Im Rahmen der Soccerex Global Convention am 26. September 2016 in Manchester (England) wird erstmals die FIFA-Auszeichnung für Vielfalt verliehen.

Diese Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung des Kampfs gegen Ausgrenzung und Diskriminierung und ehrt eine herausragende Organisation, Initiative oder Fussballpersönlichkeit, die sich für Vielfalt und Antidiskriminierung im Fussball einsetzt. Mit dieser symbolischen Anerkennung und Ehre möchte die FIFA weitere Gruppen und Personen rund um die Welt dazu animieren, sich für dieses Anliegen einzusetzen.

Überreicht wird die Auszeichnung von der FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura. Im Anschluss an die Ehrung findet eine Podiumsdiskussion über Vielfalt im Sport statt.

Der Gewinner wird von einer elfköpfigen Jury gewählt, der "11 für Vielfalt", die aus ehemaligen Fussballern und internationalen Experten in den Bereichen Vielfalt und Antidiskriminierung im Sport besteht. Zur Jury gehören Clarence Seedorf (ehemaliger niederländischer Nationalspieler), Abby Wambach (Gewinnerin der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™), Thomas Hitzlsperger (ehemaliger Kapitän der deutschen Nationalmannschaft), Moya Dodd und Constant Omari (FIFA-Ratsmitglieder), Tokyo Sexwale (Anti-Apartheid-Aktivist und Gründer von Global Watch), Joyce Cook (Geschäftsführerin des Centre for Access to Football in Europe (CAFE)), Piara Powar (Exekutivdirektor von Football Against Racism in Europe (FARE)), Jaiyah Saelua (eine Fa’afafine, die in der Kultur Samoas eine Person „dritten Geschlechts“ ist), Gerald Asamoah (erster afrikanischstämmiger Spieler für Deutschland) und Alexandra Haas Paciuc (Präsidentin des mexikanischen Rats für Diskriminierungsprävention (CONAPRED)).

Die Auszeichnung für Vielfalt geht auf Empfehlungen der FIFA-Arbeitsgruppe gegen Rassismus und Diskriminierung zurück, die derzeit umgesetzt werden und weitere Projekte wie die Unterstützung der 211 FIFA-Mitgliedsverbände im Kampf gegen Diskriminierung umfassen.