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Berufungskommission bestätigt Entscheide der Ethikkommission

Chairman of the FIFA Ethics Committee Claudio Sulser and FIFA Secretary General Jérôme Valcke at a press conference in the Home of FIFA in Zurich on 20 October 2010
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Die FIFA-Berufungskommission unter dem Vorsitz von Richter Larry Mussenden (Bermuda) hat die Entscheide der Ethikkommission vom 17. November 2010 (siehe Medienmitteilung rechts) betreffend den Sperren gegen Reynald Temarii und Amos Adamu – damals FIFA-Vizepräsident bzw. FIFA-Exekutivkomiteemitglied – wegen Verletzung des FIFA-Ethikreglements bestätigt. Die Berufungskommission gab zudem teilweise den Berufungen von Slim Aloulou, Amadou Diakité und Ahongalu Fusimalohi statt, deren Strafen gemindert wurden.

Die Entscheide der zweitägigen Beratung der Berufungskommission vom 2. und 3. Februar 2011 in Zürich sind wie folgt:

  • Reynald Temarii: Die Berufung wurde abgewiesen und der Entscheid der FIFA-Ethikkommission bestätigt. Die einjährige Sperre für jegliche Tätigkeit im Fussball und die Geldstrafe von CHF 5.000 wurden bestätigt.

  • Amos Adamu: Die Berufung wurde abgewiesen und der Entscheid der FIFA-Ethikkommission bestätigt. Die dreijährige Sperre für jegliche Tätigkeit im Fussball und die Geldstrafe von CHF 10.000 wurden bestätigt.

  • Slim Aloulou: Der Berufung wurde teilweise stattgegeben. Die Vergehen gemäß Entscheid der FIFA-Ethikkommission wurden bestätigt. Die Strafe wurde auf eine einjährige Sperre für jegliche Tätigkeit im Fussball (statt einer zweijährigen Sperre) und eine Geldstrafe von CHF 5.000 (statt CHF 10.000) reduziert.

- Amadou Diakité: Der Berufung wurde teilweise stattgegeben. Die Vergehen gemäß Entscheid der FIFA-Ethikkommission wurden bestätigt. Die Strafe wurde auf eine zweijährige Sperre für jegliche Tätigkeit im Fussball (statt einer dreijährigen Sperre) und eine Geldstrafe von CHF 7.500 (statt CHF 10.000) reduziert.

  • Ahongalu Fusimalohi: Der Berufung wurde teilweise stattgegeben. Die Vergehen gemäß Entscheid der FIFA-Ethikkommission wurden bestätigt. Die Strafe wurde auf eine zweijährige Sperre für jegliche Tätigkeit im Fussball (statt einer dreijährigen Sperre) und eine Geldstrafe von CHF 7.500 (statt CHF 10.000) reduziert.

Ismael Bhamjee hat auf eine Berufung gegen den Entscheid der Ethikkommission von November 2010 verzichtet.

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