FIFA U-17-Weltmeisterschaft Peru 2005

FIFA U-17-Weltmeisterschaft Peru 2005

26. Oktober - 17. November

FIFA U-17-Weltmeisterschaft 2005

Peruanisches Volk stolz auf Gastgeberrolle

FIFA.com mischte sich unter die Peruanerinnen und Peruaner, um deren Eindrücke von der FIFA U-17 Weltmeisterschaft Peru 2005 einzufangen. Die Resonanz auf das Turnier war beeindruckend.

Carlos (16): "Ich habe zum ersten Mal ein internationales Fussballspiel im Stadion gesehen. Das wollte ich schon bei der Copa America machen, habe es aber damals aus verschiedenen Gründen nicht geschafft. Wir sind froh und stolz, Ausrichter dieses Turniers gewesen zu sein. Eine Weltmeisterschaft hat man ja schließlich nicht jeden Tag in seinem eigenen Land."

Robert (35): "Wir leben in Lima und manchmal gehe ich mit meinen Kindern ins Stadion, um die Nationalmannschaft bei ihren WM-Qualifikationsspielen zu unterstützen. Aber hier bei der U-17-Weltmeisterschaft war die Atmosphäre anders. Wir durften eine andere Art Fussball genießen, die wirklich aufregend war. Es ist wirklich schade, dass wir nicht alle Spiele des peruanischen Teams hier sehen konnten."

Leticia (20): "Ich verstehe nicht all zu viel von Fussball, aber ich denke, es ist schon schön, sich die Spiele anzusehen und Teil einer solchen Veranstaltung im eigenen Land zu sein. Ich hoffe, dass wir irgendwann mal wieder ein Turnier ausrichten können."

Tomás (17): Ich bin heute das erste Mal hier, aber ich habe mir alle Spiele sonst im Fernsehen angesehen. Die Organisation ist gut und die Qualität der Spiele war auch gut. Ich bin sehr stolz, denn ich denke, Peru ist in Südamerika ein sehr repräsentatives Land. Es war toll, dass wir den Gästen aus dem Ausland unsere reichhaltige Kultur etwas näher bringen konnten."

Jaime (40): Wir waren ein bisschen enttäuscht, dass sich Peru nicht besser geschlagen hat. Ich denke, wir waren nicht so gut vorbereitet. Das hat uns aber nicht daran gehindert, weitere Spiele zu besuchen. Und wir haben sehr guten Fussball gesehen. Schon das erste Spiel, was ich gesehen habe - Italien gegen Elfenbeinküste - war von einer hohen Qualität.

Jorge (62): Wir sind jetzt zum dritten Mal im Stadion während dieses Turniers. Es war ein großartiges Turnier mit vielen Toren, einer tollen Atmosphäre und einer guten Organisation."

Adela (46): "Das Turnier war sehr gut organisiert, das ist in Südamerika nicht selbstverständlich. Ich denke, es war gut, dass Kinder aus der Umgebung von Chiclayo zu den Spielen eingeladen wurden. Für sie war das großartig und es ist gut, dass die FIFA sich darum gekümmert hat. Wir sind sehr stolz auf unser Stadion in Chiclayo. Und das Niveau der Spiele war wirklich sehr hoch. USA, Korea DPR, Mexiko und die Niederlande waren sehr gute Teams."* * María Eugenia (26): "Mir hat die Arbeit als Volunteer sehr gut gefallen und auch meine Kolleginnen und Kollegen waren sehr nett. Ich habe viele neue Leute aus dem Ausland kennen gelernt und auch mein Englisch ein bisschen verbessert. Ich würde das gerne wieder für ein anderes Turnier machen. Ich bin sehr stolz, dass das Turnier hier stattgefunden hat."

Margarita (32): "Dieses Turnier ist gut, weil es ein Tor zur Welt ist. Die Welt konnte Chiclayo entdecken und wir konnten einige neue Kulturen kennen lernen, denn es trafen eine Vielzahl von Kulturen aufeinander. Das war gut für die Stadt und wir haben gesehen, dass wir so ein Ereignis organisieren können. Ich wünsche mir, dass wir Fussballschulen in der Region aufbauen, um unsere Gegend lebendiger zu machen, und das nicht nur in Lima."

Pedro (59): "Ich habe insgesamt drei Spiele gesehen, die sehr gut waren. Auch die Organisation war gut. Das war schon etwas Besonderes für mich und wir haben gesehen, dass wir so ein Turnier veranstalten können. Außerdem kann man ja nicht jeden Tag Mannschaften aus dem Ausland sehen. Das war perfekt!"

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