Governance

Bildung eines Normalisierungskomitees für den irakischen Fussballverband

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Nach den Vorfällen beim irakischen Fussballverband (IFA) seit September 2019, die zum Rücktritt aller Mitglieder des IFA-Exekutivkomitees sowie des IFA-Generalsekretärs führten, hat der FIFA-Ratsausschuss am 10. Februar 2020 gemäß Art. 8 Abs. 2 der FIFA-Statuten die Bildung eines Normalisierungskomitees für den IFA beschlossen. 

Das Normalisierungskomitee hat folgende Aufgaben:

  • Geschäftsführung des IFA
  • Ermittlung der anwendbaren IFA-Statuten und falls nötig deren Überprüfung, damit diese den FIFA-Statuten entsprechen
  • Organisation und Durchführung der Wahl eines neuen IFA-Exekutivkomitees für vier Jahre

Die FIFA-Administration wird in Absprache mit der asiatischen Fussballkonföderation (AFC) und den Interessengruppen vor Ort für das Normalisierungskomitee eine angemessene Anzahl Mitglieder bestimmen.

Die Mitglieder des Normalisierungskomitees treten ihre Ämter zwar mit sofortiger Wirkung an, müssen aber noch die Wählbarkeitsprüfung bestehen, die von der FIFA-Prüfungskommission gemäß FIFA-Governance-Reglement vorgenommen wird. Ihre Bestätigung ist daher an das Ergebnis dieser Wählbarkeitsprüfung geknüpft.

Da das Normalisierungskomitee als Wahlkommission walten wird, sind seine Mitglieder für keines der offenen Ämter wählbar. 

Das Mandat des Normalisierungskomitees ist auf sechs Monate nach der Ernennung seiner Mitglieder oder bis zur Erledigung all seiner Aufgaben befristet.

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