er wurde vom Präsidenten des bolivianischen Fussballverbands (FBF), Rolando Lopez, willkommen geheißen.

"Die Vergangenheit können wir nicht ändern, doch wir können Einfluss auf die Zukunft nehmen. Durch unser Treffen auf dem Spielfeld rücken wir den Fussball wieder in den Fokus, wie es sein sollte. Es ist ein großartiges Zeichen, dass eine so große Anzahl von Fussball-Legenden nach Cochabamba gekommen ist und wir gegen das Team von Präsident Morales spielen konnten. Ich möchte mich bei ihnen allen bedanken", sagte Infantino.

Außerhalb des Platzes führte der FIFA-Präsident Gespräche mit Staatspräsident Morales, dem Verbandspräsidenten Lopez sowie dem Präsidenten der CONMEBOL, Alejandro Dominguez, über die aktuelle Situation des bolivianischen Fussballs und die Pläne der neuen FBF-Führung.    

Im Anschluss an die Partie reiste Infantino nach Kolumbien weiter, der letzten Station seiner Südamerika-Reise.

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