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FIFA lanciert Executive-Programm zur Dopingbekämpfung

19 Okt 2020

Heute hat die FIFA ein Executive-Programm zur Dopingbekämpfung lanciert, das eine vertiefte Analyse der wichtigsten regulatorischen, institutionellen und wissenschaftlichen Aspekte der Dopingbekämpfung im Sport bietet.

Seit der Gründung der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) 1999 hat sich der Kampf gegen Doping im Sport enorm weiterentwickelt. Das Zusammenspiel zwischen WADA-Kodex, Reglementen von Sportdachverbänden und nationalen Gesetzen ist in diesem Bereich äußerst komplex geworden. Die Behandlung von Dopingfällen, sei es beim Ergebnismanagement oder vor den Rechtsorganen eines nationalen oder internationalen Verbands oder vor dem Sportschiedsgericht, erfordert deshalb einen ganzheitlichen Ansatz.

Das FIFA-Executive-Programm zur Dopingbekämpfung bietet einen groben Überblick über die relevantesten wissenschaftlichen Aspekte der Dopingbekämpfung, im Zentrum stehen aber die rechtlichen und institutionellen Aspekte dieses komplexen Bereichs.

Die erste Ausgabe dieses Programms, das zusammen mit dem Internationalen Zentrum für Sportwissenschaften (CIES) lanciert wird, findet von Februar bis Juli 2021 statt. Die Bewerbungsfrist dauert von heute bis 19. Dezember 2020.

Weitere Informationen zur Ausgabe 2021 des FIFA-Executive-Programms zur Dopingbekämpfung sind unter legal.fifa.com oder in der offiziellen Broschüre (nur auf Englisch verfügbar) zu finden.

Abschluss des dritten FIFA Compliance-Gipfels

17 Okt 2020

  • Mehr als 150 FIFA-Mitgliedsverbände nahmen an dem fünftägigen virtuellen Gipfel teil
  • Sieben Praxissitzungen zum neuen FIFA Compliance-Handbuch
  • "Die nachhaltige und solide Entwicklung des Fussballs erfordert robuste Compliance-Mechanismen"

Im Einklang mit dem fortwährenden Engagement zur Förderung von Compliance und Good Governance im Fussball ging der dritte FIFA Compliance-Gipfel zu Ende. Nach der Eröffnungssitzung am Montag hatte es eine Reihe von Arbeitssitzungen gegeben, an denen vom 12. bis 16. Oktober über 150 Mitgliedsverbände aus allen sechs Konföderationen teilnahmen.

Der dritte FIFA Compliance-Gipfel brachte Experten und Praktiker aus den Bereichen Governance und Compliance zusammen. Die ehemalige US-Generalstaatsanwältin Loretta E. Lynch, die Leiterin des Ethikbüros der Vereinten Nationen Elia Yi Armstrong, FIFA-Präsident Gianni Infantino, FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura und der Vorsitzende der Audit- und Compliance-Kommission Tomaz Vesel hielten Grundsatzreden über bewährte Praktiken und neue Trends in den Bereichen Compliance und Good Governance.

Im Rahmen des Gipfels nahmen mehr als 380 Teilnehmer an praktischen Arbeitssitzungen zum ersten FIFA Compliance-Handbuch teil, das den FIFA-Mitgliedsverbänden und Konföderationen erstmals praktische Anleitungen und skalierbare Bausteine bietet, die zur Entwicklung eines maßgeschneiderten Compliance-Programms innerhalb ihrer Organisation genutzt werden können.

In seiner Rede zur Eröffnung des Gipfels Anfang der Woche hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino die Selbstverpflichtung der FIFA zu Compliance und Good Governance unterstrichen und auf die enormen Fortschritte verwiesen, die die FIFA seit 2016 auf diesem Gebiet erzielt hat.

Die ehemalige US-Generalstaatsanwältin Loretta E. Lynch hob in ihrer Rede in der Eröffnungssitzung des Gipfels das erneuerte Engagement der FIFA für Transparenz und ethisches Verhalten sowie den Willen der Organisation zur Verbesserung der Compliance in der gesamten Fussballgemeinschaft hervor, mit dem wichtigen Ziel, den Sport zu schützen.

Sie betonte auch das Engagement der FIFA für die Entwicklung einer starken Compliance-Kultur zur Minimierung interner und externer Risiken.

FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura sagte zum Abschluss des virtuellen Gipfels:

"Der dritte FIFA Compliance-Gipfel bot eine wichtige Gelegenheit, mit unseren Mitgliedsverbänden und den Konföderationen in Kontakt zu treten, um die Notwendigkeit der Integration von Compliance in die Entscheidungsprozesse hervorzuheben"

"Die nachhaltige und solide Entwicklung des Fussballs erfordert robuste Compliance-Mechanismen. Diese Woche hat die FIFA ihren 211 Mitgliedsverbänden ein Compliance-Handbuch vorgestellt, das als Leitfaden für ethisches und integres Handeln dienen soll. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen, nämlich den Schutz des Fussballs."

Um die Eröffnungssitzung des dritten FIFA Compliance-Gipfels zu sehen, klicken Sie bitte hier.

Um das neue FIFA Compliance-Handbuch zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Weitere Informationen zu den Compliance-Programmen und Initiativen der FIFA finden Sie unter legal.fifa.com.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und die ehemalige Generalstaatsanwältin Lor...

12 Okt 2020

  • Lynch: "Die FIFA hat große Anstrengungen bei Ausbildung und Schulung unternommen, um eine Kultur der Compliance zu fördern"
  • Neues FIFA Compliance-Handbuch als Hilfsmittel für Mitgliedsverbände und Konföderationen
  • Der dritte FIFA Compliance-Gipfel findet vom 12. bis 16. Oktober virtuell statt

Zur Eröffnung des dritten FIFA-Compliance-Gipfels unterstrich FIFA-Präsident Gianni Infantino das andauernde Engagement der FIFA für Compliance und Good Governance und verwies auf die enormen Fortschritte, die die FIFA seit 2016 auf diesem Gebiet gemacht hat. Er betonte auch, wie wichtig es sei, Compliance im Fussball bestmöglich zu entwickeln und umzusetzen.

Die Eröffnungssitzung, an der Experten und Vertreter aus dem gesamten Fussballbereich, einschließlich der FIFA-Mitgliedsverbände und Konföderationen, teilnahmen, bildete den Auftakt zum dritten FIFA Compliance-Gipfel, auf dem die Teilnehmer in dieser Woche an zahlreichen Sitzungen und Diskussionen teilnehmen werden, die dem Austausch von Wissen und bewährten Verfahren sowie neuen Trends in den Bereichen Compliance und Good Governance dienen.

Zur Eröffnung des Gipfels sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino:

"Seit meiner Wahl 2016 hat die FIFA unermüdlich gearbeitet und erfolgreich weitreichende Reformen auf den Gebieten Governance und Compliance umgesetzt. Die neue FIFA steht hier und heute als vertrauenswürdige, verantwortungsvolle, moderne, professionelle und transparente Organisation, die dem Fussball dienen und dazu beitragen will, dass er einen aktiven und positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet."

"All das wäre nicht erreicht worden, ohne Compliance und Good Governance einzubeziehen. 2016 haben wir Transparenz und Verantwortung auf jeder Ebene eingeführt, einschließlich verpflichtender Buchprüfung, Amtszeitbeschränkungen für hohe Funktionäre, transparente Bewerbungsverfahren für FIFA-Wettbewerbe sowie die Schaffung einer eigenen, FIFA-internen Compliance-Unterabteilung."

"Da wir unsere Bemühungen fortsetzen wollen, den Fussball wirklich global zu gestalten, ist es gerade in diesen schwierigen Zeiten wichtiger denn je, dass sich der Fussball weiterhin in die richtige Richtung bewegt, indem wir zusammenarbeiten und sicherstellen, dass auf allen Ebenen die richtigen Strukturen und Prozesse zur Führung und Einhaltung der Vorschriften vorhanden sind."

Bei der heutigen Eröffnungssitzung sprach auch die ehemalige US-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch. Sie hob das Engagement der FIFA für Compliance hervor und betonte, wie wichtig es sei, dass große Organisationen grundsätzlich eine Compliance-Kultur sowie robuste und wirksame Programme zur Minimierung des Korruptionsrisikos sowie von Reputations- und Governance-Fragen entwickeln.

"Es ist noch nicht allzu lange her, dass sich die Welt des Fussballs aufgrund der systemimmanenten Korruption und des Fehlverhaltens, die über Jahrzehnte hinweg gedeihen konnten, in einem Zustand des Umbruchs und Chaos befand", sagte Lynch.

"Seitdem ist die FIFA mit Ihnen allen eine Organisation, die große Anstrengungen bei Ausbildung und Schulung unternimmt, um eine Kultur der Compliance zu fördern. Ich fühle mich ermutigt angesichts der neuerlich bekräftigten Verpflichtung der FIFA für Transparenz und ethisches Verhalten und ihrem Willen, das Umfeld für Compliance im gesamten Fussball zu verbessern, mit dem wichtigen Ziel, den Sport zu schützen."

Der dritte FIFA Compliance-Gipfel findet vom 12. bis 16. Oktober online statt. Die Teilnehmer des Gipfels nehmen auch an den praktischen Arbeitssitzungen zum ersten FIFA Compliance-Handbuch teil, das den FIFA-Mitgliedsverbänden und Konföderationen erstmals praktische Anleitungen und skalierbare Bausteine bietet, die zur Entwicklung eines maßgeschneiderten Compliance-Programms innerhalb ihrer Organisation genutzt werden können.

Um das neue FIFA Compliance-Handbuch zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Um die Eröffnungssitzung des dritten FIFA Compliance-Gipfels zu sehen, klicken Sie bitte hier.

Weitere Informationen zu den Compliance-Programmen und Initiativen der FIFA finden Sie unter legal.fifa.com.