Die restlichen sechs Persönlichkeiten in der Jury für die erste FIFA-Auszeichnung für Vielfalt stehen fest. Die elfköpfige Jury besteht aus ehemaligen Fussballern und Experten mit großer internationaler Erfahrung in den Bereichen Vielfalt und Bekämpfung von Diskriminierung, die auf ethnischer, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Sprache, Religion, politischer Anschauung, Vermögen, sexueller Orientierung oder auf anderen Gründen basiert.

Die letzten sechs Mitglieder, die heute anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie bekanntgegeben wurden, sind Abby Wambach (Gewinnerin der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™), Thomas Hitzlsperger (ehemaliger Kapitän der deutschen Nationalmannschaft), Clarence Seedorf (ehemaliger niederländischer Nationalspieler), Constant Omari (FIFA-Ratsmitglied), Joyce Cook (Geschäftsführerin des Centre for Access to Football in Europe (CAFE)) und Alexandra Haas Paciuc (Präsidentin des mexikanischen Rats für Diskriminierungsprävention (CONAPRED)).  Zusammen mit den fünf Mitgliedern, die bereits früher bekanntgegeben wurden - Moya Dodd, Tokyo Sexwale, Jaiyah Saelua, Gerald Asamoah und Piara Powar -, bilden sie die hochkarätige "11 für Vielfalt".

"Für mich sind alle, die für die FIFA-Auszeichnung für Vielfalt nominiert wurden, 'Sieger‘, da sie sich für bessere Lebensbedingungen für Minderheiten und Menschen einsetzen, die diskriminiert werden", sagte der vierfache UEFA-Champions-League-Sieger Clarence Seedorf. "Genau wie Mandela gesagt hat: Der Sport kann die Welt verändern. Er kann inspirieren und die Menschen wie kaum etwas sonst vereinen. Er spricht zur Jugend in einer Sprache, die sie verstehen. Sport kann dort, wo einst Verzweiflung herrschte, Hoffnung spenden. Er kann viel eher als Regierungen Rassenschranken niederreissen. Wir haben den größten Sport, mit dem wir die von Mandela genannten Ziele erreichen können. Ich bin überzeugt, dass die erste Ausgabe der FIFA-Auszeichnung für Vielfalt viele Menschen, Gruppen und Organisationen motivieren wird, sich im Fussball und in der Gesellschaft weiterhin für eine bessere Welt einzusetzen."

"Diskriminierung hat im Fußball keinen Platz. Als Jurymitglied ist es mir eine besondere Freude, all jene zu ehren, die sich im besonderen Maße für das Fairplay und die Solidarität rund um den Sport engagiere", betonte Thomas Hitzlsperger.

"Während Diskriminierung Gemeinschaften weiterhin an einer vollen und umfassenden Entwicklung hindert, können wir mit der einenden Kraft des Sports Diskriminierung in all ihren Formen und ihrer ganzen Komplexität bekämpfen", erklärte Constant Omari. "Die FIFA-Auszeichnung für Vielfalt wird dabei die Werte verbreiten, die die Folgen dieser unhaltbaren Praxis zweifellos mindern und eine bessere Welt fördern werden, in der Anerkennung, Chancengleichheit und Gleichberechtigung herrschen."

"Der Fussball bietet Inspiration, Wohlbefinden und Heimat. Wir müssen diesem schönen Sport Sorge tragen und seine vielen unglaublich vielfältigen Menschen hegen", sagte Joyce Cook. "Wir müssen uns freuen, dass wir so verschieden sind, und denen die Hand reichen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ethnischen Zugehörigkeit, ihres Geschlechts, ihrer Sexualität, ihres Alters, ihrer Behinderung, ihres Glaubens oder aus anderen Gründen noch immer ausgegrenzt werden. Der Fussball gehört uns allen. Ich bin stolz, Teil der FIFA-Auszeichnung für Vielfalt zu sein, die diejenigen im Fussball ehrt, die sich unermüdlich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen. Sie sind das Herz unseres modernen Fussballs."

Weitere Informationen zur FIFA-Auszeichnung für Vielfalt finden Sie hier. Ausführliche Informationen zum Engagement der FIFA für Vielfalt und gegen Diskriminierung erhalten Sie hier.