The Best FIFA Football Awards™

The Best FIFA Football Awards™

Donnerstag, 17. Dezember 2020

The Best FIFA Football Awards™

The Best Awards 2020 in Zahlen

Gianni Infantino, FIFA President prepares to present The Best FIFA Men's Player award to the winner
© Getty Images
  • Wir beleuchten einige Statistiken der Gewinner der FIFA-Auszeichnungen
  • Yards, Kilometer, Außenverteidiger und Außenverteidigerinnen und ein englischer Fluch
  • Lewandowski und Bronze setzen überraschenden Serien ein Ende
94

Son Heungmin kam bei seinem Treffer gegen Burnley in 94 Yards (86 Metern) Torentfernung an den Ball. Damit stellte der Gewinner des FIFA-Puskás-Preises einen neuen Rekord auf. Nach der Balleroberung war der Spieler mit der Rückennummer sieben von Tottenham Hotspur nicht mehr von der Kugel zu trennen und verdoppelte mit 12 Ballberühungen ohne Unterbrechung die bisherige Bestmarke.

60

Kilometer legt Marivaldo Francisco da Silva bei jedem Heimspiel von Sport Recife zu Fuß zurück – von seiner Wohnung in Pombos bis zum Stadion seines Lieblingsklubs in Ilha do Retiro, einem Stadtteil von Recife. Der 48-Jährige braucht für die Strecke etwa zehneinhalb Stunden, schaut sich das Spiel an, hält sich anschließend noch einige Zeit in einem 24-Stunden-Supermarkt auf und geht bei Tagesanbruch wieder zurück. Dieses unglaubliche Engagement hat Marivaldo verdientermaßen den FIFA-Fanpreis eingebracht.

Marivaldo Francisco Da Silva is seen reacting to winning The FIFA Fan Award via video link 
© Getty Images
50

Insgesamt 50 Mal hat die FIFA die besten Spieler und Spielerinnen gekrönt und vor der Wahl von Lucy Bronze zur The Best – FIFA-Weltfussballerin 2020 hat noch nie ein Außenverteidiger oder eine Außenverteidigerin die prestigeträchtige Auszeichnung gewonnen. Nur dreimal zuvor waren Außenverteidiger unter den drei Finalisten gewesen, und zwar Paolo Maldini und Roberto Carlos, die 1995 bzw. 1997 bei der Wahl zum FIFA-Weltfussballer jeweils den zweiten Platz belegten, und Bronze selbst, die letztes Jahr auf Platz drei landete.

14

Lionel Messi und Cristiano Ronaldo konnten ihren gemeinsamen Rekord ausbauen und waren nun insgesamt 14 Mal in der FIFA FIFPro World11 – Männer vertreten, bei jeder Ausgabe seit 2007. Dahinter folgen Sergio Ramos, Andrés Iniesta und Dani Alves, die elf-, neun- bzw. achtmal in der Weltauswahl vertreten waren.

11

Elf Jahre in Folge war die wichtigste individuelle FIFA-Auszeichnung im Männerfussball an einen in Spanien unter Vertrag stehenden Spieler gegangen. Nun setzte Robert Lewandowski vom FC Bayern München dieser Serie ein Ende. Der letzte, der diesem Trend nicht entsprochen hatte, war Cristiano Ronaldo im Jahr 2008 gewesen. Er spielte damals für Manchester United. Die einzigen anderen Gewinner dieses Jahrhunderts, die nicht in La Liga aktiv waren, sind Zinédine Zidane (2000, Juventus Turin) und Kaká (2007, AC Mailand). Lewandowski ist darüber hinaus der erste in Deutschland unter Vertrag stehende Spieler, dem es gelingt, die seit 30 Jahren vergebene höchste individuelle Auszeichnung zu erlangen.

11

Die FIFA FIFPro World11 – Männer setzt sich dieses Jahr aus elf Nationalitäten zusammen. Das ist Rekord. Die Spieler kommen aus Argentinien, Belgien, Brasilien, Kanada, England, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien, dem einzigen Land mit zwei Vertretern. Bei mehreren Auflagen setzte sich die World11 nur aus fünf Nationen zusammen.

10

unterschiedliche Trainer waren im Männerfussball als FIFA-Welttrainer ausgezeichnet worden, bevor es Jürgen Klopp als erstem gelang, sich die Auszeichnung mehrfach zu sichern. Nach der erneuten Auszeichnung des 53-Jährigen sind die letzten zehn Preise an nur vier Nationalitäten gegangen. Vier Preisträger waren Deutsche, drei Spanier, zwei Franzosen und einer Italiener.

7

englische Spieler waren bei den höchsten Auszeichnungen im Männer- und Frauenfussball bei sieben Gelegenheiten unter den drei Finalisten. Nun ist es Lucy Bronze als erster Vertreterin ihres Landes gelungen, die Auszeichnung zu erringen. Vor ihr waren Gary Lineker (Dritter 1991), Alan Shearer (Dritter 1996), David Beckham (Zweiter 1999 und 2001), Frank Lampard (Zweiter 2005), Kelly Smith (Dritter 2009) und Bronze selbst (Dritte 2019) nah dran gewesen.

5

Wendie Renard war bisher in allen fünf Ausgaben der FIFA FIFPro World11 – Frauen vertreten. Ein unglaublicher Erfolg. In ihrem Kielwasser folgen Nilla Fischer (Schweden), Marta (Brasilien), Alex Morgan (USA) und Lucy Bronze (England), die jeweils dreimal in der Weltauswahl vertreten waren.

4

Sarina Wiegman ist bei der Wahl zur The Best – FIFA-Welttrainerin – Frauen sage und schreibe viermal in Folge unter den "Top2" gelandet. Nachdem sie die Auszeichnung 2017 gewinnen konnte, belegte die niederländische Nationaltrainerin in den beiden Folgejahren hinter Reynald Pedros bzw. Jill Ellis den zweiten Platz, bevor sie sich den Preis heute Abend erneut sicherte. Ellis ist die einzige Person, die mehrmals unter den ersten Drei gelandet ist, nachdem sie 2016 den zweiten Platz belegte und die Auszeichnung im letzten Jahr gewann.

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