• London 2012

    • Sieger: Mexiko
    • Zweiter: Brasilien
    • Dritter: Korea Republik
    • Vierter: Japan
    • Torjäger: LEANDRO DAMIAO (BRA)
    • FIFA Fairplay-Auszeichnung: Japan
  • Peking 2008

    • Sieger: Argentinien
    • Zweiter: Nigeria
    • Dritter: Brasilien
    • Vierter: Belgien
    • Torjäger: Giuseppe ROSSI (ITA)

    Durch den Finalsieg gegen Nigeria gelang Argentinien zum zweiten Mal in Folge der Sprung auf die oberste Stufe des Siegerpodestes. Brasilien musste mit Bronze Vorlieb nehmen.

  • Athen 2004

    • Sieger: Argentinien
    • Zweiter: Paraguay
    • Dritter: Italien
    • Vierter: Irak
    • Torjäger: Carlos TEVEZ (ARG)
    • FIFA Fairplay-Auszeichnung: Argentinien, Irak
    Die argentinische Olympiaauswahl war mit der Bürde des hohen Favoriten nach Griechenland gekommen. Eben dieser Favoritenrolle hatte Argentinien zuletzt weder beim FIFA-Weltpokal Korea/Japan 2002 TM noch bei der Copa América Peru 2004 gerecht werden können, wobei die Argentinier bei diesem Turnier erst im Finale an Brasilien scheiterten. Diesmal jedoch waren die Albicelestes fest entschlossen, die erste Olympische Goldmedaille im Fussball für ihr Land zu holen, nachdem sie bereits zwei Mal (1928 und 1996) im Finale eines Olympischen Fussballturniers unterlegen waren.
  • Sydney 2000

    • Sieger: Kamerun
    • Zweiter: Spanien
    • Dritter: Chile
    • Vierter: USA
    • Torjäger: Ivan ZAMORANO (CHI)
    • FIFA Fairplay-Auszeichnung: Brasilien
    16 Nationen, 32 Spiele und 102 Tore - durchschnittlich mehr als drei pro Spiel - so lauteten die wichtigsten Statistiken des Olympischen Fussballturniers der Männer in Australien.
  • Atlanta 1996

    • Sieger: Nigeria
    • Zweiter: Argentinien
    • Dritter: Brasilien
    • Vierter: Portugal
    • Torjäger: BEBETO (BRA)
    • FIFA Fairplay-Auszeichnung: Argentinien
    Nigeria schrieb olympische Fussballgeschichte: als erste afrikanische Mannschaft und überhaupt als erstes Team, das nicht von den klassischen Fussballkontinenten Europa oder Südamerika kam, gewannen die "Super Eagles" die Goldmedaille. Auch wenn das olympische Turnier grundsätzlich ein Wettbewerb für Spieler unter 23 Jahren bleibt, durften die teilnehmenden Mannschaften 3 Spieler über der Altersgrenze einsetzen, so der Kompromiss zwischen der FIFA und dem Internationalen Olympischen Komitee.
  • Barcelona 1992

    • Sieger: Spanien
    • Zweiter: Polen
    • Dritter: Ghana
    • Vierter: Australien
    • Torjäger: Andrzej JUSKOWIAK (POL)
    • FIFA Fairplay-Auszeichnung: Schweden
    Nicht oft gewinnt die Gastgebernation beim Olympischen Fussballturnier die Goldmedaille, doch den Spaniern gelang dieser Coup auf dramatische Weise.
  • Seoul 1988

    • Sieger: Sowjetunion
    • Zweiter: Brasilien
    • Dritter: Bundesrepublik Deutschland
    • Vierter: Italien
    • Torjäger: ROMÁRIO (Romário de Souza Faria) (BRA)
    • FIFA Fairplay-Auszeichnung: Bundesrepublik Deutschland
    Die Sowjetunion schrammte zwar bei den Sommerspielen 1988 einige Male hart am Abgrund vorbei, war aber letztlich doch nicht zu schlagen und gewann zum zweiten Mal die Olympische Goldmedaille.
  • Los Angeles 1984

    • Sieger: Frankreich
    • Zweiter: Brasilien
    • Dritter: Jugoslawien
    • Vierter: Italien
    • Torjäger: Borislav CVETKOVIC (YUG),
    • Stjepan DEVERIC (YUG),
    • Daniel XUEREB (FRA)
    • FIFA Fairplay-Auszeichnung: Frankreich
    Vier Jahre nach dem Boykott der Spiele in Moskau wegen des Einmarschs in Afghanistan revanchierten sich die Staaten des Ostblocks mit dem Boykott der Spiele in Los Angeles, wobei Sicherheitsbedenken vorgeschoben wurden. Wenige Wochen vor Beginn des Olympischen Fussballturniers zogen sich also die Mitfavoriten DDR, CSSR und UdSSR zurück, weshalb die Bundesrepublik Deutschland, Italien und Norwegen nachrückten.
  • Moskau 1980

    • Sieger: Tschechoslowakei
    • Zweiter: Deutsche Demokratische Republik
    • Dritter: Sowjetunion
    • Vierter: Jugoslawien
    Die Olympischen Spiele von 1980 waren beinahe ein reines Ostblock-Sportfest, weil sie von zahlreichen westlichen Ländern boykottiert wurden. U.S.-Präsident Jimmy Carter untersagte die Teilnahme seiner Mannschaft, nachdem die sowjetische Armee in Afghanistan einmarschiert war. Sechs weitere Nationen, deren Teams für das Fussballturnier qualifiziert waren, folgten dem amerikanischen Beispiel - Argentinien, Ägypten, Ghana, der Iran, Malaysia und Norwegen.
  • Montreal 1976

    • Sieger: Deutsche Demokratische Republik
    • Zweiter: Polen
    • Dritter: Sowjetunion
    • Vierter: Brasilien

    Mit den Olympischen Sommerspielen 1976 begann eine Boykottserie: drei afrikanische Länder - Ghana, Nigeria und Sambia - zogen ihre Teilnahme aus politischen Gründen zurück, ebenso Uruguay.

  • München 1972

    • Sieger: Polen
    • Zweiter: Ungarn
    • Dritter: Sowjetunion
    • Vierter: Deutsche Demokratische Republik
    Ungarn hätte gern zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille gewonnen, doch die Polen um den überragenden Mittelfeldregisseur Kazimierz Deyna hatten etwas dagegen und behielten im Finale mit 2:1 die Oberhand. Nachdem Polen zur Halbzeit mit 0:1 in Rückstand gelegen hatte, nutzte die Mannschaft in der zweiten Hälfte den beinahe orkanartigen Rückenwind zum Sieg vor 80.000 Fussballfans im Münchner Olympiastadion.
  • Mexiko 1968

    • Sieger: Ungarn
    • Zweiter: Bulgarien
    • Dritter: Japan
    • Vierter: Mexiko
    Die Sommerspiele in Mexico City 1968 waren womöglich die stürmischsten aller Zeiten, und das Wirrwarr griff zum Teil auch auf das Fussballturnier über. Am Ende holte Ungarn zum dritten Mal die Goldmedaille und schaffte es wie vorher nur Großbritannien (1908 und 1912) und Uruguay (1924 und 1928) zwei Mal hintereinander bei Olympischen Spielen zu triumphieren.
  • Tokyo 1964

    • Sieger: Ungarn
    • Zweiter: Tschechoslowakei
    • Dritter: Deutsche Demokratische Republik
    • Vierter: Ägypten
    Das Olympische Fussballturnier wurde um eine Ausscheidungsrunde verlängert: auch die zweitplatzierten Mannschaften der Vorrundengruppen kamen ins Viertelfinale. Doch noch vor dem Eröffnungsspiel fiel ein Schatten über das Turnier von 1964. In Lima kamen 364 Menschen bei Ausschreitungen nach einem Qualifikationsspiel zwischen Argentinien und Peru ums Leben.
  • Rom 1960

    • Sieger: Jugoslawien
    • Zweiter: Dänemark
    • Dritter: Ungarn
    • Vierter: Italien
    Nachdem sie drei Mal im Finale das Nachsehen hatten, zahlte sich die Hartnäckigkeit und das Talent der jugoslawischen Fussballer endlich aus, und sie konnten die Goldmedaillen mit nach Hause nehmen.
  • Melbourne 1956

    • Sieger: Sowjetunion
    • Zweiter: Jugoslawien
    • Dritter: Bulgarien
    • Vierter: Indien

    Wegen der Niederschlagung des Aufstands in Ungarn durch die sowjetische Armee nahmen nur 11 Länder am olympischen Fussballturnier teil.

  • Helsinki 1952

    • Sieger: Ungarn
    • Zweiter: Jugoslawien
    • Dritter: Schweden
    • Vierter: Deutschland
    Bei diesem Turnier wurde eine große Fussballmannschaft geboren: die ungarische Nationalmannschaft, bald nur noch die "Wunderelf" genannt, angeführt vom legendären Ferenc Puskas. Die Ungarn vollbrachten wahre Wundertaten auf dem Rasen, gewannen alle fünf Spiele, erzielten dabei 20 Tore und ließen nur zwei Gegentreffer zu.
  • London 1948

    • Sieger: Schweden
    • Zweiter: Jugoslawien
    • Dritter: Dänemark
    • Vierter: Großbritannien
    Wegen des Zweiten Weltkriegs lagen die letzten Olympischen Spiele zwölf Jahre zurück. Inzwischen hatte der Profifussball an Bedeutung gewonnen, weshalb die Anzahl der leistungsstarken Amateure abnahm.
  • Berlin 1936

    • Sieger: Italien
    • Zweiter: Österreich
    • Dritter: Norwegen
    • Vierter: Polen
    Wegen der wachsenden Bedeutung des Profitums und der Einrichtung einer regelmäßigen Weltmeisterschaft ließ sich im Fussball nur noch schwer feststellen, wer Amateur war und wer nicht. Da man zu keiner Lösung kommen konnte, beschloss das Internationale Olympische Komitee, bei den Sommerspielen von Los Angeles 1932 kein Fussballturnier durchzuführen.
  • Amsterdam 1928

    • Sieger: Uruguay
    • Zweiter: Argentinien
    • Dritter: Italien
    • Vierter: Ägypten
    Sollte es Zweifel an Uruguays wahrer Stärke bei der Olympiade von 1924 gegeben haben, wurden sie vier Jahre später zerstreut, als die Südamerikaner ihren Titel verteidigten. Acht Spieler von 1924 waren immer noch dabei, darunter Andrade, Jose Nasazzi und Hector Scarone.
  • Paris 1924

    • Sieger: Uruguay
    • Zweiter: Schweiz
    • Dritter: Schweden
    • Vierter: Niederlande
    Das Olympische Fussballturnier von Paris war keine reine Veranstaltung der Alten Welt mehr, denn eine südamerikanische Mannschaft gab ihr beeindruckendes Debüt - das begeisternd aufspielende Team aus Uruguay.
  • Antwerpen 1920

    • Sieger: Belgien
    • Zweiter: Spanien
    • Dritter: Niederlande
    • Vierter: Frankreich
    Nach achtjähriger Unterbrechung wegen des Ersten Weltkrieges kehrte der Fussball in Belgien auf die Weltbühne zurück, wo die berühmte Olympische Flagge mit ihren fünf Ringen zum ersten Mal gehisst wurde.
  • Stockholm 1912

    • Sieger: Großbritannien
    • Zweiter: Dänemark
    • Dritter: Niederlande
    • Vierter: Finnland
    Zum ersten Mal kam es bei diesem Olympischen Fussballturnier zu einer seltenen Konstellation: die drei Medaillengewinner waren die gleichen wie 4 Jahre zuvor in London, sogar in der gleichen Reihenfolge. Diesmal nahmen schon 11 Mannschaften am Wettbewerb teil, und zum ersten Mal wurde auch außerhalb der Olympiastadt gespielt, nämlich in Rasunda und Traneburg.
  • London 1908

    • Sieger: Großbritannien
    • Zweiter: Dänemark
    • Dritter: Niederlande
    • Vierter: Schweden
    Nachdem man es in Athen (1896), Paris (1900) und St. Louis (1904) vergeblich versucht hatte, wurde 1908 in London das erste Olympische Fussballturnier ausgespielt, und Gastgeber Großbritannien gewann wie auch vier Jahre später bei der zweiten Auflage die Goldmedaille. Acht Mannschaften meldeten zusätzlich zu Gastgeber Großbritannien für den Wettbewerb - zwei aus Frankreich, je eine aus Schweden, den Niederlanden, Dänemark, Ungarn und Böhmen, obwohl die beiden letzten Länder ihre Teilnahme später wieder absagten.

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