Aktuell

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FIFA lanciert FOOTBALL LAW TALKS

22 Jan 2021

FIFA’s FOOTBALL LAW TALKS starten heute, 22. Janauar! Verfolgen Sie den ersten Webinar “The 2021 World Anti-Doping Code” mit Julien Siveking, WADA Legal Director. Zur Teilnahme an der Veranstaltung geht es hier.

Weitere Informationen:

Die FIFA lanciert die FOOTBALL LAW TALKS 2021 und lädt Sie zu einer Reihe von sechs Webinaren zu aktuellen fussballrechtlichen Themen ein.

Die vom FIFA-Rechtsdienst organisierten FOOTBALL LAW TALKS richten sich an Anwälte, die sich für Sportrecht interessieren, und/oder an Juristen von internationalen oder nationalen Verbänden, Vereinen, Ligen und Spielervereinigungen. Referenten sind Experten und Fachleute des jeweiligen Rechtsgebiets.

Alle Webinare werden live auf FIFA.com mit Simultanverdolmetschung auf Spanisch und Französisch übertragen. Sie führen Fussballrechtsspezialisten aus der ganzen Welt zusammen und beinhalten jeweils eine Präsentation, eine eingehende Debatte und eine Fragerunde.

Weitere Informationen zu den FOOTBALL LAW TALKS 2021 finden Sie auf legal.fifa.com und in der offiziellen Broschüre.

Veröffentlichung des FIFA-Berichts "Global Transfer Market" 2020

18 Jan 2021

Die Ausgabe 2020 des FIFA-Berichts "Global Transfer Market", der die Transfers im Profifussball der Männer und Frauen nachzeichnet, wurde heute veröffentlicht.

Der Bericht enthält erstmals auch Angaben zu den weltweiten Transfers von Amateurspielern. Dank den Änderungen im FIFA-Reglement bezüglich Status und Transfer von Spielern (RSTS) und den Verbesserungen im Transferabgleichungssystem (TMS) kann die FIFA seit Juli 2020 auch Transfers von Amateurspielern abwickeln und erleichtern. In den ersten sechs Monaten wurden von Vereinen bereits 17.382 Amateurspieler über das System transferiert.

Fussballer sind nicht nur im Sport, sondern über alle Wirtschafts- und Gesellschaftssektoren hinweg die größte Gruppe, die Gegenstand von Transfers ist. 35.744 grenzüberschreitende Transfers wurden 2020 verzeichnet. 18.112 davon betrafen Profispielerinnen und -spieler, die restlichen 17.632 Amateurspieler.

Leichter Rückgang der internationalen Transfers von Profispielern

Im Männerfussball wurden insgesamt 17.077 internationale Transfers abgeschlossen. Im Vergleich zu 2019 entspricht dies einem Rückgang von 5,4 %, womit die Zahl erstmals seit 2010 wieder gesunken ist, aber immer noch über dem Stand von 2018 liegt. Grund für den Rückgang sind sicher die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.

Beteiligt an den 17.077 Transfers sind eine Rekordzahl von 4178 Vereinen und 187 Fussballverbänden sowie 14.432 Spieler mit 180 verschiedenen Nationalitäten.

Weiteres Wachstum des Frauenfussballs

Derweil erlebte der Frauenfussball 2020 ein weiteres Wachstum. So waren 2020 insgesamt 349 Vereine an internationalen Transfers beteiligt, d. h. 26,4 % mehr als 2019 (276). Diese Zahlen belegen die beeindruckende Entwicklung des Frauenfussballs, der Jahr für Jahr mehr Profispielerinnen verzeichnet. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 1035 internationale Transfers registriert, d. h. 23,7 % mehr als im Vorjahr.

Erstmalige Erfassung internationaler Transfers von Amateurspielern

Erstmals überhaupt konnte ein Teil der riesigen Welt des Amateurfussballs erfasst werden. Ergebnis ist eine erste bemerkenswerte Übersicht von 10 465 Vereinen aus 196 Fussballverbänden, die an 17.382 Transfers von Amateurspielerinnen und -spielern sowie an insgesamt 17.632 Transfers (246 Spieler wechselten in diesen sechs Monaten mehrmals) beteiligt waren. Für jede der genannten Kategorien beinhaltet der FIFA-Bericht "Global Transfer Market" 2020 Analysen betreffend Nationalität, Alter und Bewegung der Spieler zwischen Konföderationen und Verbänden, für die Profispieler zudem Analysen zu den Arbeitsverträgen sowie Ranglisten der aktivsten Konföderationen, Verbände und Vereine. Des Weiteren bietet der Bericht eine Liste mit den Transfertotalen jedes einzelnen Verbands in allen Kategorien.

Der FIFA-Bericht "Global Transfer Market" 2020 ist hier und auf legal.FIFA.com zu finden.

Beschlüsse des FIFA-Ratsausschusses zur Elfenbeinküste und Pakistan

24 Dez 2020

Der FIFA-Ratsausschuss hat heute die folgenden Beschlüsse zur Führung von zwei FIFA-Mitgliedsverbänden gefasst.

Bildung eines Normalisierungskomitees für den ivorischen Fussballverband (FIF)

Der FIFA-Ratsausschuss hat für den FIF ein Normalisierungskomitee gemäß Art. 8 Abs. 2 der FIFA-Statuten eingesetzt, nachdem die nationalen Fussballführungsorgane das neue Exekutivkomitee nicht in einem Verfahren gemäß den für alle FIFA-Mitgliedsverbände geltenden statutarischen und regulatorischen Vorgaben gewählt hatten. Wie mehrmonatige Konsultationen mit dem FIF ergeben haben, sind Grund dafür immanente Mängel in den Führungsstrukturen und -verfahren des Verbands, einschließlich ungeklärter Widersprüche zwischen den Statuten und der Wahlordnung des FIF, die das Wahlverfahren erheblich gestört haben. Ebenfalls maßgebend für den Beschluss war die inzwischen abgelaufene Amtszeit der Exekutive.

Das Normalisierungskomitee hat u. a. folgende Aufgaben:

  • Geschäftsführung des FIF
  • Überprüfung und Angleichung eines Teils der FIF-Statuten (soweit für die Wahl nötig) an die FIFA-Statuten und -Vorgaben sowie Veranlassung ihrer Verabschiedung durch die FIF-Generalversammlung
  • Überprüfung der Statuten bestimmter Interessengruppen
  • Funktion als Wahlkommission zur Organisation und Durchführung der Wahl eines neuen FIF-Exekutivkomitees auf der Grundlage der neuen Statuten sowie der Wahlordnung des FIF

Das Normalisierungskomitee wird aus einer angemessenen Anzahl Mitgliedern bestehen, die gemeinsam von der FIFA und der CAF ernannt werden. Alle Mitglieder des Normalisierungskomitees werden einer Wählbarkeitsprüfung unterzogen, die von der FIFA-Prüfungskommission gemäß dem FIFA-Governance-Reglement vorgenommen wird. Das Normalisierungskomitee wird als Wahlkommission walten. Somit ist kein Mitglied des Normalisierungskomitees für die zu besetzenden Ämter wählbar. Das Mandat ist bis am 31. Dezember 2021 befristet.

Mandat des Normalisierungskomitees des pakistanischen Fussballverbands (PFF)

Der FIFA-Ratsausschuss hat das bis zum 31. Dezember 2020 befristete Mandat des PFF-Normalisierungskomitees bis zum Abschluss aller Aufgaben bzw. bis spätestens 30. Juni 2021 verlängert.

Dieser Beschluss soll dem Normalisierungskomitee in erster Linie dabei helfen, die ihm kraft dieses Mandats übertragenen Aufgaben zu erledigen.

Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden des Normalisierungskomitees per Ende 2020 wird die FIFA demnächst zudem einen neuen Vorsitzenden ernennen, der eine Wählbarkeitsprüfung bestehen muss, die von der FIFA-Prüfungskommission gemäß FIFA-Governance-Reglement vorgenommen wird.